Vulkane und Berge

Vulkan

Erfahren Sie mehr über bekannte Berge sowie aktive und inaktive Vulkane Ecuadors:

Sangay (5.230 meter)

Der steile Vulkan Sangay liegt sehr isoliert in den östlichen Anden im gleichnamigen Nationalpark. Er ist der südlichste der ecuadorianischen Vulkane und der aktivste von ihnen. Der Sangay ist 5.230 Meter hoch und von einem Gletscher bedeckt. Für die Besteigung des Sangays benötigt man drei Tage, welche von langen, harten Wanderungen durch ein raues Klima geprägt sind. Auch an ruhigen Tagen ist es am Sangay nicht ungefährlich und ein Helm sollte immer getragen werden, genauso wie nie der Versuch gestartet werden sollte ohne Bergführer den Gipfel zu erreichen. Vor allem die Wintermonate von November bis Januar eignen sich besonders um den Sangay zu besteigen.

Sangay Vulkan Ecuador

El Altar

El Altar befindet sich im Sangay Nationalpark, circa 20 Kilometer von der Stadt Riobamba entfernt. Der inaktive Altar hat einen hufeisenförmigen Krater mit vereisten Wänden. Die Besteigung des Altar ist eine der schwierigsten in Ecuador. Die Spanier gaben ihm seinen Namen aufgrund der vielen Gipfel, der jeder noch seinen eigenen Namen hat (von Norden nach Süden: El Canónigo, Los Frailes, El Tabernáculo, La Monja Menor, La Monja Mejor, El Obsipo, El Acólito). Die Inkas nannten den Berg „Capac Uru“, welches „allmächtiger Berg“ bedeutet. Vom Tal von Collanes hat man einen der spektakulärsten Blicke auf den Vulkan und die umliegende Hochland-Landschaft mit kleinen Wasserfällen.

Die Besteigung des Altars beginnt ab der Hacienda Releche. Von hier aus geht es in das Tal von Collanes und weiter bis zum Kessel des Altars und zur Lagune Amarilla, eine der schönsten Lagunen in deren Wasser Eisblöcke schwimmen, die vom Berg abgefallen sind.

Altar Vulkan Ecuador

 

Tungurahua (5.023 meter)

Der Vulkan Tungurahua ist einer der aktivsten Vulkane Ecuadors und liegt nahe der Stadt Baños, 25 Kilometer östlich von der Stadt Ambato. Der Name des 5.023 m hohen Vulkans kommt es aus dem Quechua und bedeutet „Feuerschlund“. Der Krater des Tungurahua Vulkans speit immer wieder Feuer und Rauch, welches besonders in der Dunkelheit ein beeindruckender Anblick ist. 1999 erwachte er nach vielen Jahren der Inaktivität wieder zum Leben. Ein weiterer großer Ausbruch erfolgte im Jahr 2006. Die steilen Flanken des Vulkans werden zur Landwirtschaft genutzt und auf der Nord- sowie Westseite haben sich kleine Dörfer angesiedelt.

Tungurahua Vulkan Ecuador

 

Chimborazo (6.310 meter)

Der 6.310 Meter hohe Chimborazo ist der höchste Vulkan Ecuadors und wird von den Indigenen Einwohner dieser Gegend „Taita“ (Vater) genannt. Der Gletscher bedeckte Vulkan liegt am südlichen Ende der Straße der Vulkane im gleichnamigen Wildreservat, etwa 30 Kilometer nordwestlich der Stadt Riobamba. Der Vulkan brach vor 35.000 Jahren aus und produzierte dabei eine Geröll-Lawine, dessen Ablagerungen unter der Stadt Riobamba zu finden sind und zeitweise einen Damm am Fluss Chambo bildeten, so dass für kurze Zeit ein See entstand. Weitere Erruptionen bildeten drei Gebilde auf einer Linie von Ost nach West, das jüngste Gebilde formt den derzeitigen Gifpel des Chimborazo.

