Fliegen nach dem Tauchen - Galapagos Inseln

Galapagos Tauchtouren

Regeln für das Fliegen kurz nach Tauchgängen

Empfehlungen des Workshops 2002 „Flying after Diving“ (Fliegen kurz nach Tauchgängen)

Allgemeine Anmerkungen:
Experimentielle Versuche zeigen, dass das Risiko der sog. Dekompressionskrankheit (engl. decompression sickness=DCS) sinkt, wenn nach den Tauchgängen eine größere Zeitspanne bis zum Abflug eingeplant wird. Basierend auf diesen Studien konnten in dem durchgeführten Workshop folgende allgemeine Empfehlungen aufgestellt werden. Diese gelten für Flüge in einer Höhe zwischen 600 Meter/2000 Fuss und 2400 Meter/8000 Fuss und für Taucher ohne DCS Symptomen. Die Studie nach Bühlmann, welche als Leitfaden für die US Navy Taucher diente, legt dar, dass ein unmittelbarer Anstieg auf 600 Meter/2000 Fuss mit geringerem DCS Risiko möglich ist. Im Jahre 1999, führte die US Navy eine flexiblere Methode, teilweise basierend auf Bühlmann und teilweise basierend auf Vann et al, ein. Durch Beachten dieser Empfehlungen kann sich das DCS Risiko reduzieren, jedoch kann dies nicht ausgeschlossen werden.

Tauchgänge innerhalb der dekompressionfreien Grenzen

  • Ein einziger Tauchgang – minimal wird eine Zeitspanne von 12 Stunden vorgeschlagen, bevor Sie Ihren Rückflug antreten.
  • mehrere Tauchgänge und/oder mehrtägige Tauchprogramme – minimal wird eine Zeitspanne von 24 Stunden vorgeschlagen, bevor Sie Ihren Rückflug antreten.

Tauchgänge, welche einen Dekompressions-Stopp verlangen

  • Hier wird eine Zeitspanne von mehr als 24 Stunden empfohlen, bevor Sie Ihren Rückflug antreten.

Diese Empfehlungen für das „Flying after diving“ müssen nicht beachtet werden, wenn der Umgebungs-/Kabinendruck unter 600 Meter/2000 Fuss liegt.