Motoryacht Cormorant


15-tägige Kreuzfahrt Samstag – Samstag

 
Motoryacht Cormorant Motoryacht Cormorant Motoryacht Cormorant

Reisebeschreibung

Das brandneue Schiff Cormorant vereint die besten Eigenschaften eines Galápagos-Katamarans: Die modernen und großzügigen 6 Doppelkabinen sind ausgestattet mit einem privaten Bad mit heissem Wasser und  einem privaten Balkon. Zusätzlich gibt es 2 Suiten auf dem Hauptdeck. Auf dem Sonnendeck entspannen Sie sich auf gemütlichen Liegen oder im Jacuzzi. Die Cormorant besticht durch seine hohe Qualität und macht Ihren Galápagos-Urlaub zu einer unvergesslichen Erfahrung.

Unterkunft

Kapazität 16 Passagiere in 9 Kabinen
Kabinen Hauptdeck: 2 Suiten (41m²) mit Balkon, 2 Doppelkabinen (28 m²) mit privatem Balkon Oberdeck: 4 miteinander verbundene Kabinen (28 m²) mit Balkon Unterdeck: 1 Einzelkabine (14 m²)
Ausstattung_ Private Badezimmer (warmes Wasser)

Technische Merkmale und Besonderheiten 

Länge 33 Meter
Knoten  14
Besatzung_ 9+2 mehrsprachige Naturführer + 1 Kreuzfahrtleiter
Sprachen Englisch, Spanisch
Decks 3: Hauptdeck - Kabinen, Lounge, Bar, Speisesaal; Oberdeck - Kabinen, Bar, Brücke; Sonnendeck - Jacuzzi

Ausstattung

Jacuzzi, Sonnendeck, Essbereich,  Bar, Bibliothek

Übersicht:

Samstag  Ankunft Insel Baltra / Insel Santa Cruz – Strand Las Bachas
Sonntag  Insel Bartolome / Insel Santiago – Sullivan Bucht
Montag Insel Plaza Sur / Insel Santa Fe
Dienstag Insel San Cristóbal – Cerro Brujo – Punta Pitt
Mittwoch Insel san Cristóbal – Interpretationszentrum – Kickers Rock oder El Junco
Donnerstag  Insel Española – Gardner Bucht – Punta Suarez
Freitag Insel Floreana – Mirador Baronesa – Post Office Bucht – Punta Cormorant – Champions
Samstag Insel Santa Cruz – Charles Darwin Station – Los Gemeleos – El Chato
Sonntag Insel Isabela – Las Tintoreras – Mauer der Tränen – Centro de Crianza – Vulkan Sierra Negra
Montag Insel Isabela – Punta Moreno – Elizabeth Bucht
Dienstag Insel Fernandina – Punta Mangle / Insel Isabela – Urbina Bucht
Mittwoch Insel Fernandina – Espinoza / Insel Isabela – Tagus Cove
Donnerstag Insel Santiago – Puerto Egas – Espumilla Strand – Buccaneer Cove
Freitag Insel Genovesa – Prince Philip’s Steps – Darwin Bucht
Samstag Insel Nord Seymour / Insel Baltra – Rückflug zum Festland

Reiseverlauf

Samstag: Ankunft Insel Baltra / Insel Santa Cruz – Strand Las Bachas

Am heutigen Morgen fliegen Sie auf die Galápagos Inseln zur Flughafeninsel Baltra. Am Flughafen angekommen, werden Sie um die Eintrittsgebühr zum Nationalpark gebeten, danach empfängt Sie ein Mitglied der Crew, um Sie an Bord Ihres Kreuzfahrtschiffes zu geleiten. Die Kreuzfahrt beginnt mit dem Wichtigsten: Einem herzlichen Willkommen, einer detaillierten Sicherheitseinweisung und einem guten Mittagessen. Dann beginnt Ihr Abenteuer in einem der aufregendsten Nationalparks der Welt, es geht an die Nordküste der Insel Santa Cruz zum Strand Las Bachas, einem Nistplatz für Meeresschildkröten. Wenn diese ihre kleinen Stummelbeine durch den weißen Sand ziehen, wird jedem Beobachter klar, dass sie im Wasser besser aufgehoben sind – beim Schnorcheln werden sie Ihnen weitaus eleganter erscheinen. Im Mai und Juni schlüpfen kleine Schildkröten, doch der Weg ins Meer ist gefährlich, denn Feinde wie der Kanadareiher warten auf die ungeschützten Babies mit ihren weichen Panzern. Ein kleiner Pfad führt hinter die Dünen zu einer von Flamingos und Bahama Enten bevölkerten Lagune. -/M/A 

