Motorsegler Beagle


15-tägige Kreuzfahrt Dienstag – Dienstag

 
Motorsegler Beagle Motorsegler Beagle Motorsegler Beagle

Reisebeschreibung

Benannt nach dem Schiff, das Charles Darwin in den 1830ern zu den Galápagos-Inseln führte, ist die Beagle ein ganz besonderes Segelschiff. Dieses elegante 32 Meter lange, mit Teakholz verkleidete Schiff ist ideal für eine kleine Gruppe von Freunden, die die Galápagos-Inseln gemeinsam entdecken wollen. Es gibt sieben kleine Kabinen auf dem in England gebauten Motorsegler. Die Beagle ist im Besitz einer alten Familie der Galápagos-Inseln, welche sehr stolz darauf ist, seinen Besuchern viele persönliche Erfahrungen mitgeben zu können.

Unterkunft

Kapazität 12 Passagiere in 6 Kabinen
Kabinen 6 Kabinen mit Etagenbetten
Ausstattung_ Private Badezimmer (warmes Wasser), Klimaanlage

Technische Merkmale und Besonderheiten 

Länge 32 Meter
Knoten  8
Besatzung_ 5+1 mehrsprachiger Naturführer
Sprachen Englisch, Spanisch
Decks  2

Ausstattung

Aufenthaltsraum, Essbereich, 2 Doppelkayaks, Schnorchelausrüstung

Übersicht:

Dienstag  Ankunft Insel Baltra / Insel Santa Cruz – Strand Las Bachas
Mittwoch Insel Genovesa – Prince Phillip’s Steps – Darwin Bucht
Donnerstag  Insel Santiago – Puerto Egas / Insel Isabela
Freitag Insel Isabela – Punta Vicente Roca / Insel Fernandina – Punta Espinoza
Samstag Insel Isabela – Tagus Cove – Urbina Bucht
Sonntag Insel Isabela – Elizabeth Bucht – Punta Moreno
Montag Insel Isabela – Vulkan Sierra Negra – Centro de Crianza
Dienstag Insel Santa Cruz – Los Gemelos – Charles Darwin Station
Mittwoch Insel Floreana –Asílo de la Paz – Punta Cormorant
Donnerstag Insel Española – Punta Suárez – Gardner Bucht
Freitag Insel San Cristóbal – Punta Pitt / Insel Lobos
Samstag Insel Santa Fe / Insel Plaza Sur
Sonntag Insel Nord Seymour / Insel Bartholomé
Montag Insel Chinese Hat / Insel Santa Cruz – Cerro Dragon
Dienstag Insel Santa Cruz – Black Turtle Cove / Insel Baltra – Rückflug zum Festland

Reiseverlauf

Dienstag: Ankunft Insel Baltra / Insel Santa Cruz – Strand Las Bachas

Am heutigen Morgen fliegen Sie auf die Galapagos Inseln zur Flughafeninsel Baltra. Am Flughafen angekommen, werden Sie um die Eintrittsgebühr zum Nationalpark gebeten, danach empfängt Sie ein Mitglied der Crew, um Sie an Bord Ihres Kreuzfahrtschiffes zu geleiten. Die Kreuzfahrt beginnt mit dem Wichtigsten: Einem herzlichen Willkommen, einer detaillierten Sicherheitseinweisung und einem guten Mittagessen. Dann beginnt Ihr Abenteuer in einem der aufregendsten Nationalparks der Welt, es geht an die Nordküste der Insel Santa Cruz zum Strand Las Bachas, einem Nistplatz für Meeresschildkröten. Wenn diese ihre kleinen Stummelbeine durch den weißen Sand ziehen, wird jedem Beobachter klar, dass sie im Wasser besser aufgehoben sind – beim Schnorcheln werden sie Ihnen weitaus eleganter erscheinen. Im Mai und Juni schlüpfen kleine Schildkröten, doch der Weg ins Meer ist gefährlich, denn Feinde wie der Kanadareiher warten auf die ungeschützten Babies mit ihren weichen Panzern. Ein kleiner Pfad führt hinter die Dünen zu einer von Flamingos und Bahama Enten bevölkerten Lagune. -/M/A

