Klima der Galapagosinseln

Durch das Aufeinandertreffen der Meeresströmungen aus dem Pazifik in Wechselwirkung mit verschiedenen Winden, herrscht auf den Galapagosinseln ein einzigartiges Mikroklima. In dem Archipel gibt es zwei sogenannte Jahreszeiten, eine warme und eine kalte, die durch die verschiedenen Meeresströmungen hervorgerufen werden.

Von Dezember/Januar bis Mai/Juni herrschen durch die milden Nordostpassat-Winde in der Regel sommerliche Temperaturen. Während dieser Zeit bringt der nordäquatoriale Panamastrom, welcher ab einer gewissen Stärke auch als El Niño bekannt ist, warmes, plaktonarmes Wasser mit einer Temperatur zwischen 24°C und 27°C. Obwohl es in diesen Monaten immer wieder zu heftigen Regenschauern kommen kann, gibt es in dieser Zeit die meisten Sonnentage auf den Galapagosinseln. Die trockene Vegetation färbt sich grün und blüht auf. Jetzt beginnt auch die Paarungszeit der Tiere im Archipel.

Die Monate von Juni bis November/Dezember werden auch die garua-Monate genannt. Garua ist das Wetterphänomen, welches dann vorherrscht genannt. Der Humboldtstrom aus antarktischer Richtung bringt kühle Temperaturen und subtropische Wetterfronten nach Galapagos. Durch das kalte Wasser (17°C-20°C) und die noch warme Luft im Hochland der Inseln entstehen viele Wolken am Himmel und starke südöstliche Passatwinde verstärken die Wolkenbildung noch. Es herrscht Nebel und Dauerniesel. Das Meer in diesen Monaten ist rau, aber sehr nährstoff- und planktonreich, so dass viele Meerestiere zu sehen sind. Für Taucher die beste Zeit. Die Vegetation auf den Inseln wird immer trockener. 

 

Meeresschildkröte


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