Flusskreuzfahrt entlang des Río Napos


14tägige Rundreise vom Amazonasgebiet bis in die Anden

 
Flusskreuzfahrt entlang des Río Napos Flusskreuzfahrt entlang des Río Napos Flusskreuzfahrt entlang des Río Napos

Reisebeschreibung

Diese Rundreise begeistert durch kontrastreiche Landschaften und eine Flußkreuzfahrt durch den ecuadorianischen Dschungel. Die Manatee ist ein speziell für den Río Napo entwickeltes Flusskreuzfahrtsschiff und trägt Sie durch eine atemberaubende Vegetation. Von den Ufern des Flusses, der im weiter Verlauf zum Río Amazonas wird, erschallen die Rufe der Brüllaffen. Mit kleineren Kanus gehen Sie auf die Suche nach pinken Flussdelphinen,  die kleinen Seitenarme durchkreuzen und in der Nacht nach Schwarzen Kaimanen und leuchtenden Insekten. Dann verlassen Sie diese tropische Klimazone und entdecken die Weiten der Anden – Panoramaausblicke im Cotopaxi Nationalpark, bunte Marktstände in der Kolonialstadt Cuenca und die Kraterlagune Quilotoa, in derem türkisen Wasser sich die Wolken spiegeln, werden Ihnen den Atem rauben.   

Reiseverlauf

Tag 01, Samstag: Ankunft in Quito

Heute landet Ihr Flugzeug in Quito, der Haupstadt Ecuadors und Ihre abenteuerliche Rundreise durch dieses faszinierende Land kann beginnen. Sie befinden sich nun auf 2.850 Meter Höhe und können bei gutem Wetter die ersten Blicke auf die umliegenden Andenkordilleren und schneebedeckten Vulkane genießen. Am Flughafen warten bereits Ihr Fahrer und Ihr Reiseleiter auf Sie, die beiden bringen Sie in Ihr Hotel. -/-/-

Tag 02, Sonntag: Stadtrundfahrt Quito und Äquatordenkmal

Die Altstadt Quitos wurde 1978 zum Weltkulturerbe erklärt und während der Fahrt entlang kolonialer Häuser und weitläufiger Plätze wird die Entscheidung der UNESCO verständlich. Auch der moderne Teil mit der Avenida Amazonas und den Parkanlagen hat seinen Reiz. Weiterer Höhepunkt der Tour ist die atemberaubende Sicht vom Panecillo-Hügel im Süden der Altstadt - die Stadt zieht sich wie ein Band durch die andinen Täler und die vielen sakralen Bauten überragen die roten Ziegeldächer der Altstadt. Das Äquatordenkmal im Norden Quitos markiert die Position des Äquators, die während einer französisch-spanischen Expedition von 1736-1744 festgelegt wurde. Neben dem 30 Meter hohen Monument finden Sie auf dem Gelände Ausstellungen über die ecuadorianische Flora und Fauna und einige Souvenirshops. Ergreifen Sie die Gelegenheit, mittig auf der rot markierten Äquatorlinie zu stehen, ein beliebtes Fotomotiv für jeden Besucher. Im Museo Inti  Ñan erfahren Sie danach Einiges über die Kultur und vor allem das Wissen der Quitus-Caras erfahren werden. F/M/-

Hinweis: Aufgrund der sonntäglichen Messen können u. U. nicht alle Kirchen besucht werden. Zusätzlich können Sie die Folkoreshow, die an den meisten Sonntagen am Äquatordenkmal stattfindet besuchen. 

Tag 03, Montag: Quito – Coca, Manatee Amazon Explorer

Am Morgen fliegen Sie von Quito nach Francisco de Orellana, die Stadt wurde nach dem spanischen Eroberer benannt, heißt im Volksmund aber immer noch Coca. Sie befinden sich inmitten des ecuatorianischen Amazonasbeckens und werden noch tiefer in den Dschungel eintauchen. Sie fahren zunächst im motorisierten Kanu über sich durch den Dschungel schlängelnden Río Napo bis zu der Anlegestelle der Manatee Explorer, einem 27 m langem Flusskreuzfahrtschiff, das speziell für Fahrten im Regenwald von Ecuador gebaut wurde. Es verfügt über 15 Doppelkabinen, die mit einer Klimaanlage und einem privatem Bad mit fliessendem Heisswasser ausgestattet sind. Sobald Sie an Bord gehen, werden Sie den Charme des Schiffes und den Ausblick von Deck auf die vielfältige Flora genießen, dabei hat Ihre Expeditionskreuzfahrt auf dem Río Napo gerade erst begonnen. Unter funkelndem Sternenhimmel und bei angenehmen Temperaturen wandern Sie voller Neugier zum ersten Mal durch den Dschungel, erfahren von Einheimischen Interessantes über das Leben im „Oriente“ oder lauschen während einer Kanufahrt den unterschiedlichen Geräuschen des Urwalds, vom Vogelgezwitscher bis hin zum Affengebrüll und dem einschläfernden Zirpen der Grillen. F/M/A

