Nationalparks und Naturreservate

Machalilla Nationalpark

Der Machalilla Nationalpark ist der einzige Nationalpark an der Küste Ecuadors. Er wurde im Jahr 1979 gegründet und schützt 50 Kilometer vom Strand, welches 2 Prozent der gesamten Küste Ecuadors ausmacht, 40.000 Hektar tropischen Regenwald und Nebelwald sowie mehr als 20.000 Hektar des Ozeans, in dessen Teil auch die bekannte Isla de la Plata liegt. Das Landesinnere des Parks ist geprägt von  flaschenförmigen Bäumen mit kleinen Kronen und Stacheln als Schutz vor Pflanzenfressern. In den oberen Regionen des Machalillas beherrscht feuchter Regenwald das Bild mit den für diese Region typischen Bäumen wie der Feige, dem Palo Santo Baum und dem Lorbeerbaum. Große candelebra Kakteen wachsen auf den Hügeln. Innerhalb der Wälder sind über 200 verschiedene Vogelarten, wie Papageien, Sperlingspapageien und Sittiche aber auch Küstenvögel, wie Fregattvögel und Tölpel zu finden. Außerdem sind Schlangen, Leguane, Brüllaffen, Hirsche und andere Säugetiere hier zu Hause.

Im Machalilla Nationalpark liegt die Isla de la Plata (dt: Insel des Silbers), welche auch Klein-Galapagos genannt wird, und mit dem Boot von Puerto Lopez erreicht werden kann. Blau-Fuß- und Rot-Fuß-Tölpel, Fregattvögel und Pelikane sind hier zu Hause, sowie zahlreiche Möwen, Seeschwalben und Sturmvögel. Zwischen April und Oktober können hier Albatrosse beobachtet werden und auch Delphine werden immer wieder gesichtet. Ab Mitte Juli bis Oktober können auch die riesigen Buckelwale gesehen werden. Ebenfalls im Nationalpark gelegen ist der Strand Los Frailes, einer der schönsten Ecuadors. Er liegt 10 Kilometer nördlich von Puerto Lopez und verfügt auch über einen vier Kilometer langen Wanderweg, welcher zu zwei abgelegenen Stränden und verschiedenen Aussichtspunkten führt. Die Hostelería Atamari ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung des Parks.

Machililla 

Llanganates Nationalpark

Der 219.707 Hektar große Llanganates Nationalpark umfasst eine der schönsten und vielfälfältigsten Landschaften Ecuadors und zieht sich durch die Provinzen Cotopaxi, Tungurahua, Napo und Pastaza. Zum größten Teil von Anden-Wäldern bedeckt finden sich auch tropisch anmutende Wälder im Park. Der Llanganates Nationalpark wurde 1991 als ein Naturreservat gegründet und dann 1996 zum Nationalpark erklärt. In dem Park selber existieren Höhenunterschiede von 1.200 Metern bis 4.571 Metern, die höchste Erhebung ist der Cerro Hermoso (dt: der schöne Hügel). In dem zum Teil noch unergründeten Park finden sich 800 verschiedene Pflanzenarten, 194 Vogel- und 51 Säugetierarten. 

 

Sangay Nationalpark

Der Sangay Nationalpark umfasst mit einer Grüße von 271.000 Hektar neben einer abwechslungsreichen Flora und Fauna auch die drei ecuadorianischen Vulkane Sangay, Tungurahua und El Altar. Das Innere des 1979 gegründeten Nationalparks gleicht einer Wildnis, unzugängliches, steiles, felsiges und nasses Gelände. In dieser dichten Vegetation, vor allem in den östlichen Ausläufern, haben seltene Tiere, wie der Brillenbär, der Berg-Tapir, Pumas, Ocelots und Stachelschweine ihr zu Hause. Weiterhin können im Sangay Nationalpark 500 verschiedene Vogelarten beobachtet werden sowie 300 Pflanzenarten entdeckt werden. Hier finden Sie Hostelerías in der Region

Sangay Nationalpark 

 

Cajas Nationalpark

Ca. 30 Kilometer westlich von Cuenca liegt der 2.854 km² große Cajas Nationalpark. Der Volksmund sagt, dass der Name des Nationalparks von den vielen Seen, die wie Schachteln (spanisch: cajas) aussehen, stammt. Wahrscheinlicher ist es aber, dass der Name von dem Quechua-Wort „caxas“ (kalt) abgeleitet wurde. Besonders nachts und während der Trockenzeit von August bis Januar (wobei auch hier immer mit Niederschlag gerechnet werden muss) kann es sehr kalt werden. Nachts klettern die Temperaturen bis unter den Gefrierpunkt.

Der Cajas Nationalpark ist geprägt von gold-schimmernder, moorähnlicher Hochland-Landschaft (Paramo), welche von hunderten von Seen durchzogen ist. Das sehr feuchte Gebiet versorgt die Flüsse, die nach Cuenca fließen, mit Wasser. Aber der Park ist auch ein wichtiges Schutzgebiet für Vögel, Säugetiere und Pflanzen, wie den Polylepsis-Bäumen, und deswegen auch besonders für Vogelbeobachtungen geeignet. Aber auch Lamas können hier gesehen werden und auch Sportfischen kann betrieben werden. 