Mittwoch: Insel Genovesa-Prince Phillip´s Steps – Darwin Bucht

Die Insel Genovesa liegt abgeschieden von den anderen Hauptinseln im Norden des Archipels und hat sich als "Vogelinsel" einen Namen gemacht. Zunächst besuchen Sie die Prince Philip`s Steps, eine in vulkanisches Gestein eingelassene Treppe, die zu einem vegetationsreichen Plateau führt, Heimat nistender Masken- und Blaufußtölpel, Bahama-Enten, Lava- und Gabelschwanzmöwen und anderer Vogelarten. Die tagaktive Galapagos-Ohreule sonnt sich hier vor allem in den Morgenstunden auf den Felsen – ohne Notiz von den Touristen zu nehmen, lieber behält sie kleine Reptilien und Darwinfinken im Auge. Durch einen schmalen Eingang gelangen Sie am Nachmittag in die von Klippen umgebene Darwin Bucht, das grüne Wasser in der Bucht zeugt von einem hohen Planktongehalt, welcher Fische und Seevögel anzieht. Fregattvögel bevölkern den Himmel in hohen Zahlen und Sturmschwalben jagen in den küstennahen Gewässern nach kleineren Fischen. In der Bucht können Sie beim Schnorcheln mit etwas Glück friedlichen Hammerhaien und Schwarzpunktrochen begegnen. F/M/A

 

Donnerstag: Insel Santiago – Puerto Egas / Insel Isabela

Im Westen der Insel Santiago befinden sich die schwarzen Sandstrände von Puerto Egas. Noch in den Sechziger Jahre wurde diese Region von der Salzindustrie genutzt und Sie können die Ruinen der ehemaligen Salzminen besichtigen. Das Landschaftsbild ist geprägt durch schwarzes Tuffgestein und erkaltete Lavaströme, während türkisfarbene Gezeitenpools die dunklen Impressionen aufbrechen und ein wenig auflockern. Während über Ihnen mit ein bisschen Glück ein Galapagos-Habicht seine Kreise zieht, nehmen die Seelöwen neben Ihnen ein Sonnenbad. Die Insel ist zudem einer der wenigen Orte auf den Galapagos Inseln, an denen sich Galapagos-Pelzrobben aufhalten, wenn auch nicht in großer Zahl. Sie unterscheiden sich von den Seelöwen durch ihre Größe, das dichte Fell, den rundlichen Kopf und dadurch, dass sie in kleineren Kolonien leben und mehr Abstand zu ihren Artgenossen halten. Nach dem Mittagessen geht Ihre Kreuzfahrt weiter, bei gutem Wetter werden die Hauptsegel gesetzt und Sie lassen sich vom Wind zur Insel Isabela führen. Genießen Sie die Ruhezeit an Bord und halten Sie Ausschau nach Delphinen. F/M/A

Freitag: Insel Isabela – Punta Vicente Roca / Insel Fernandina –

Punta Espinoza

Die Galapagos Inseln enstanden aus einem vulkanischen "Hot Spot", Magma sammelte sich im Erdinnern, durchbrach die Erdkruste und formte gleichzeitig mehrere Vulkane. Zudem wandert der komplette Archipel durch die Verschiebung der tektonischen Platten in Richtung Osten ab und lässt zerklüftete Felsspitzen wie den Punta Vicente Roca auf der Insel Isabela entstehen. Sie gehen hier nicht an Land, sondern nutzen die Bucht zu einem Schnorchelausflug. Achten Sie auf Galapagos-Pinguine, die sich im kalten Humboldtstrom im Westen Isabelas besonders wohlfühlen. Es sind die einzigen Pinguine weltweit, die in der nördlichen Hemisphäre brüten. Am Nachmittag fahren Sie weiter zur Insel Fernandina, mit gerade einmal ca. 700.000 Jahren die jüngste aller Inseln. Inmitten einer mit Kakteen und Mangroven bewachsenen Lavalandschaft liegt der Besucherstandort Punta Espinoza. Dort leben flugunfähige Kormorane und Seelöwen, zudem sonnen sich Hunderte von Meeresechsen auf den schwarzen Lavafelsen. F/M/A

