Motorkatamaran Archipel I


15-tägige Kreuzfahrt Montag – Montag

 
Motorkatamaran Archipel I Motorkatamaran Archipel I Motorkatamaran Archipel I

Reisebeschreibung

Die Archipel I und II sind Schwesternkatamarane und bieten komfortable Unterkünfte, guten Service und gut ausgebildete Naturführer - alles zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Als Vorreiter im Umweltschutz sind beide Archipel Eco-Katamarane teilweise mit Solarenergie betrieben. Das anspruchsvolle Design bietet zusätzliche Stabilität auf dem Meer. Zu den gemeinsamen Aufenthaltsbereichen gehören ein Esszimmer und eine gut ausgestattete Bar. Außerdem gibt es einen Konferenzbereich mit einem Fernseher, DVD-Player, Projektor, Bibliothek/Videothek und Tischspiele. Genießen Sie die Meeresbrise oder den mit Sternen gefüllten Nachthimmel von der Aussichtsplattform.

Unterkunft

Kapazität 16 Passagiere in 8 Kabinen
Kabinen Alle Kabinen befinden sich auf dem Hauptdeck; 6 Kabinen mit jeweils 2 Einzelbetten und 2 Kabinen mit einem Doppelbett
Ausstattung_

Klimaanlage, private Badezimmer (warmes Wasser), Stauraum, große Fenster

Technische Merkmale und Besonderheiten 

Länge 26 Meter
Knoten  10
Besatzung_ 9+1 mehrsprachiger Naturführer
Sprachen Englisch, Spanisch
Decks 4: Unterdeck - Maschinenraum und Mannschaftsraum; Hauptdeck - 1 Suite und 4 Standard Doppelkabinen, Aufenthaltsraum, Bar, Essbereiche; Oberdeck - 4 Standard Doppelkabinen (davon 2 mit 2 Einzelbetten); Sonnendeck - Liegewiese, Bar, Jacuzzi

Ausstattung

Aufenthaltsraum, Innen- und Außenbar, Essbereich, Kaffeestation, Konferenzbereich mit TV/DVD und Projektor, Bibliothek, Sonnendeck, Tauchplattform, Schnorchelausrüstung, Seekajaks

Übersicht:

Montag  Ankunft Insel San Cristóbal – La Galapaguera
Dienstag  Insel Plaza Sur / Insel Santa Fe
Mittwoch Insel Floreana – Asilo de la Paz – La Loberia
Donnerstag  Insel Santa Cruz – Carles Darwin Station – El Chato
Freitag Insel Isabela – Las Tintoreras – Humedales
Samstag Insel Isabela – Punta Moreno – Elizabeth Bucht
Sonntag  Insel Isabela – Tagus Cove / Insel Fernandina – Punta Espinoza
Montag Insel Santa Cruz – Strand Las Bachas / Nord Seymour
Dienstag Insel Genovesa – Darwin Bucht – Prince Philip’s Steps
Mittwoch Insel Bartolome / Insel Santiago – Sullivan Bucht
Donnerstag Insel Santa Cruz – Los Gemelos
Freitag Insel Floreana – Punta Cormorant – Post Office Bucht – Mirador de la Baronesa
Samstag Insel Española – Gardner Bucht – Punta Suarez
Sonntag Insel San Cristóbal – Punta Pitt – Cerro Brujo
Montag Insel Lobos / Insel San Cristóbal – Rückflug zum Festland

Reiseverlauf

Montag: Ankunft Insel San Cristóbal – La Galapaguera

Am heutigen Morgen fliegen Sie auf die Galápagos-Inseln zur Insel San Cristóbal. Am Flughafen angekommen, werden Sie um die Eintrittsgebühr zum Nationalpark gebeten, danach empfängt Sie ein Mitglied der Crew, um Sie an Bord Ihres Kreuzfahrtschiffes zu geleiten. Die Kreuzfahrt beginnt mit dem Wichtigsten: Einem herzlichen Willkommen, einer detaillierten Sicherheitseinweisung und einem guten Mittagessen. Dann beginnt Ihr Abenteuer in einem der aufregendsten Nationalparks der Welt, Sie besuchen das Reservat La Galapaguera, eine Brutstation für Riesenschildkröten. Viele der gemütlichen Giganten bewegen sich hier frei in ihrer natürlichen Umgebung, suchen kühlende Schlammlöcher auf, verspeisen langsam kauend ein paar Grashalme oder ziehen gemächlich ihres Weges ohne von Ihnen Notiz zu nehmen. Ziel des Reservates ist es, die nur noch im Norden der Insel ansässige Unterart wieder im Süden anzusiedeln. In dem trocken-tropischen Klima sind neben den Panzertieren auch Rubintyranne und Spottdrosseln beheimatet. -/M/A