Las Cajas Nationalpark

 

Podorcarpus Nationalpark

Der Podarcarpus Nationalpark liegt zwischen Loja, Zamora und Vilcabamba. Den Namen erhielt er von der großen Podacarpus, der einzigen nativen Konifere Ecuadors, die aber zum größten Teil Diebstählen von Holzfällern zum Opfer gefallen und deswegen kaum noch zu finden ist. Genauso passierte es mit den Tieren, die Opfer ausschweifender Jagden wurden, und sich nur noch kleine Populationen tief in den Wäldern befinden. Trotzdem gilt der Podarcarpus Nationalpark als einer der vielfältigsten in Ecuador, welches auf die Höhenunterschiede, von 900 Meter im Flachland bis zu 3.600 Meter im Hochland, innerhalb des Parks zurück zu führen ist.

Besucher können 600 Vogelarten beobachten und vielleicht sogar Blicke auf seltene Tiere, wie Fuchs, Hirsch, Puma, Berg-Tapir und Bär werfen. Im Hochland können vor allem Bergtangare, Andenschopfohr oder Perlenstachelschwanz beobachtet werden. Im Tiefland werden des öfteren Kupferglanzvogel, Weißbrust-Sittich und Siebenfarbentangare gesichtet. Circa 40% der an die 3000 verschiedenen Pflanzenarten gelten als endemisch. Beim Besuch des Podarcarpus Nationalparks muss mit Regen gerechnet werden.

 

Yasuni Nationalpark

Der Yasuni Nationalpark ist der größte Nationalpark auf dem Festland von Ecuador. Der Park umfasst auf einer Fläche von 9.620 km² Feuchtgebiete, Moor- und Sumpfgebiete, Seen, Flüsse und tropischen Regenwald. Der Yasuni wurde 1979 zum Nationalpark erhoben und 1989 von der UNESCO zum Biosphären-Reservat erklärt. Der Yasuni Nationalpark gilt als einer der artenreichsten der Welt und eine der letzten ursprünglichen Wildnissen Ecuadors. Mehr Infos über Yasuní finden Sie hier.

Zwischen den natürlichen Grenzen des Napo Flusses im Norden und im Südosten des Cururay Flusses umfasst der Park den Yasuni Fluss sowie den Nashino Fluss  und einen Teil des Flusses Tiputini. Über 500 Vogelarten und auch schwer zu findende Tiere, wie der Jaguar, die Harpyie, Pumas und Tapire sind hier zu Hause. Außerdem findet man hier die höchste Diversität an Insekten der ganzen Welt. Schätzungen zur Folge können auf einem Hektar 100.000 verschiedene Insektenarten angetroffen werden. Berühmt ist der Yasuni Nationalpark auch für seine menschlichen Bewohner, die als „Die Unsichtbaren“ bekannt sind. Die indigenen Gruppen der Tagaeri, Taromenani und Onamenane leben völlig isoliert von der restlichen Zivilisation und in den Jahren 1990 und 1992 wurden zu ihrem Schutz die Parkgrenzen verschoben. Hier finden Sie Lodges im Yasuní Nationalpark.

Yasuní Nationalpark

 

Sumaco-Galeras Nationalpark

Der 2.052 km² Sumaco-Galeras Nationalpark liegt im Herzen des weit größeren Sumaco Biosphären Reservats. Die Landschaft ist geprägt von dichtem Regenwald in dem sich versteckte Höhlen und Cliffs befinden. Überragt wird der Park von dem zur Zeit schlafenden Vulkan Sumaco. Hier am 3.732 Meter hohen Vulkan ist fast immer schlechtes Wetter und die Besteigung des Berges sollte nur mit einem erfahrenen Bergführer unternommen werden. Das Gelände ist sehr unwegsam und die Wege schlecht markiert. Bis zum Gipfel des Sumaco Vulkans, welcher 27 Kilometer von Loreto entfernt liegt, werden sechs- bis siebentägige Touren angeboten.

 

El Condor Nationalpark

Der 84 km² kleine El Condor Nationalpark liegt in der Bergkette vom Kondor, die ihm auch seinen Namen gab. Der El Condor Nationalpark ist ein sogenannter Peace-Park (Friedens-Park), da er ein Gemeinschaftsprojekt von Ecuador und Peru ist. Er grenzt an das Santiago-Comaina-Schutzgebiet in Peru und liegt sowohl in der peruanischen Provinz Zamora-Chinchipe als auch in der ecuadorianischen Provinz Morona Santiago. Der Regenwald im Nationalpark ist Heimat vieler endemischer Pflanzen und Tiere, wie Goldstirnklammeraffen, Brustflecksegler, Waldfalken, Sittiche und des berühmten Anden-Kondors. Der El Condor Nationalpark schützt eine der reichsten und diversesten Ökosysteme des Landes. 