Tag 04, Dienstag: Cuyabeno Wildreservat & Yasuní Nationalpark

Am frühen Morgen erkunden Sie einen der ursprünglichsten Flüße des ecuadorianischen Amazonasgebiets, den Cocaya. Der Schwarzwasserfluß ist Heimat der Amazonasdelfine, die nicht nur wegen der ungewöhnlich rosanen Farbe und der spitz zulaufenden Schnauze Aufmerksamkeit erregen, sondern auch weil sie ihren Kopf um 180 Grad drehen können und Sie somit ständig im Auge behalten können. Die Tiere sind eher scheu, zeigen aber manchmal ihre Flossen, wenn sie in Gruppen durch die Flüße und Lagunen schwimmen. Auch exotische Pflanzen und die viele bunte Vögel machen die einzigartige Natur des Cuyabeno Reservats aus, in der sich viele Brüllaffen heimisch fühlen - diese werden Sie deutlich an Ihren Schreien ausmachen können. In den Bäumen hängen manchmal Faultiere und auf Baumstämmen am Fluß werden öfters Anakondas gesichtet. Am Nachmittag besichtigen Sie eine der größten Schwarzwasserlagunen des Yasuni Reservats, die JatunCocha. Bei einer Wanderung am Lagunenrand oder vom Kanu aus können Sie mit etwas Glück Riesenotter ausmachen, die bis zu 2 Meter langen Tiere zählen zu den gefährdeten Arten. F/M/A

Tag 05, Mittwoch: Kichwa Gemeinschaft

Sie tauchen heute in die Kultur und Lebensweise einer Kichwa Gemeinschaft ein. Neben wissenswerten Details über die Geschichte der Bewohner erhalten Sie auch Einblicke in die Lehrweise und Stundenpläne einer örtlichen Schule. Mit ihrer unbekümmerten und offenen Art laden die Kinder Sie in ihre einfachen, hölzernen Unterkünfte ein und vielleicht können Sie sich die eine oder andere Verwendung natürlicher Ressourcen abschauen. Sie verbringen einen entspannenden Nachmittag auf der Terrasse des Sonnendecks der Manatee, die Ihnen die optimale Sicht auf die langsam untergehende, rötlich schimmernde Abendsonne bietet. Optional tauchen Sie während eines Kochkurses in die verschiedenen Gerüche und Geschmäcker der ecuadorianischen Küche ein oder lernen, wie Handarbeiten gefertigt werden und Herausforderungen wie der nachhaltige Umgang mit der Umwelt und der Erhalt der Biodiversität gemeistert werden. F/M/A

Tag 06, Donnerstag: Papageienfelsen – Limoncocha See

Zahlreiche Vogelarten, farbenfrohe Papageien und Sittiche und das muntere Summen der Tiere in der Morgensonne – so beginnen Sie Ihren heutigen Tag am Papageienfelsen im Dschungel Ecuadors. Der Papageienfelsen besteht aus vielen wichtigen Mineralien, die die Vögel für Ihre Ernährung brauchen. Sie kommen hier in großen Zahlen zusammen und machen einen unglaublichen Lärm - den können Sie leider nicht mit der Kamera festhalten, aber die Vielzahl der kleinen keckernden und krächzenden Artgenossen. Nach diesem Ausflug steht das Mittagessen an Bord der Manatee für Sie bereit, bevor Sie zum Limoncocha See fahren. In dem Reserva Biologica Limoncocha sind neben verschiedenen Vogelarten auch Affen und schwarze Kaimane heimisch, eine Wanderung durch dieses Gebiet könnte einige Überraschungen für Sie breit halten. Unter dem Sternenhimmel fahren Sie in der Abenddämmerung mit dem motorisierten Kanu zurück zur Manatee Explorer, wo Sie Ihren letzten Abend im Amazonasbecken Ecuadors verbingen. F/M/A

Tag 07, Freitag: Manatee – Coca – Quito

Nach Ihrem letzten Frühstück nehmen Sie noch einmal mit einem tiefen Atemzug die unbeschreibliche Artenvielfalt des Ortes in sich auf. Lassen Sie Ihren Blick ein letztes Mal über den Río Napo streifen, mit den  grünen, dicht bewachsenen Ufern und den blauen Himmel mit den sich in der Ferne auftürmenden Wolken. Es geht zurück nach Coca und von hier aus mit dem Flugzeug nach Quito, wo Sie den restlichen Nachmittag zur Entspannung nutzen können. F/-/-