Dienstag: Insel Plaza Sur / Insel Santa Fe

Am Vormittag entdecken Sie die Insel Plaza Sur, die sich sichelförmig aus dem blauen Meer erhebt. Die mit grünem Seegras bewachsenen, schwarzen Lavafelsen geben ein perfektes Pendant zu den roten Sesuvium-Mattengeflechten ab, welche sich wie ein Teppich über den Boden erstrecken. Hier fühlen sich insbesondere die gelb-braunen Landleguane wohl, aber auch Gabelschwanzmöwen, Fregattvögel, Tropikvögel, Nazcatölpel und Sturmtaucher. Am Nachmittag erkunden Sie die felsige Insel Santa Fe, die von einem Opuntien-Wäldchen und Palo-Santo-Bäumchen geziert wird. Wenn Sie am Sandstrand ankommen, landen Sie inmitten einer Seelöwenkolonie, verspielte Jungtiere und faulenzende Mütter liegen hier Flosse an Flosse. Beim Schnorcheln in der blau-grünen Bucht werden Sie vor allem von Jungtieren auf der Suche nach neuen Spielpartnern beobachtet. Eine Besonderheit der Insel sind die endemischen Landleguane, die eine kupfer-gelbliche Farbschattierung aufweisen. Die mitunter recht dickbäuchigen Tiere warten unter den Kakteen auf herabfallende saftige Früchte. F/M/A

Mittwoch: Insel Floreana – Asilo de la Paz – La Loberia

Die Insel Floreana im Süden bringt die spannendste Siedlungsgeschichte mit sich, die Geschichte der Familie Wittmer. Die Wittmers landeten 1923 an der Küste und lebten zu Beginn in einer verlassenen Piratenhöhle - die Sie heute besichtigen werden. Eine Wanderung führt Sie danach hinauf auf den 450 Meter hohen Berg Asilo de la Paz. Die umliegenden Felder zeugen von den erfolgreichen Versuchen der Wittmers, der fremden und kargen Natur Herr zu werden, sie bauten hier Tamarinden, Pflaumen und Zitronen an und ihre Nachfahren tun es noch heute. Die Plantagen werden gerne von einem ganz besonderen Inselbewohner genutzt: Der nur auf dieser Insel vorkommende mittlere Baumfink hat in der Scalesia-Waldlandschaft einen ausgezeichneten Brutplatz gefunden. Eine 45-minütige Wanderung führt Sie am Nachmittag über schwarze Lavasteine zu der hiesigen Seelöwenkolonie "La Loberia". Das schwarze Gestein speichert tagsüber die Wärme der Sonnenstrahlen und verführt flinke Lavaechsen zu einer kleinen Pause. Beobachten Sie auf leisen Sohlen wie unbefangen die Seelöwen in dem weißen Sand herumtollen und neugierig an Sie heran robben - die Verspieltheit und Zutraulichkeit wird Ihnen bestimmt ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubern. F/M/A

Donnerstag: Insel Santa Cruz – Charles Darwin Station – El Chato

Vormittags besuchen Sie die Charles Darwin Station, hier erforschen Wissenschaftler von der ganzen Welt die vielfältigen Schildkrötenunterarten der Galápagos-Inseln. Eines der Höhepunkte des Forschungszentrums ist die Aufzuchtstation, wo Babyschildkröten einen Trainingsparcours über Steine, Äste und sandige Treppen absolvieren, um für die kommenden Tage in der Wildnis gewappnet zu sein. Am Nachmittag fahren Sie in das Hochland der Insel. Im feuchten Nebelwald, umgeben von üppig sprießenden Pflanzen, liegt das Schildkrötenreservat El Chato. Hunderte von Galápagos-Riesenschildkröten führen in diesem Teil der Insel ein eher beschauliches Leben. Die großen Rückenpanzer können mehrere Kilogramm wiegen, dementsprechend langsam bewegen sich die Schildkröten. In Wasserlöchern auf dem Gelände des Reservats kühlen sie ihren Bauch und suhlen sich genüsslich im Schlamm. In der tropischen Umgebung fühlen sich auch Darwinfinken, Galápagos- und Rubin-Tyranne und Sumpfohreulen heimisch. F/M/A