 

Cotopaxi Nationalpark

Der Cotopaxi Nationalpark, dessen Herzstück der gleichnamige Vulkan ist, ist über vier Eingänge zu erreichen. Der Haupteingang liegt 25 Kilometer von dem kleinen Ort Machachi und 6 Kilometer nördlich von Lasso. Über das kleine Besucher-Zentrum gelangt man zu der Hütte an der Lagune Limpio Pungo, von der aus die Besteigung des Vulkans Rumiñahui, welcher ebenfalls im Cotopaxi Nationalpark liegt, beginnt. Auch über das Erholungsgebiet El Boliche kann der Park betreten werden. Der „Pegregal“ Eingang an der Nordseite  eignet sich besonders für diejenigen, die den Park mit dem Fahrrad erkunden wollen. Die Straßen hier sind etwas fester, als an den übrigen Eingängen. Der vierte Eingang liegt im Süden des Cotopaxi Nationalparks. Im Park befindet sich das Interpretationscenter Mariscal Sucre mit einem 3D-Modell des Parks, Erklärungen und Abbildungen der vulkanischen Aktivität des Cotopaxis. Außerdem erfahren die Besucher mehr über die Natur-Geschichte des Parks.

Ebenfalls mehr über die Flora und Fauna der Region um den Cotopaxi kann man an der Lagune Limpio Pungo erfahren, die zwischen dem Cotopaxi und dem Rumiñahui auf 3.850 Metern liegt. Hier hat man einen tollen Blick auf die Vulkane, sowie sehr gute Möglichkeiten um die Vögel des Hochlandes und Wildpferde, Lamas und eventuell sogar Berglöwen zu beobachten. Außerdem kann man auch El Salitre, einer alten Feste aus der Inkazeit einen Besuch abstatten und Wanderungen entlang der Berge Sincholagua (4.893 Meter), Pasochoa (4.225 Meter) und Quilindana (4.890 Meter) unternehmen. Hier finden Sie Hostelerías im Cotopaxi Nationalpark.

Cotopaxi Nationalpark

 

Wildreservat Cuyabeno

Das Wildreservat Cuyabeno ist ein gefluteter Regenwald und einer der besten Plätze um das Leben im Dschungel zu beobachten. Das Reservat liegt auf einer Fläche von 6.034 km² um den Cuyabeno Fluss und ist Heimat für die verschiedensten Wassertiere, Säugetiere und Vögel. Die Baumkronen des Kapokbaumes und des Macrolobiums schauen aus dem Schwarzwasser heraus, welches durch die Kompostierung entsteht.

Das Reservat wurde zum Schutz des Regenwaldes, der Tiere und der indigenen Bevölkerungsgruppen, den Sionas, Secoyas, Cofán, Quichua und Shuar, im Jahr 1979 gegründet. Es können Süßwasser-Delphine, Seekühe, fünf verschiedene Kaimanarten, Anacondas, 15 Affenarten, Tapire, Pekaris, Agustis und zahlreiche Wildkatzenarten beobachtet werden. Im Cuyabeno Wildreservat herrscht ein wahrer Vogelreichtum, um die 500 Arten sind registriert. Der Eintritt in das Wildreservat kostet 2$ pro Person und kann nur mit einem Führer erfolgen. Cuyabeno ist über die Straße von Lago Agrio zu erreichen oder mit dem Kanu über den Fluss Aguarico. Innerhalb des Reservats finden alle Transporte mit dem Kanu statt. Hier finden Sie Lodges im Cuyabeno Wildreservat.

Cuyabeno Nationalpark  

 

Öko-Reservat Cotacachi-Cayapas

Das Cotacachi-Cayapas Öko-Reservat ist mit einer Fläche von 204.420 Hektar die größte, geschützte Region in den westlichen Anden. Durch die Höhenunterschiede von 200 m bis 4.393 m ist die Landschaft sehr abwechslungsreich und geht vom Tiefland über in tropischen Wald, feuchte Wälder, Nebelwälder bis zur typischen Hochland-Landschaft, dem Paramo. Die höchste Erhebung im Öko-Reservat ist der Cotacachi mit 4.393 Metern. Im Cotacachi-Cayapas Reservat finden sich in den Hügeln Riesen-Ameisenbären, Tapire, Jaguare und Brillenbären. Weiterhin sind Affen, Eichhörnchen, Faultiere, Neunbinden-Gürteltiere, Fledermäuse und viele verschiedene Vögel hier zu Hause.

In den tieferen Regionen des Reservates sind die Chachi angesiedelt. Die Chachi leben in der Regel von der Fischerei sowie Landwirtschaft und sind berühmt für ihre kunstvollen Korbarbeiten. In der Regenzeit von Dezember bis Mai lässt es sich aufgrund der höheren Wasserpegel leichter Reisen, aber die Konzentration an Moskitos, Kriebelmücken und anderen Insekten ist sehr hoch. Während der Trockenzeit von September bis Dezember hat man bessere Chancen die Tiere im Cotacachi-Cayapas Öko-Reservat zu beobachten.

 


Galapagos Reisen

Dschungel Reisen

Anden Reisen

Küsten Reisen

Südamerika Reisen


Kontakt

Deutschlandbüro: TerraVista
Am Marktplatz 11
28844 Weyhe
Tel: 042 03 - 43 70 880
Email: info@terravista-erlebnisreisen.de