Sonntag: Insel Bartolome / Insel Santiago – Sullivan Bucht

Die Insel Bartolomé im nördlichen Teil des Archipels wurde bei den "World Travel Awards 2012" als schönster Strand Südamerikas nominiert. Dabei spielte nicht nur der weiße Sandstrand eine Rolle, sondern auch der prägnante Fels "Pinnacle Rock“. Ebenso sehenswert sind die Millionen Jahre alten Tuffformen, die hin- und herflitzenden Lavaechsen und der Ausblick vom Gipfel der Insel. Wenn Sie schnorcheln gehen, können Sie auf Pinguine und Meeresschildkröten treffen. Im Osten der Insel Santiago erreichen Sie am Nachmittag den weißen Korallenstrand der Sullivan Bucht. Obwohl dieser Strand Ihr volles Augenmerk verdient hätte, wird Sie ein anderer Höhepunkt überraschen: Die erkaltete Lavadecke Santiagos. Vor knapp 100 Jahren flossen hier Lavaströme quer über die Insel und hinterließen unterschiedliche Bodenformen: geflochtene und fadenziehende Lavafelder wechseln sich mit scharfkantig gezackten Formationen ab. Spüren Sie die warmen Steine der schwarzen, unwirklichen Lavalandschaft unter Ihren Händen und versetzen Sie sich zurück in die Entstehungszeit, als hier Vulkane wüteten und letztendlich ein Paradies schufen. F/M/A 

Montag: Insel Plaza Sur / Insel Santa Fe

Am Vormittag entdecken Sie die Insel Plaza Sur, die sich sichelförmig aus dem blauen Meer erhebt. Die mit grünem Seegras bewachsenen, schwarzen Lavafelsen geben ein perfektes Pendant zu den roten Sesuvium-Mattengeflechten ab, welche sich wie ein Teppich über den Boden erstrecken. Hier fühlen sich insbesondere die gelb-braunen Landleguane wohl, aber auch Gabelschwanzmöwen, Fregattvögel, Tropikvögel, Nazcatölpel und Sturmtaucher. Am Nachmittag erkunden Sie die felsige Insel Santa Fe, die von einem Opuntien-Wäldchen und Palo-Santo-Bäumchen geziert wird. Wenn Sie am Sandstrand ankommen, landen Sie inmitten einer Seelöwenkolonie, verspielte Jungtiere und faulenzende Mütter liegen hier Flosse an Flosse. Beim Schnorcheln in der blau-grünen Bucht werden Sie vor allem von Jungtieren auf der Suche nach neuen Spielpartnern beobachtet. Eine Besonderheit der Insel sind die endemischen Landleguane, die eine kupfer-gelbliche Farbschattierung aufweisen. Die mitunter recht dickbäuchigen Tiere warten unter den Kakteen auf herabfallende saftige Früchte. F/M/A

Dienstag: Insel San Cristobal – Cerro Brujo – Punta Pitt

Eingeschlossen von einer vulkanischen Kraterlandschaft zählt die Bucht mit dem „Hexenhügel“ (im spanischen „Cerro Brujo“) zu den schönsten Orten San Cristobals. In den umliegenden Felsen halten sich Blaufußtölpel und Möwen, Seelöwen und Krabben auf. Beim Schnorcheln können Sie Meeresschildkröten und Rochen begegnen und vom Strand aus haben Sie bei gutem Wetter einen herrlichen Ausblick auf die nördliche Küstenlinie. Am Nachmittag versetzt Sie eine Gruppe erodierter Vulkankegel am Aussichtspunkt Punta Pitt in eine andere Zeit, als Lavaflüsse und Magmagestein die Galápagos Inseln formten und eine lebensfeindliche Umgebung schafften. Die endemische Vegetation ist jedoch Zeuge, wie die Natur selbst die entlegensten Flecken der Erde für sich einnimmt. Neben der Insel Genovesa ist dies die einzige Möglichkeit, Rotfußtölpel zu entdecken. Wenn der Tölpel auf die Jagd geht, stürzt er aus sieben Metern Höhe ins Meer, um dort seinen Fang zu machen. F/M/A 