Freitag: Insel Isabela – Las Tintoreras – Humedales

Morgens geht es zu Las Tintoreras, einer kleinen Insel im Südosten Isabelas, auf dem Weg dorthin begegnen Ihnen vielleicht einige Pinguine. Auf der Insel angekommen, wandern Sie durch bizarre Lavaformationen, die von großen Iguana-Kolonien bevölkert werden. Der eigentliche Höhepunkt ist aber eine kleine Bucht, die von Weißspitzen-Riffhaien bewohnt wird – dies  ist Ihre Gelegenheit, mit friedfertigen Haien zu schnorcheln! Am Nachmittag geht es zu den Feuchtgebieten der Insel, zu den sogenannten Humedales. Die üppige Vegetation birgt viele kleine Lagunen, von Mangroven umgeben bieten sie zahlreichen Vogelarten Nahrung und Trinkwasser. Eine große Flamingolagune ist Heimat der großen Galápagos-Flamingos, deren pink-rosanes Gefieder sich in dem ruhigen Gewässer spiegelt. Auf ihren langen Stelzenbeinen geben die anmutigen Vögel ein herrliches Fotomotiv ab. Auf Ihrer Wanderung kommen Sie an einigen Lavatunneln vorbei, beeindruckende Zeugen des vulkanischen Ursprungs der Inseln vor Hunderten von Jahren. In den kühlen dunklen Tunneln fühlen sich Meeresechsen recht wohl und auch Sie können sich hier ein wenig abkühlen. F/M/A

Samstag: Insel Isabela – Punta Moreno – Elizabeth Bucht

Punta Moreno ist eine zerklüftete junge Lavabucht. Während Sie über die erkalteten Lavaformationen laufen, treffen Sie auf grüne Flächen und Lagunen, die sich inmitten der Lavalandschaft befinden. Einzelne Kakteen wachsen aus der Lava empor und sorgen für Abwechslung. Neben Meeresechsen und Lavaechsen finden sich in den Lagunen oft Flamingos und Brackvögel bei der Futtersuche - zusammen mit den Vulkanen Sierra Negra und Cerro Azul im Hintergrund ein idyllisches Bild. Am Nachmittag geht es zur von Mangroven umrahmten Elizabeth Bucht. Mit dem motorisierten Beiboot fahren Sie nahe an das Mangrovenwäldchen heran, um einen Eindruck von diesem seltenen Ökosystem zu erhalten. Galápagos-Falken und Reiher halten sich hier gerne auf und beim Schnorcheln können Sie Rochen und Schwärme von Gold- und Stachelmakrelen beobachten. F/M/A 

Sonntag: Insel Isabela – Tagus Cove / Insel Fernandina – Punta Espinoza

Am Morgen unternehmen Sie einen Ausflug zur berüchtigten Tagus Cove – ein über Jahrhunderte hinweg beliebter Ankerplatz von Piraten und Walfängern. In der tiefblauen Bucht brüten Pinguine, flugunfähige Kormorane, Noddi-Seeschwalben, Sturmtaucher und Blaufußtölpel. Ein steiler Pfad durch trockene Balsambaumwälder und Kakteen führt zu einem extrem salzhaltigen, grünen Kratersee (Laguna Darwin). Meeresschildkröten und Meeresechsen wissen die nahrungsreiche Bucht zu schätzen, sodass sich die Bucht trotz der vielen grünen Algen zum Schnorcheln bestens eignet. Fernandina ist mit gerade einmal ca. 700.000 Jahren die jüngste aller Inseln und weist die höchste vulkanische Aktivität auf. Das liegt daran, dass sich unter der Insel der sogenannte "Hot Spot" befindet, der vor Millionen von Jahren die Galápagos-Inseln gebildet hat. Inmitten einer mit Kakteen und Mangroven bewachsenen Lavalandschaft liegt der Besucherstandort Punta Espinoza. Dort leben flugunfähige Kormorane  und Seelöwen, zudem sonnen sich Hunderte von Meeresechsen auf den schwarzen Lavafelsen. Beim Schnorcheln werden Sie vielleicht den ansässigen Pinguinen nahekommen, die pfeilschnell durch das Wasser flitzen. F/M/A 