Tag 08, Samstag: Cotopaxi Nationalpark

Der Cotopaxi Nationalpark liegt im Süden Quitos und ist über die Panamericana erreichbar. Vielleicht haben Sie bereits in Quito oder auf der "Avenida de los Volcanos" von Weitem die schneebedeckte Spitze des Vulkans Cotopaxi gesehen. Mit einer Höhe von 5.897 Metern überragt er die meisten anderen Vulkane und zählt zu den höchsten aktiven Vulkanen der Welt. Sie beginnen Ihre heutige Erlebnisreise im Interpretationszentrum des Nationalparks, dort werden Sie mit den vulkanischen Aktivitäten und den Besonderheiten des Paramo-Hochlands vertraut gemacht. Anschließend geht es weiter hinauf in den Park, eine staubige Straße führt Sie über das Hochland, links und rechts des Weges finden sich große Fels- und Lavabrocken, Zeugen der letzten Vulkanausbrüche Mitte des 19. Jahrhunderts. Auf 3.800 Metern stoßen Sie auf die Lagune Limpiopungo am Fuß des Berges Rumiñahui. Mit etwas Glück begegnen Ihnen hier die stämmigen, zotteligen Wildpferde, die das Reservat bevölkern und meist in großen Herden ihre Wege ziehen. F/M/-

Tag 09, Sonntag: Kraterlagune Quilotoa und Besuch des Marktes in Pujilí

Die Kraterlagune Quilota befindet sich tief in den ecuadorianischen Anden, doch die 6-stündige Rundfahrt lohnt sich. Der Weg führt Sie durch kleine, andine Dörfer mit bunten Häuserfassaden und schiefen Häusern aus Stein. Auf den einsamen Hängen grasen Schafherden und Lamas, ab und an kreuzen kleine Viehherden Ihren Weg bevor Sie Pujilí erreichen. Vorbei an Ständen, eingehüllt in bunte Stoffe, werden Ihnen hier verschiedene Waren angeboten und Sie können die Gelegenheit nutzen, frisches Obst einzukaufen. Eingebettet in einen alten Vulkankrater liegt die Lagune Quilotoa am Boden des steilen Kraters. Keine Bewegung kräuselt die Oberfläche des Sees und die Wolken spiegeln sich im blau-grünen Ton des Wassers. Sie können auch den Weg über den Kraterrand über 400 Höhenmeter in die Tiefe wagen, um das Kraterinnere zu erkunden. Manchmal zieht Nebel auf, sodass kaum zu sagen ist, wo die Lagunenoberfläche endet und der Himmel beginnt. Der Kaltwassersee zählt nicht ohne Grund zu den schönsten Lagunen der Anden. Auch der Rückweg von der Kraterlagune besticht durch die weiten Ebenen, die karge Landschaft und die wenigen Siedlungen. F/-/-

Tag 10, Montag: Baños - Riobamba

Bevor Sie weiter in die Anden nach Riobamba fahren, unternehmen Sie einen Abstecher und überqueren Sie die Andenkordilleren in östlicher Richtung. Vor dem aktiven Vulkan Tungurahua breitet sich ein grünes, von Wasserfällen gesäumtes Tal aus, in dessen Mitte Baños liegt. Das kleine Städtchen ist bekannt für seine heilenden Thermalquellen und die heilige Jungfrau, die bereits einige Wunder wirkte. Bei einem Stadtrundgang werden Sie sehen, wie Melcocha hergestellt wird. Die klebrige Süßigkeit wird mehrmals durch die Luft geschleudert und wie ein Gummiband langgezogen, bevor es zerteilt und in kleine Tütchen verpackt wird. Anschließend geht es wieder zurück in das Andenhochland und weiter nach Riobamba, auf dem Weg dorthin fahren Sie am mächtigen Vulkan Chimborazo vorbei, dessen schneebedeckte Spitze den höchsten Vulkan Ecuadors markiert. Aufgrund der Ellipsenform der Erde ist dieser Gipfel am weitesten entfernt vom Erdmittelpunkt oder, wie manche gerne sagen, dem Himmel am nächsten. F/-/A