Mittwoch: Insel San Cristobal – Interpretationszentrum –

Kickers Rock oder El Junco

Am Morgen besuchen Sie das moderne Informationszentrum der Insel San Cristobal, indem die Entstehungs- und Siedlungsgeschichte des Galápagos Archipels anschaulich erklärt wird. Ein Fokus liegt auf der Insel San Cristobal, deren Einwohnern und den Herausforderungen, die ein Leben auf den abgelegenen Inseln im Pazifischen Ozean mit sich bringen. Am Nachmittag unternehmen Sie entweder einen Schnorchelausflug zu "Leon Dormido" oder besuchen die Süßwasserlagune El Junco. In der Spalte des gewaltig in die Höhe ragenden Tuffgesteins namens "Leon Dormido" entsteht eine Strömung, die jeden Schnorchler sicher hindurch führt. Lassen Sie sich einfach treiben und richten Sie Ihren Blick nach unten: Bunte Seesterne bevölkern die Steine unter Wasser, manchmal verweilen Hammerhaie am Grund oder Meeresschildkröten ziehen träge vorbei. Stattdessen könnten Sie auch mit dem Bus in die Berge von San Cristobal fahren, um auf über 700 Metern die Lagune El Junco zu besuchen. Das Süßwasser lockt viele Vögel an, sie kommen zum Trinken oder um sich das Salz aus den Federn zu waschen. Vor allem die lebhaften Fregattvögel genießen gerne ein erfrischendes Bad, aber auch Bahama Enten und Galápagosreiher treffen sich dort. F/M/A

Donnerstag: Insel Española – Gardner Bucht – Punta Suarez

Heute bietet Ihnen der lange weiße Sandstrand der Gardner Bucht einen paradiesischen Anblick, er besteht vorwiegend aus Muschelstaub und wird von einer friedlichen Seelöwenkolonie bevölkert. Die Bucht wird von einigen Felsen geziert, an denen sich rote Klippenkrabben und schwarze Meeresechsen sammeln. Ab und zu niesen die Echsen vernehmlich, um überflüssiges Salzwasser durch ihre Nasenlöcher auszustoßen. Auch die endemische Hood-Spottdrossel und verschiedene Darwinfinken sind auf Española allgegenwärtig. Ein Rundweg führt Sie am Nachmittag quer über die südlichste und älteste Insel des Archipels vorbei an Nazca- und Blaufußtölpelkolonien. Eine Kerbe in den steil abfallenden Klippen am westlichsten Punkt der Insel sorgt für ein Naturschauspiel: Das Hueco Soplador (das "Blasloch"). Hier schießt durch den Druck der anbrandenden Wellen eine ca. 10 bis 20 m hohe Wasserfontäne in die Höhe und zieht danach wie ein feiner Sprühregen über das Ufer. Zwischen März und Dezember können hier Galápagos-Albatrosse mit einer beeindruckenden Flügelspannweite von bis zu 2,40 m gesichtet werden. F/M/A

Freitag: Insel Floreana – Mirador Baronesa – Post Office Bucht –

Punta Cormorant – Champions

Am Morgen besichtigen Sie eine basaltische Tuffformation, die Baroness Eloisa von Wagner soll Stunden auf diesem Hügel verbracht und das in der Sonne schimmernde Meer beobachtet haben. Inseleinwärts fallen Ihnen ein roter Mangrovenwald und ein Palo-Santo Wäldchen ins Auge, die sich von der sonst kargen Landschaft angenehm abhebt. Anschließend geht es zur Post Office Bucht. Walfänger ließen ihre Briefe an Daheimgebliebene in dem hölzernen Fass und hofften, das ein Seemann sie mitnimmt und ausliefert. Heute ist die Handlung unter Touristen sehr beliebt, vielleicht finden Sie dort eine Karte, die Sie in Deutschland ausliefern können. Am Nachmittag entdecken Sie den schwarzen Strand Punta Cormorant, der unter Sonneneinstrahlung grünlich schimmert. Dies liegt an funkelnden Olivin-Kristallen, die ein Beweis für heftige vulkanische Eruptionen sind. Im Anschluß erleben Sie die vielfältige Unterwasserwelt um die kleine Insel Champions. An der mit schwarzen Korallen und gelben Becherkorallen bedeckten Gesteinswand entdecken Sie beim Schnorcheln pazifische Seepferdchen und bunt schillernde tropische Fische. F/M/A