Die westliche Seite des Chimborazo wird der „arenal“ genannt (arena bedeutet Sand)und ist sehr trocken. Das Wildreservat Chimborazo ist Heim von hunderten Vicuñas, ein wilder Verwandter der Lamas, die in den achtziger Jahren von Chile und Bolivien importiert wurden, nachdem sie in Ecuador fast ausgestorben waren. Die Besteigung des Chimborazos ist nur für erfahrene Bergsteiger, die auch Erfahrung mit Schnee und Eis haben, geeignet.

Chimborazo Vulkan Ecuador

 

Cotopaxi (5.897 meter)

Der 5.897 Meter hohe Vulkan Cotopaxi ist aufgrund seines perfekt geformten Kegels auch als Bilderbuch-Vulkan bekannt. Mittem im gleichnamigen Nationalpark gelegen, ist der Cotopaxi Gletscher-bedeckt, welcher nach unten hin von der typischen Hochland-Vegetation abgelöst wird. An den Flanken eines der aktivsten Vulkane Ecuadors sind Pferde, Lamas, Füchse und Hirsche zu Hause. Es kann sogar der Anden-Condor gesehen werden. Historischen Aufzeichnungen beschreiben verschiedene Erruptionen des Cotopaxis im frühen 20. Jahrhundert.

Um den Cotopaxi zu besteigen ist es wichtig akklimatisiert zu sein und über eine gute Ausrüstung zu verfügen. Aufgrund der Gletscherschmelze ändern sich dich Routen zum Gipfel jährlich und es sollte mit einem Bergführer geklettert werden. Oben angekommen erwarten einen bei klarer Sicht beeindruckende Ausblicke auf den Cotopaxi Nationalpark und die umliegenden Berge, wie den Rumiñahui.

Cotopaxi Vulkan

 

Illinizas

Die Zwillings-Gipfel vom Illinza Vulkan liegen westlich des Interandinen Tals und sind mit einem Gletscher bedeckt. Der kleinere Gipfel, Illiniza Norte (Nord) liegt 1,8 Kilometer vom 5.248 Meter hohen Gipfel Illiniza Sur (Süd) entfernt. Eine explosive Erruption formte den Gifpel des Illinza Sur. Der Illiniza Norte ist mit einer Höhe von 5.126 Metern der achthöchste Berg in Ecuador und der Illiniza Sur der sechsthöchste. Die Besteigung des Illiniza Sur erfordert technisches Klettern und setzt Training voraus sowie Kenntnis im Umgang mit Eisausrüstung. Als Übung und zur Akklimatisierung ist die Besteigung des Illiniza Norte beliebt, da der Gipfel zugänglicher aber trotzdem anspruchsvoll ist. Obwohl auch hier mit einem felsigen Aufstieg und Schnee nahe des Gipfels gerechnet werden muss.

Illiniza Vulkan Ecuador

 

Rumiñahui (4.722 meter)

Der Rumiñahui liegt im Cotopaxi Nationalpark und besitzt drei Gipfel. Der höchste ist der Cima Máxima mit 4.722 Metern, ihm folgen die Gipfel Cima Sur und Cima Central. Bestiegen werden kann der Rumiñahui von der Lagune Limpio Pungo aus. Von hier aus dauert es eineinhalb Stunden bis zur Basis und weitere drei bis vier Stunden bis zu den Gipfeln. Die schnellste Route zum Cima Máxima führt über den Cima central. Während des Aufstiegs und von den Gipfeln hat man tolle Ausblicke auf den Cotopaxi und die Illinizas.

Rumiñahui Vulkan Ecuador

 

Corazon (4.788 meter)

Südlich von Quito liegt der Vulkan El Corazon. Der Name des bereits erloschenen Corazons hat seinen Ursprung in der Form des Vulkans. Aus der Ferne gleicht die Westflanke des Berges einem Herzen (el corazon= das Herz). Der Vulkan kann über zwei Routen bestiegen werden. Die eine Route führt über Chaupi, die andere beginnt bei dem Dorf Aloag.