Samstag: Insel Isabela – Tagus Cove – Urbina Bucht  

Am Morgen unternehmen Sie einen Ausflug zur berüchtigten Tagus Cove – ein über Jahrhunderte hinweg beliebter Ankerplatz von Piraten und Walfängern. In der tiefblauen Bucht brüten Pinguine, flugunfähige Kormorane, Noddi-Seeschwalben, Sturmtaucher und Blaufußtölpel. Ein steiler Pfad durch trockene Balsambaumwälder und Kakteen führt zu einem extrem salzhaltigen, grünen Kratersee (Laguna Darwin). Meeresschildkröten und Meeresechsen wissen die nahrungsreiche Bucht zu schätzen, so dass sich die Bucht trotz der vielen grünen Algen zum Schnorcheln bestens eignet. Am Nachmittag besuchen Sie die Bucht Bahia Urbina, die mit einem ungewöhnlichen Phänomen überrascht: 1954 verursachte der Ausbruch des Vulkans Alcedo eine tiefgreifende Veränderung der 7 km langen Küstenlinie, sie wurde über 4 Meter hochgeschoben. Der Bereich ist inzwischen mit Manzanilla- und Muyuyobäumen bewachsen, dennoch kann man zwischen den Pflanzen immer noch Korallenriffe finden. Der seltene Mangrovenfink und der flugunfähige Kormoran, auch als Galapagosscharbe bekannt, sind hier heimisch. Die Kormorane jagen im Wasser nach kleinen Fischen, zurück an Land trocknen sie dann ihre kleinen Stummelflügel. F/M/A

Sonntag: Insel Isabela – Elizabeth Bucht – Punta Moreno

Heute geht es zur der von Mangroven umrahmten Elizabeth Bucht mit kleinen vorgelagerten Inseln. Mit dem motorisierten Beiboot fahren Sie nahe an das Mangrovenwäldchen heran, um einen Eindruck von diesem seltenen Ökosystem zu erhalten. Galapagosfalken und Reiher halten sich hier gerne auf und beim Schnorcheln können Sie Rochen und Schwärme von Gold- und Stachelmakrelen beobachten. Auch die für die Inseln obligatorischen Meeresschildkröten ziehen in der Bucht manchmal ihre Runden. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug zur Punta Moreno, einer zerklüfteten jungen Lavabucht. Während Sie über die erkalteten Lavaformationen laufen, treffen Sie auf grüne Flächen und Lagunen, die sich inmitten der Lavalandschaft befinden. Einzelne Kakteen wachsen aus der Lava empor und sorgen für Abwechslung. Neben Meeresechsen und Lavaechsen finden sich in den Lagunen oft Flamingos und Brackvögel bei der Futtersuche - zusammen mit den Vulkanen Sierra Negra und Cerro Azul im Hintergrund ein idyllisches Bild. F/M/A

Montag: Insel Isabela – Vulkan Sierra Negra – Centro de Crianza

Der heutige Vormittag steht ganz im Zeichen der vulkanischen Landschaft der Insel Isabela. Entstanden aus fünf nebeneinander liegenden Schildvulkanen, deren Lavaströme sich zu einer Landmasse vereinigt haben, ist Isabela die größte Insel des Archipels. Sie fahren in das Hochland und steigen zum Vulkan Sierra Negra auf, der mit einer Höhe von 1.200 m und einem Kraterdurchmesser von ca. 9 Kilometern den zweitgrößten Vulkankegel der Welt besitzt. Am Nachmittag wandern Sie durch das Feuchtgebiet der Insel. Die üppige Vegetation birgt viele kleine Lagunen, von Mangroven umgeben bieten sie zahlreichen Vogelarten Nahrung und Trinkwasser. Eine große Flamingolagune ist Heimat der großen Galapagosflamingos, deren pink-rosanes Gefieder sich in dem ruhigen Gewässer spiegelt. Auf ihren langen Stelzenbeinen geben die anmutigen Vögel ein herrliches Fotomotiv ab. Schließlich gelangen Sie zu der Aufzuchtstation für Riesenschildkröten, dem Centro de Crianza, hier kommen Sie den gemütlichen Kolossen ganz nahe. F/M/A