Samstag: Insel Santa Cruz – Charles Darwin Station – Los Gemelos –

El Chato

Morgens besuchen Sie die Charles Darwin Station, hier erforschen Wissenschaftler von der ganzen Welt die vielfältigen Schildkrötenunterarten der Galápagos Inseln. Eines der Höhepunkte des Forschungszentrums ist die Aufzuchtstation, wo Babyschildkröten einen Trainingsparcours über Steine, Äste und sandige Treppen absolvieren, um für die kommenden Tage in der Wildnis gewappnet zu sein. Während der nachmittäglichen Fahrt ins Hochland von Santa Cruz verändert sich die Vegetation spürbar, das Klima wird feucht und tropisch, erste Kaffee- und Obstplantagen säumen die Straßen. In der Scalesia-Zone zwischen 250 und 600 Höhenmetern befinden sich die Zwillingskrater "Los Gemelos", 70 Meter tiefe, senkrecht hinabfallende Schluchten. Sie gelangen danach zum Schildkrötereservat El Chato. Hunderte von Galápagos Riesenschildkröten führen in diesem Teil der Insel ein eher beschauliches Leben. Die großen Rückenpanzer können mehrere Kilogramm wiegen, dementsprechend langsam bewegen sich die Schildkröten. In Wasserlöchern auf dem Gelände des Reservats kühlen sie ihren Bauch und suhlen sich genüsslich im Schlamm. In der tropischen Umgebung fühlen sich auch Darwinfinken, Galápagos- und Rubin-Tyranne und Sumpfohreulen heimisch. F/M/A

Sonntag: Insel Isabela – Las Tintoreras – Mauer der Tränen –

Centro de Crianza – Vulkan Sierra Negra

Morgens geht es zu Las Tintoreras im Südosten Isabelas, achten Sie auf die kleine Bucht, die von Weißspitzen-Riffhaie bewohnt wird – dies ist Ihre Gelegenheit, mit Haien zu schnorcheln! Danach erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte der Insel Isabela: Mitten in der grünen Landschaft formen raue, schwere Basaltbrocken eine Mauer, die in den 40er Jahren von Sträflingen unter schwersten Bedingungen geschaffen wurde. Sie wandern zurück durch die Feuchtgebiete der Insel. Die üppige Landschaft birgt kleine Lagunen, von Mangroven umgeben bieten sie zahlreichen Vogelarten Nahrung und Trinkwasser. Eine Flamingolagune ist Heimat der Galápagosflamingos, deren pink-rosanes Gefieder sich in dem ruhigen Gewässer spiegelt. Schließlich gelangen Sie zu der Aufzuchtstation für Riesenschildkröten, dem Centro de Crianza, hier kommen Sie einigen der gemütlichen Kolosse nahe. Am Nachmittag fahren Sie in das Hochland und steigen zum Vulkan Sierra Negra auf, der mit einer Höhe von 1.200 m und einem Kraterdurchmesser von ca. 9 Kilometern den zweitgrößten Vulkankegel der Welt besitzt. F/M/A

Montag: Insel Isabela – Punta Moreno – Elizabeth Bucht

Punta Moreno ist eine zerklüftete junge Lavabucht. Während Sie über die erkalteten Lavaformationen laufen, treffen Sie auf grüne Flächen und Lagunen, die sich inmitten der Lavalandschaft befinden. Einzelne Kakteen wachsen aus der Lava empor und sorgen für Abwechslung. Neben Meeresechsen und Lavaechsen finden sich in den Lagunen oft Flamingos und Brackvögel bei der Futtersuche - zusammen mit den Vulkanen Sierra Negra und Cerro Azul im Hintergrund ein idyllisches Bild. Am Nachmittag geht es zur von Mangroven umrahmten Elizabeth Bucht. Mit dem motorisierten Beiboot fahren Sie nahe an das Mangrovenwäldchen heran, um einen Eindruck von diesem seltenen Ökosystem zu erhalten. Galápagosfalken und Reiher halten sich hier gerne auf und beim Schnorcheln können Sie Rochen und Schwärme von Gold- und Stachelmakrelen beobachten. F/M/A

