Die Küste von Ecuador

Die Küste Ecuadors, die insgesamt ein Drittel der gesamten Fläche des Landes einnimmt, lässt sich in zwei Abschnitte teilen, die Süd- und die Nordküste.

Küste

Nordküste

Der nördliche Küstenabschnitt verläuft von Manabi bis zur kolumbianischen Grenze und ist geprägt von kleinen Küstenorten, grünen Mangrovenwäldern, indigenen Siedlungen. Ein besonderes Merkmal dieser Region ist die Afro-Ecuadorianische Küche mit köstlichen Gerichten aus Meeresfrüchten, sowie die überall zu hörende Marimba-Musik.

An der Nordküste gibt es zwei Jahreszeiten, die Trocken- und die Regenzeit. Die Regenzeit dauert von Dezember bis Mai an und ist geprägt von strahlendem Sonnenschein, welcher von kurzem, heftigen Platzregen unterbrochen wird. Während der Trockenzeit von Juni bis November ist das Klima kühler und der Himmel fast immer grau und bedeckt.

Die Landschaft an diesem Küstenabschnitt wird von grünen Mangroven und tropischem Regenwald geprägt, die durch verschiedene Öko-Reservate geschützt wird. Besucht werden können die Öko-Reservate Manglares-Cayapas-Mataje, Cotacachi-Cayapas mit Mahagoni-Bäumen, Farnen und wunderschönen Orchideen. Das Mache Chindul Reservat besticht durch tropischen Regenwald, durchzogen von Wasserfällen und erfrischenden, natürlichen Pools. Weiterhin kann auch das Reservat von Playa de Oro besucht werden. Mit dem Kanu geht es entlang palmengesäumter Flussufer zu einer Chachi-Gemeinschaft mitten im Regenwald. Unterwegs kann die vielfältige Tierwelt beobachtet werden und mit etwas Glück sogar ein Blick auf eine der hier lebenden Raubkatzen geworfen werden.

Ebenfalls in dieser Region befindet sich die archäeologische Stätte von Chirije und die Stadt Montecristi, der Geburtsort des Panama Hutes.

Südküste

Der südliche Küstenabschnitt verläuft von Puerto Lopez bis zur Grenze nach Peru und ist geprägt von langen Sandstränden. Das Klima in dieser Region ist trockener als an der Nordküste. Die Regenzeit dauert nur von Januar bis April. 

Die Landschaft ist geprägt von Reis-, Zucker- Kaffee-, Kakao und Mangoplantagen sowie von weiten Feldern der Afrika-Palme. In der Region rund um Machala finden sich vor allem Bananen-Plantagen, welche diesem Teil auch den Namen Banana-Land gegeben haben. 

Vom Machalilla Nationalpark bis zur Santa Elena Halbinsel verläuft die Ruta del Sol. Entlang dieser Route verändert sich die Landschaft von wüstenähnlicher Buschsteppe bis hin zu Nebelwald mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Der Machalilla Nationalpark ist der einzige seiner Art an der Küste und ist ein Bild dessen, wie die Küste einmal in ganz Südamerika ausgesehen hat. Die Höhepunkte des Machalilla Nationalparks sind die Isla de la Plata (Insel des Silbers) und der Traumstrand Los Frailes. Ebenfalls in dieser Region liegt die größte Stadt Ecuadors, Guayaquil. Besuchen die wunderschöne Uferpromenade, der Malecon und das pittoreske Künstlerviertel Las Penas. 


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