Dienstag: Insel Santa Cruz – Los Gemelos – Charles Darwin Station

Von der Hafenstadt Puerto Ayora aus geht es mit dem Bus ins Hochland der Insel Santa Cruz. Während der Fahrt verändert sich die Vegetation spürbar, das Klima wird feucht und tropisch, erste  Kaffee- und Obstplantagen säumen die Straßen. Die Scalesia-Zone zwischen 250 und 600 Höhenmetern unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht viel vom ecuadorianischen Urwald, doch die endemischen Baumarten widerlegen den Eindruck schnell. Hier befinden sich die Zwillingskrater "Los Gemelos", es sind jedoch keine Krater im Wortsinn, sondern senkrecht hinabfallende Schluchten auf deren Boden in 70 Metern Tiefe eine üppige Vegetation herrscht. Nachmittags besuchen Sie die Charles Darwin Station, hier erforschen Wissenschaftler von der ganzen Welt die vielfältigen Schildkrötenunterarten der Galapagos Inseln. Eines der Höhepunkte des Forschungszentrums ist die Aufzuchtstation, wo Babyschildkröten einen Trainingsparcours über Steine, Äste und sandige Treppen absolvieren, um für die kommenden Tage in der Wildnis gewappnet zu sein. F/M/A

Mittwoch: Insel Floreana – Asílo de la Paz – Punta Cormorant

Die Insel Floreana im Süden bringt die spannendste Siedlungsgeschichte mit sich, die Geschichte der Familie Wittmer. Die Wittmers landeten 1923 an der Küste und lebten zu Beginn in einer verlassenen Piratenhöhle - die Sie heute besichtigen werden. Eine Wanderung führt Sie hinauf auf den 450 Meter hohen Berg Asilo de la Paz. Die umliegenden Felder zeugen von den erfolgreichen Versuchen der Wittmers, der fremden und kargen Natur Herr zu werden, sie bauten hier Tamarinden, Pflaumen und Zitronen an und ihre Nachfahren tun es noch heute. Die Plantagen werden gerne von einem  ganz besonderen Inselbewohner genutzt: Der nur auf dieser Insel vorkommende mittlere Baumfink hat in der Scalesia-Waldlandschaft einen ausgezeichneten Brutplatz gefunden. Am Nachmittag entdecken Sie den schwarzen Strand Punta Cormorant, der unter Sonneneinstrahlung grünlich schimmert. Dies liegt an funkelnden Olivin-Kristallen, die ein Beweis für heftige vulkanische Eruptionen sind. Eine kurze Wanderung führt Sie zu einer großen Salzwasserlagune. Schon von weitem sehen Sie die dünnen Beine der rosafarbenen Flamingos, die langsam durch das Wasser waten, um mit ihren gebogenen Schnäbeln einige Schalentiere aus dem Wasser zu picken. F/M/A

Donnerstag: Insel Española – Punta Suárez – Gardner Bucht

Ein Rundweg führt Sie quer über die südlichste und älteste Insel des Archipels vorbei an Nazca- und Blaufußtölpelkolonien. Eine Kerbe in den steil abfallenden Klippen am westlichsten Punkt der Insel sorgt für ein Naturschauspiel: Das Hueco Soplador (das "Blasloch"). Hier schießt durch den Druck der anbrandenden Wellen eine ca. 10 bis 20 m hohe Wasserfontäne in die Höhe und zieht danach wie ein feiner Sprühregen über das Ufer. Zwischen März und Dezember können zudem Galapagos-Albatrosse gesichtet werden, die mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,40 m beeindrucken. Am Nachmittag bietet Ihnen der lange weiße Sandstrand der Gardner Bucht einen paradiesischen Eindruck, er besteht vorwiegend aus Muschelstaub und wird von einer friedlichen Seelöwenkolonie bevölkert. Die Bucht wird von einigen Felsen geziert, an denen sich rote Klippenkrabben und schwarze Meeresechsen sammeln. Ab und zu niesen die Echsen vernehmlich, um überflüssiges Salzwasser durch ihre Nasenlöcher auszustoßen. Auch die endemische Hood-Spottdrossel und verschiedene Darwinfinken sind auf Española allgegenwärtig. F/M/A