Dienstag: Insel Fernandina – Punta Mangle / Insel Isabela – Urbina Bucht

An der südöstlichen Küste von Fernandina befindet sich der Punta Mangle, einer der erst 2012 geöffneten Besuchspunkte der Inseln. Auf Fernandina wurden nie fremde Tiere eingeschleppt, sie gilt als eine der unberührtesten Inseln der Welt. Fernandina ist die jüngste Insel Galápagos‘ mit zahlreichen Lavafeldern, die noch von der Eruption des Vulkans La Cumbre aus dem Jahr 2005 stammen. Punta Mangle gilt als einer der besten Schnorchelplätze der Galápagos Inseln. Beim Schnorcheln werden Sie bestimmt auf Seelöwen und Pinguine treffen. Ebenfalls nisten hier die flugunfähigen Kormorane, achten Sie auf die stahlblauen Augen! Am Nachmittag überrascht Sie der Besucherstandort Bahia Urbina auf der Insel Isabela mit einem ungewöhnlichen Phänomen: 1954 verursachte der Ausbruch des Vulkans Alcedo eine tiefgreifende Veränderung der 7 km langen Küstenlinie, sie wurde über 4 Meter hochgeschoben. Der Bereich ist inzwischen mit Manzanilla- und Muyuyobäumen bewachsen, dennoch kann man zwischen den Pflanzen immer noch Korallenriffe finden. Der seltene Mangrovenfink und der flugunfähige Kormoran, auch als Galápagosscharbe bekannt, sind hier heimisch. F/M/A

Mittwoch: Insel Fernandina – Punta Espinoza / Insel Isabela – Tagus Cove

Fernandina weist die höchste vulkanische Aktivität aller Inseln auf, was daran liegt, dass sich unter der Insel der sogenannte "Hot Spot" befindet, der vor Millionen von Jahren die Galápagos-Inseln gebildet hat. Inmitten einer mit Kakteen und Mangroven bewachsenen Lavalandschaft liegt der Besucherstandort Punta Espinoza. Dort leben flugunfähige Kormorane  und Seelöwen, zudem sonnen sich Hunderte von Meeresechsen auf den schwarzen Lavafelsen. Beim Schnorcheln werden Sie vielleicht den ansässigen Pinguinen nahekommen, die pfeilschnell durch das Wasser flitzen. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug zur berüchtigten Tagus Cove – ein über Jahrhunderte hinweg beliebter Ankerplatz von Piraten und Walfängern. In der tiefblauen Bucht brüten Pinguine, flugunfähige Kormorane, Noddi-Seeschwalben, Sturmtaucher und Blaufußtölpel. Ein steiler Pfad durch trockene Balsambaumwälder und Kakteen führt zu einem extrem salzhaltigen, grünen Kratersee (Laguna Darwin). Meeresschildkröten und Meeresechsen wissen die nahrungsreiche Bucht zu schätzen, so dass sich die Bucht trotz der vielen grünen Algen zum Schnorcheln bestens eignet. F/M/A

Donnerstag: Insel Santiago – Puerto Egas – Espumilla Strand & Buccaneer Cove

Heute werden Sie auf der Westseite der Insel Santiago am schwarzen Strand Puerto Egas landen. Von hier aus wandern Sie einen etwa 2 km langen Küstenbereich entlang, der von Seelöwen, Klippenkrabben, Lava-Eidechsen, Galápagos-Bussarden und Lava-Reihern bewohnt wird. Ziel ist eine zerklüftete Lavaküste mit Naturpools, in denen Seelöwen baden und Reiher zu beobachten sind. Die Insel ist zudem einer der wenigen Orte, an denen sich Galápagos-Pelzrobben aufhalten, wenn auch nicht in großer Zahl. Der kaffeefarbene Sand des Espumilla Strandes lädt am Nachmittag zum Entspannen ein, aber passen Sie auf, wo Sie sich niederlassen! Dieser Strandabschnitt gilt als idealer Nistplatz für Meeresschildkröten, die vor allem die sandigen Dünen etwas weiter weg vom Wasser bevorzugen. Im Anschluss an einen leichten Spaziergang begeben Sie sich auf die Spuren von Piraten, die im 18. Jahrhundert die Inseln nutzen, um sich mit Frischfleisch (in Form von Schildkröten) und Wasser zu versorgen. In einer kleinen, von steilen Tuffsteinklippen geschützten Bucht haben sich damals die Seeräuber mit ihrer Beute zurückgezogen und auch heute gilt dieser Platz noch als Rückzugsort - allerdings für Seelöwen. F/M/A