Tag 11, Dienstag: Fahrt mit dem Andenzug - Cuenca

Der Morgen beginnt mit einem sehr frühen Frühstück, dann fahren Sie zuerst in südlicher Richtung zum Bahnhof Alausi. Dort angekommen beginnt Ihre abenteuerliche Zugfahrt durch die Anden: Die Strecke zur Teufelsnase gilt als steilste befahrbare Strecke in Südamerika. Damit der Zug die über 800 Höhenmeter in kürzester Zeit überwinden kann, führen die Gleise im Zickzack den Berg hoch und jeder Ausblick aus dem Fenster wird zu einer kleinen Mutprobe für nicht ganz so schwindelfreie Reisende. Nach diesem Abenteuer besuchen Sie die Ruinen von Ingapirca, deren Name sich aus dem Quechua mit "Steinmauer der Inka" übersetzen lässt. Die Ruinen liegen auf der Straße der Inka und sind die am besten erhaltenen Relikte aus der Zeit des Inka Imperiums in Ecuador. Nach einem Spaziergang übder das Gelände fahen Sie weiter in den Süden bis nach Cuenca. F/-/-

Hinweis: Der Zug fährt an allen Tagen außer Montag. In dem Fall, dass der Zug auf Grund technischer Probleme oder der Witterungsbedingungen nicht fahren kann, kann die Teufelsnase nicht besucht werden.

Tag 12, Mittwoch: Kolonialstadt Cuenca

Cuenca ist eine Reise wert. Im Süden des Landes gelegen handelt es sich um eine der schönsten Kolonialstädte Südamerikas. In den engen, verwinkelten Gassen preisen Marktfrauen an kleinen Ständen ihre Handarbeitswaren und vor allem einem Produkt sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit widmen: Dem Panama-Hut. Nach der traditionellen Herstellungsart gefertigt, gilt der Hut trotz des irreführenden Namens als Aushängeschild für Ecuador und die Preisspanne reicht je nach Verarbeitung von 20 bis 2.000,- USD. Familiär geführte Manufakturen bieten Silber- und Goldschmuck oder kunstvolle Keramiken an, lassen Sie sich einfach durch die Gassen treiben und bewundern Sie die Handarbeit. Die Wege sind gesäumt mit typisch kolonialen Häusern und schaffen das besondere Flair der Stadt. F/-/-

Tag 13, Donnerstag: Cuenca-Guayaquil

Nach dem Frühstück fahren Sie von Cuenca die Ausläufer der Anden hinunter bis zur Pazifikküste. Auf der Fahrt wird die Luft wärmer und schwerer, das Grün der Bäume tiefer und satter. Die Landschaft ändert sich über die einzelnen Höhenlagen hinweg bis Sie die ersten Bananen- und Ananasplantagen entdecken. Auch Reis- und Zuckerrohrfelder säumen den Weg bevor Sie am Nachmittag Guayaquil erreichen, die bevölkerungsreichste Stadt Ecuadors. Bei einer Stadtbesichtigung werden Sie im romantischen Parque Seminario grünen Landleguanen  begegnen, an der Uferpromenade Malecon 2000 entlangflanieren und die steilen Treppen des Uhrturms La Torre Morisca bezwingen, wofür Sie mit einer atemberaubenden Aussicht über die Stadt belohnt werden. F/-/-

Tag 14, Freitag: Abreise und Ende einer wunderschönen Rundreise

Je nach Ihrer Abflugzeit bringen wir Sie zum internationalen Flughafen in Guayaquil, hier verabschieden wir uns von Ihnen - bis zum nächsten Wiedersehen! F/-/-

F: Frühstück / M: Mittagessen oder Boxlunch / A: Abendessen

Termine, Preise & Leistungen

Preis 2013

pro Person im Doppelzimmer:   ab 4.515,- EUR

Im Preis inbegriffen:

Alle genannten Transfers, Unterkunft im Doppelzimmer in Hotels der gehobenen Mittelklasse und auf der Manatee Amazon Explorer in Doppelkabinen mit Privatbad und Dusche, Ausflüge und Besichtigungen mit einem privaten, lokalen, deutschsprachigen Reiseleiter, auf der Manatee mit einem zweisprachigen Reiseleiter (spanisch-englisch) und lokalem spanischsprachigen Naturführer, alle aufgeführten Mahlzeiten, Flug Quito – Coca – Quito, Transfer Coca – Manatee – Coca, Gummistiefel bis Größe 43, Mahlzeiten wie im Programm aufgeführt.

Nicht im Preis inbegriffen:

Internationaler Flug, Getränke, persönliche Ausgaben, Trinkgelder, Nationalparkgebühr Yasuni und Papageienfelsen, Fernglas, Reiseversicherung.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich die Reihenfolge der Exkursionen der Manatee ändern kann. Diese sind abhängig vom Wasserstand der Flüsse und Seen, den Wetterverhältnissen, dem Verhalten Tiere und Vögel, sowie den aktuellen Zugangsmöglichkeiten der Besuchspunkte.


Kontakt

Deutschlandbüro: TerraVista
Am Marktplatz 11
28844 Weyhe
Tel: 042 03 - 43 70 880
Email: info@terravista-erlebnisreisen.de