Freitag: Insel San Cristobal – Punta Pitt – Insel Lobos

Am Vormittag versetzt Sie eine Gruppe erodierter Vulkankegel am Aussichtspunkt Punta Pitt in eine andere Zeit, als Lavaflüsse und Magmagestein die Galapagos Inseln formten und eine lebensfeindliche Umgebung schafften. Die endemische Vegetation ist jedoch Zeuge, wie die Natur selbst die entlegensten Flecken der Erde für sich einnimmt. Neben der Insel Genovesa ist dies die einzige Möglichkeit, Rotfußtölpel zu entdecken. Wenn der Tölpel auf die Jagd geht, stürzt er aus sieben Metern Höhe ins Meer, um dort seinen Fang zu machen. Der heutige Nachmittag bringt Sie zu der "Seelöweninsel" Isla Lobos, wo sich die Seelöwen aneinandergereiht in der Sonne räkeln. Auf dem unbewohnten Eiland wohnen exotische Lebewesen, die sich über Jahrhunderte hinweg dem rauen Leben auf den vulkanischen Inseln angepasst haben. Auf einer Wanderung begegnen Ihnen Landleguane, Pelikane und Klippenkrabben, welche sich dank ihrer feuerroten Farbe von dem vulkanischen Gestein kontrastreich abheben. Gönnen Sie sich eine erfrischende Abkühlung beim Schnorcheln, wo Sie die Unterwasserwelt gemeinsam mit den Seelöwen erkunden. F/M/A

Samstag: Insel Santa Fe / Insel Plaza Sur

Ein Opuntien-Wäldchen ziert die felsige Insel Santa Fe und Palo-Santo-Bäumchen säumen Ihren Wanderweg. Wenn Sie am Sandstrand ankommen, landen Sie inmitten einer Seelöwenkolonie, verspielte Jungtiere und faulenzende Mütter liegen hier Flosse an Flosse. Beim Schnorcheln in der blau-grünen Bucht werden Sie vor allem von Jungtieren auf der Suche nach neuen Spielpartnern beobachtet. Eine Besonderheit der Insel sind die endemischen Landleguane, die eine kupfer-gelbliche Farbschattierung aufweisen. Die mitunter recht dickbäuchigen Tiere warten unter den Kakteen auf herabfallende saftige Früchte und lassen sich dabei nicht aus der Ruhe bringen. Am Nachmittag entdecken Sie die Insel Plaza Sur, die sich sichelförmig aus dem blauen Meer erhebt. Die mit grünem Seegras bewachsenen, schwarzen Lavafelsen geben ein perfektes Pendant zu den roten Sesuvium-Mattengeflechten ab, die sich wie ein Teppich über den Boden erstrecken. Neben gelb-braunen Landleguane fühlen sich hier Gabelschwanzmöwen, Fregattvögel, Tropikvögel, Nazcatölpel und Sturmtaucher wohl. F/M/A

Sonntag: Insel Nord Seymour / Insel Bartolomé

Nördlich der Insel Baltra gelegen besichtigen Sie heute ein Lavaplateau submarinischen Ursprungs, die Insel Nord Seymour. Am Landungssteg werden Sie von faulen Seelöwen begrüßt, welche sich langsam im Schatten der Balsambäume bewegen. Auf Ihrer Wanderung entlang der steinigen Küste und dem mit Büschen bewachsenem Landesinneren begegnen Sie mit Sicherheit einigen Landleguanen, Fregattvögeln oder Blaufußtölpeln. Die unbeholfene, watschelnde Gangart hat Letztgenanntem zu seinem Namen verholfen. Die Insel Bartolomé im nördlichen Teil des Archipels wurde bei den "World Travel Awards 2012" als schönster Strand Südamerikas nominiert. Dabei spielte nicht nur der weiße Sandstrand eine Rolle, sondern auch der prägnante Fels "Pinnacle Rock", der vor allem Fotografen begeistert. Ebenso sehenswert sind die schwarzen Lavafelder mit den hin- und herflitzenden Lavaechsen, den Millionen Jahre alten Tuffformen und der Ausblick vom Gipfel der Insel. Wenn Sie schnorcheln gehen, können Sie auf Pinguine und Meeresschildkröten treffen. F/M/A