Pasochoa (4.200 meter)

Der Pasochoa Vulkan liegt 30 Kilometer südöstlich von Quito in einem Wildreservat mit mehr als 100 verschiedenen Vogelarten. Durch das Wildreservat führen verschiedene Wanderwege und es gibt zwei Routen den Pasochoa zu besteigen. Über das Dorf Quendina geht es entlang schöner Haciendas, durch typische Hochlandvegetation in vier Stunden zum Gipfel. Eine weitere Route hat ihren Anfang bei Amaguana und führt in 5-6 Stunden zum Gipfel. Auf diesem Weg gibt es immer wieder kurze Kletterpartien.

Pichincha

Pichina hat verschiedene Gipfel. Rucu Pichincha (Alter Pichincha) ist 4.698 Meter hoch und am nächsten zu Quito gelegen. Sein Gipfel ist manchmal mit Schnee gesprenkelt und kann von verschiedenen Stellen in Quito gesehen werden. Der höchste Gipfel ist der Guagua Pichincha (Baby Pichincha) mit einer Höhe von 4.776 Metern am südwestlichen Ende des Massivs gelegen. Zwischen den beiden Gipfeln befinden sich weitere kleinere Berge, wie zum Beispiel der Padre Encantando. 350 Jahre lang war der Guagua Pichincha inaktiv bis er 1999 seine Aktivität wieder aufnahm. Die Stärke der Aktivität sinkt kontinuierlich, trotzdem bleibt es im Krater gefährlich aufgrund herunterfallender Felsbrocken und schlechten Wegen, vor allem während der Regenzeit. Es ist aber möglich bis zum Refugium zu fahren und von da aus bis zum Kraterrand zu steigen. Der Gipfel des Rucu Pichincha kann vom Cruz Loma bestiegen werden. Das Cruz Loma kann mit der Seilbahn (Teleférico) erreicht werden. Der Aufstieg bis zum Gipfel dauert etwa drei Stunden und wird von einem einzigartigen Ausblick belohnt. 

Pichincha Vulkan Ecuador

 

Antizana (5.753 meter)

Der massive, mit Eis bedeckte Antisana ist nordöstlich des Cotopaxi gelegen und etwa 50 Kilometer südöstlich von Quito entfernt. Er ist der vierthöchste Berg Ecuadors und besitzt vier Spitzen. Die mittlere ist mit 5.700 Metern der höchste Gipfel. Die Besteigung ist aufgrund der dort herrschenden Wetterverhältnisse sowie des spaltigen Gletschers schwierig und setzt eine umfangreiche Erfahrung im Bergsteigen voraus.

Antisana Vulkan Ecuador

 

Cayambe (5.790 meter)

Der Cayambe Vulkan ist mit einer Höhe von 5.790 Metern der dritthöchste in Ecuador und der höchste Punkt der Welt, durch den der Äquator läuft. Der Vulkan befindet sich 64 Kilometer nördlich von Quito, in der Region, welche auch Ecuadors Hauptstadt der Blumen genannt wird. Die südliche Flanke des Cayambe ist bedeckt mit Gletschern. Die Besteigung des Cayambes beginnt am Refugium Ruales-Oleas-Berge, auf 4.800 Metern, welches nach drei ecuadorianischen Bergsteigern benannt wurde. Die Route beginnt oberhalb des Refugiums und ist vor allem nahe des Gipfels von Spalten geprägt. Auch südöstliche Winde machen den Aufstieg sehr anspruchsvoll und aus dem Grunde sollten nur geübte Bergsteiger den Aufstieg in Angriff nehmen. Eine weitere Route führt zum nordöstlichen Gipfel, beginnend an der Lagune San Marcos. Diese Route ist die schwierigste.