Freitag: Insel Genovesa – Prince Phillip´s Steps – Darwin Bucht

Die Insel Genovesa liegt abgeschieden von den anderen Hauptinseln im Norden des Archipels und hat sich als "Vogelinsel" einen Namen gemacht. Zunächst besuchen Sie die Prince Philip`s Steps, eine in vulkanisches Gestein eingelassene Treppe, die zu einem vegetationsreichen Plateau führt, Heimat nistender Masken- und Blaufußtölpel, Bahama-Enten, Lava- und Gabelschwanzmöwen und anderer Vogelarten. Die tagaktive Galápagos-Ohreule sonnt sich hier vor allem in den Morgenstunden auf den Felsen – ohne Notiz von den Touristen zu nehmen, lieber behält sie kleine Reptilien und Darwinfinken im Auge. Durch einen schmalen Eingang gelangen Sie am Nachmittag in die von Klippen umgebene Darwin Bucht, das grüne Wasser in der Bucht zeugt von einem hohen Planktongehalt, welcher Fische und Seevögel anzieht. Fregattvögel bevölkern den Himmel in hohen Zahlen und Sturmschwalben jagen in den küstennahen Gewässern nach kleineren Fischen. In der Bucht können Sie beim Schnorcheln mit etwas Glück friedlichen Hammerhaien und Schwarzpunktrochen begegnen. F/M/A

Samstag: Insel Nord Seymour/ Insel Baltra – Flug zum Festland

Nördlich der Insel Baltra gelegen besichtigen Sie heute ein Lavaplateau submarinischen Ursprungs, die Insel Nord Seymour. Am Landungssteg werden Sie von faulen Seelöwen begrüßt, welche sich langsam im Schatten der Balsambäume bewegen. Auf Ihrer Wanderung entlang der steinigen Küste und dem mit Büschen bewachsenem Landesinneren begegnen Sie mit Sicherheit einigen Landleguanen, Fregattvögeln oder Blaufußtölpeln. Die unbeholfene, watschelnde Gangart hat Letztgenanntem zu seinem Namen verholfen.Nach diesem letzten Abenteuer fahren Sie zur Flughafeninsel Baltra und besteigen Sie Ihr Flugzeug nach Quito - werfen Sie einen letzten Blick auf die verzauberten Inseln im Pazifischen Ozean und denken Sie noch einmal zurück an all die zahmen, wilden Tiere und all die neuen Eindrücke der letzten Tage, bevor Sie dieses Paradies verlassen. F/-/-

F: Frühstück / M: Mittagessen / A: Abendessen

Termine, Preise & Leistungen

Preise 2014 pro Person

Kabinentyp 4 Tage  5 Tage  8 Tage 
Staterooms  2.230 EUR  3.005 EUR  4.715 EUR
Suite 2.450 EUR 3.225 EUR  5.129 EUR 
Einzelzimmerzuschlag: 50%

Im Preis inbegriffen:

15-tägige Kreuzfahrt an Bord der Cormorant, Unterkunft an Bord in Doppelkabinen mit Privatbad, Transfers auf Galápagos, alle aufgeführten Mahlzeiten, zweisprachiger Naturführer auf Galápagos (i.d.R. englisch-spanischsprachig).

Nicht im Preis inbegriffen:

Flug Festland – Galápagos - Festland, Galápagos Nationalparkgebühr 100,- USD pro Person (zahlbar vor Ort), Transitkarte 10,- USD pro Person, Getränke, Schnorchelausrüstung, Einzelkabinenzuschlag, Trinkgelder, persönliche Ausgaben, internationale Flughafengebühr Quito (49,- USD), Reiseversicherungspaket.     

Hinweis: Der Verlauf der Kreuzfahrt kann kurzfristig aus Sicherheitsgründen vom Kapitän oder durch geänderte Nationalparkbestimmungen durch die Nationalparkverwaltung geändert werden. Dabei stehen immer die Sicherheit und das Interesse der Passagiere im Vordergrund.


Kontakt

Deutschlandbüro: TerraVista
Am Marktplatz 11
28844 Weyhe
Tel: 042 03 - 43 70 880
Email: info@terravista-erlebnisreisen.de