Montag: Insel Chinese Hat / Insel Santa Cruz – Cerro Dragon  

Der perfekt geformte Vulkankegel der Sombrero Chino Insel gleicht der Silhouette eines Chinesenhutes, doch das Eiland gilt als unwirtlich, messerscharfe, spitze Lavabrocken säumen die Wege. Wenn die Wellen an den Felsenklippen der Insel brechen, erfrischen sich die versammelten Meerechsen an dem feinen Sprühregen. Eine geschützte Bucht mit ruhigem, türkis-blauem Wasser ist Heimat einer Seelöwenkolonie, nutzen Sie die Chance für ein kleines Schnorchel-Abenteuer mit ihnen. Am Nachmittag lernen Sie die nördliche Küste der Insel Santa Cruz kennen. Der Name "Cerro Dragon" bedeutet Drachenhügel und bezieht sich auf die die hier lebenden Landleguane. Auf der populationsstarken Insel Santa Cruz gab es lange Zeit nur wenige Orte wie diesen, an denen Echsen sich friedlich vermehren konnten, ohne durch eingeschleppte Krankheiten, Hunde oder Ziegen gestört zu werden. In einer nahegelegenen Brackwasserlagune finden sich Flamingos, Stelzenvögel, Spießenten und andere Vogelarten, die vor allem in der Trockenzeit von der Lagune angezogen werden. Ein Tag auf dieser Insel wird Ihnen zeigen, wie nahe Tiere und Menschen auf der meistbevölkerten Insel des Galapagos Archipels beisammen leben. F/M/A

Dienstag: Insel Santa Cruz – Black Turtle Cove / Insel Baltra –

Rückflug zum Festland

Die mit Mangroven bewachsene Bucht im Norden der Insel Santa Cruz ist ein wichtiger Nistplatz für Haie und Rochen und das klare Wasser birgt erstaunliche Einblicke in das Leben unter Wasser. Vor allem Weißspitzen-Riffhaie tummeln sich in der Nähe einer kleinen Unterwasserhöhle. Bei gutem Wetter ist das Wasser spiegelglatt und Sie können die wellenförmigen Bewegungen der Gold- und Adlerrochen bis ins kleinste Detail nachvollziehen. Nach diesem letzten Abenteuer fahren Sie zur Flughafeninsel Baltra und besteigen Ihr Flugzeug nach Quito - werfen Sie einen letzten Blick auf die verzauberten Inseln im Pazifischen Ozean und denken Sie noch einmal zurück an all die zahmen, wilden Tiere und all die neuen Eindrücke der letzten Tage, bevor Sie dieses Paradies verlassen. F/-/-

F: Frühstück / M: Mittagessen / A: Abendessen

Termine, Preise & Leistungen

Preise 2014 pro Person

Kabinentyp 8 Tage  15 Tage 
  3.050 EUR 5.770 EUR 

Im Preis inbegriffen:

15-tägige Kreuzfahrt an Bord der Beagle, Unterkunft an Bord in Doppelkabinen mit Privatbad, Transfers auf Galapagos, alle aufgeführten Mahlzeiten, zweisprachiger Naturführer auf Galapagos (i.d.R. englisch-spanischsprachig), Transitkarte 10,- USD pro Person.

Nicht im Preis inbegriffen: 

Flug Festland – Galapagos - Festland, Galapagos Nationalparkgebühr 100,- USD pro Person (zahlbar vor Ort), Getränke, Schnorchelausrüstung, Einzelkabinenzuschlag, Trinkgelder, persönliche Ausgaben, internationale Flughafengebühr Quito (49,- USD), Reiseversicherungspaket.        

Hinweis: Der Verlauf der Kreuzfahrt kann kurzfristig aus Sicherheitsgründen vom Kapitän oder durch geänderte Nationalparkbestimmungen durch die Nationalparkverwaltung geändert werden. Dabei stehen immer die Sicherheit und das Interesse der Passagiere im Vordergrund.


Kontakt

Deutschlandbüro: TerraVista
Am Marktplatz 11
28844 Weyhe
Tel: 042 03 - 43 70 880
Email: info@terravista-erlebnisreisen.de