Reventador (3.562 meter)

Reventador ist der aktivste Vulkan einer Kette ecuadorianischer Vulkane in der Gebirgskette Real. Der Vulkan erhebt sich mit einer Höhe von 3.562 Metern über den westlichen Amazonas aus dem Nebelwald. Noch in den 70er Jahren brach „der Explodierte“, so die Übersetzung von Reventador, regelmäßig aus und noch heute können ab und zu aufsteigende Rauchsäulen beobachtet werden. Die Besteigung des Vulkans ist nur etwas für erfahrene Bergsteiger, welches auch daran liegt, dass diese Region die niederschlagreichste im ganzen Land ist.

Schwierigkeitsgrade



Geordnet nach physischer Anstrengung

Schwierigkeitsgrad A:

Ihr Hauptinteresse bei der Wahl Ihrer Reise liegt vornehmlich im Kennenlernen von Land und Leuten. Sie bewegen sich ungern auf unbefestigten Wegen und in schwindelerregenden Höhen fühlen Sie sich unsicher. Der Zeitrahmen, der Ihnen zur konditionellen Reisevorbereitung zur Verfügung steht, ist sehr beschränkt. Ihre sportlichen Aktivitäten sind sehr gering und Sie wandern auch kaum bzw. gar nicht. Insgesamt liegt Ihr Hauptaugenmerk hauptsächlich auf Erholung und Entspannung während Ihres Urlaubs.

Schwierigkeitsgrad B:

Sie ziehen befestigte und ausgebaute Wegstrecken vor, haben jedoch keine Probleme bei Ihrer auf Natur- und Kulturerlebnis ausgelegten Reise das eine oder andere Hindernis zu überwinden und bei bis zu 8-stündigen Tagestouren bis zu 1.000 Höhenmeter zu überwinden. Längere Fahrten auf ungeteerten oder schlechten Straßen machen Ihnen nichts aus. Zudem haben Sie Zeit sich ein wenig auf den Urlaub und dessen Anforderungen vorzubereiten.

Schwierigkeitsgrad C:

Unbefestigte und schwierige Wanderstrecken bereiten Ihnen keine Probleme. Sie haben im Vorfeld ausreichend Zeit, sowie Interesse sich auf die Anstrengungen, die Sie während der Reise erwarten, entsprechend vorbereiten zu können. Sie sind sportlich und mental so fit, dass Ihnen wechselndes Gelände und Höhenunterschiede von über 1.000 Metern bei bis zu 8-stündigen Tageswanderungen Spaß bereiten. Dies schließt auch steilere Auf- und Abstiege sowie Schwindelfreiheit erfordernde Routen mit ein.

Schwierigkeitsgrad D:

Unbefestigte und unwegsame Tourrouten bis auf über 5.000 Höhenmeter, sowie steil ansteigende oder abfallende Wanderstrecken machen den gewissen Reiz einer Reise für Sie aus. Sie haben im Vorfeld genug Zeit sich physisch und psychisch auf die Extremsituationen (Wetter, Gesundheit, unvohergesehene Hindernisse etc.), die im Verlauf der Reise auf Sie zukommen können, einzustellen und daran anzupassen. Zudem sind Sie sportlich, haben eventuell Vorerfahrung in Reisen dieser Art und ein Verfehlen des Tagesziels bereitet Ihnen keine psychischen Probleme.

Schwierigkeitsgrad E:

Ihre physische und psychische Verfassung ist sehr gut, Sie treiben regelmäßig Sport und haben bereits ausreichend Erfahrung mit sehr anspruchsvollen Bergwanderungen, die über 1.500 Höhenmeter als Tagesleistung einschließen können. Zudem sind Sie teamfähig und es bereitet Ihnen Spaß, das jeweilige Tagesziel gemeinsam mit den anderen Reiseteilnehmern zu erreichen. Da Sie sich eventuell in alpinem Hochgebirge bewegen werden, sind Sie auch mit dem Gebrauch der dazu notwendigen Ausrüstung wie Pickel, Seil, Steigeisen sowie an das Steigen am Fixseil bereits gewöhnt, um diese Reisen im Grenzbereich zu meistern.


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