Montag: Insel Santa Cruz – Strand Las Bachas / Insel Nord Seymour

Am Vormittag geht es an die Nordküste der Insel Santa Cruz zum Strand Las Bachas, einem Nistplatz für Meeresschildkröten. Wenn diese ihre kleinen Stummelbeine durch den weißen Sand ziehen, wird jedem Beobachter klar, dass sie im Wasser besser aufgehoben sind – beim Schnorcheln werden sie Ihnen weitaus eleganter erscheinen. Im Mai und Juni schlüpfen kleine Schildkröten, doch der Weg ins Meer ist gefährlich, denn Feinde wie der Kanadareiher warten auf die ungeschützten Babies mit ihren weichen Panzern. Ein kleiner Pfad führt hinter die Dünen zu einer von Flamingos und Bahama Enten bevölkerten Lagune. Nördlich der Insel Baltra gelegen besichtigen Sie am Nachmittag ein Lavaplateau submarinischen Ursprungs, die Insel Nord Seymour. Am Landungssteg werden Sie von faulen Seelöwen begrüßt, die sich im Schatten der Balsambäume aufhalten. Auf Ihrer Wanderung entlang der steinigen Küste und dem mit Büschen bewachsenen Landesinneren begegnen Sie mit Sicherheit einigen Landleguanen, Fregattvögeln oder Blaufußtölpeln. Die unbeholfene, watschelnde Gangart hat Letztgenanntem zu seinem Namen verholfen. F/M/A

Dienstag: Insel Genovesa – Darwin Bucht – Prince Philip’s Steps

Die Insel Genovesa liegt abgeschieden von den anderen Hauptinseln im Norden des Archipels und hat sich als "Vogelinsel" einen Namen gemacht. Zunächst gelangen Sie in die von Klippen umgebene Darwin Bucht, das grüne Wasser in der Bucht zeugt von einem hohen Planktongehalt, welcher Fische und Seevögel anzieht. Fregattvögel bevölkern den Himmel in hohen Zahlen und Sturmschwalben jagen in den küstennahen Gewässern nach kleineren Fischen. In der Bucht können Sie beim Schnorcheln mit etwas Glück friedlichen Hammerhaien und Schwarzpunktrochen begegnen. Nach dem Mittagessen besuchen Sie die Prince Philip`s Steps, eine in vulkanisches Gestein eingelassene Treppe, die zu einem vegetationsreichen Plateau führt, Heimat nistender Masken- und Blaufußtölpel, Bahama-Enten, Lava- und Gabelschwanzmöwen und anderer Vogelarten. Die tagaktive Galápagos-Ohreule sonnt sich hier gerne auf den Felsen – ohne Notiz von den Touristen zu nehmen, lieber behält sie kleine Reptilien und Darwinfinken im Auge. F/M/A 

Mittwoch: Insel Bartolome / Insel Santiago – Sullivan Bucht

Die Insel Bartolomé im nördlichen Teil des Archipels wurde bei den "World Travel Awards 2012" als schönster Strand Südamerikas nominiert. Dabei spielte nicht nur der weiße Sandstrand eine Rolle, sondern auch der prägnante Fels "Pinnacle Rock", der vor allem Fotografen begeistert. Ebenso sehenswert sind die schwarzen Lavafelder mit den hin- und herflitzenden Lavaechsen, den Millionen Jahre alten Tuffformen und der Ausblick vom Gipfel der Insel. Wenn Sie schnorcheln gehen, können Sie auf Pinguine und Meeresschildkröten treffen. Im Osten der Insel Santiago erreichen Sie am Nachmittag den weißen Korallenstrand der Sullivan Bucht. Obwohl dieser Strand Ihr volles Augenmerk verdient hätte, wird Sie ein anderer Höhepunkt überraschen: Die erkaltete Lavadecke Santiagos. Vor knapp 100 Jahren flossen hier Lavaströme quer über die Insel und hinterließen unterschiedliche Bodenformen: geflochtene und fadenziehende Lavafelder wechseln sich mit scharfkantig gezackten Formationen ab. Spüren Sie die warmen Steine der schwarzen, unwirklichen Lavalandschaft unter Ihren Händen und versetzen Sie sich zurück in die Entstehungszeit, als hier Vulkane wüteten und letztendlich ein Paradies schufen. F/M/A

Donnerstag: Insel Santa Cruz – Los Gemelos

Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Von der Hafenstadt Puerto Ayora aus geht es am Nachmittag mit dem Bus ins Hochland der Insel Santa Cruz. Während der Fahrt verändert sich die Vegetation spürbar, das Klima wird feucht und tropisch, erste  Kaffee- und Obstplantagen säumen die Straßen. Die Scalesia-Zone zwischen 250 und 600 Höhenmetern unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht viel vom ecuadorianischen Urwald, doch die endemischen Baumarten widerlegen den Eindruck schnell. Hier befinden sich die Zwillingskrater "Los Gemelos", es sind jedoch keine Krater im Wortsinn, sondern senkrecht hinabfallende Schluchten auf deren Boden in 70 Metern Tiefe eine ebenso üppige Vegetation wie am Kraterrand herrscht. F/M/A

Freitag: Insel Floreana – Punta Cormorant – Post Office Bucht –

Mirador de la Baronesa

Heute entdecken Sie den schwarzen Strand Punta Cormorant, der unter Sonneneinstrahlung grünlich schimmert. Dies liegt an funkelnden Olivin-Kristallen, die ein Beweis für heftige vulkanische Eruptionen sind. Eine kurze Wanderung führt Sie zu einer großen Salzwasserlagune, rosafarbene Flamingos waten langsam durch das Wasser und picken mit gebogenen Schnäbeln Schalentiere aus dem Wasser. Am Nachmittag geht es weiter zur Post Office Bucht, die ihren Namen einem hölzernen Fass verdankt, das seit dem 18. Jahrhundert als inoffizieller Briefkasten verwendet wird. Walfänger ließen ihre Briefe an Daheimgebliebene hier und hofften, das ein Seemann sie mitnimmt und ausliefert. Heute ist die Handlung unter Touristen sehr beliebt und vielleicht finden Sie dort eine Karte, die Sie in Deutschland ausliefern können. Danach besichtigen Sie die basaltische Tuffformation im Norden der Insel. Man sagt, die Baroness Eloisa von Wagner habe hier Stunden verbracht und das in der Sonne schimmernde Meer beobachtet. Inseleinwärts fallen Ihnen gleich ein roter Mangrovenwald und ein Palo-Santo Wäldchen ins Auge, eine Vegetation die sich von der sonst oft kargen Vegetation angenehm abhebt. Hier scheint auch der richtige Platz zu sein, um sich vom Reiseleiter geheimnisvolle Mordgeschichten erzählen zu lassen. F/M/A

Samstag: Insel Española – Gardner Bucht – Punta Suarez

Am Vormittag bietet Ihnen der lange weiße Sandstrand der Gardner Bucht einen paradiesischen Eindruck, er besteht vorwiegend aus Muschelstaub und wird von einer friedlichen Seelöwenkolonie bevölkert. Die Bucht wird von einigen Felsen geziert, an denen sich rote Klippenkrabben und schwarze Meeresechsen sammeln. Ab und zu niesen die Echsen vernehmlich, um überflüssiges Salzwasser durch ihre Nasenlöcher auszustoßen. Auch die endemische Hood-Spottdrossel und verschiedene Darwinfinken sind auf der Insel Española allgegenwärtig. Ein Rundweg führt Sie quer über die südlichste und älteste Insel des Archipels vorbei an Nazca- und Blaufußtölpelkolonien. Eine Kerbe in den steil abfallenden Klippen am westlichsten Punkt der Insel sorgt für ein Naturschauspiel: Das Hueco Soplador (das "Blasloch"). Hier schießt durch den Druck der anbrandenden Wellen eine ca. 10 bis 20 m hohe Wasserfontäne in die Höhe und zieht danach wie ein feiner Sprühregen über das Ufer. Zwischen März und Dezember können hier Galápagos-Albatrosse mit einer beeindruckenden Flügelspannweite von bis zu 2,40 m gesichtet werden. F/M/A

Sonntag: Insel San Cristóbal – Punta Pitt – Cerro Brujo

Heute versetzt Sie eine Gruppe erodierter Vulkankegel am Aussichtspunkt Punta Pitt auf San Cristóbal in eine andere Zeit, als Lavaflüsse und Magmagestein die Galápagos-Inseln formten und eine lebensfeindliche Umgebung schafften. Die endemische Vegetation ist jedoch Zeuge, wie die Natur selbst die entlegensten Flecken der Erde für sich einnimmt. Neben der Insel Genovesa ist dies die einzige Möglichkeit, Rotfußtölpel zu entdecken. Wenn der Tölpel auf die Jagd geht, stürzt er aus sieben Metern Höhe ins Meer, um dort seinen Fang zu machen. Eingeschlossen von einer vulkanischen Kraterlandschaft zählt die Bucht mit dem „Hexenhügel“ (im spanischen „Cerro Brujo“) zu den schönsten Orten San Cristóbals. In den umliegenden Felsen halten sich Blaufußtölpel und Möwen, Seelöwen und Krabben auf. Beim Schnorcheln können Sie am Nachmittag Meeresschildkröten und Rochen begegnen und vom Strand aus haben Sie bei gutem Wetter einen herrlichen Ausblick auf die nördliche Küstenlinie. F/M/A 

Montag: Isla Lobos / Insel San Cristóbal – Rückflug zum Festland

Der heutige Tag bringt Sie zu der "Seelöweninsel" Isla Lobos, wo sich aneinandergereiht die Seelöwen in der Sonne räkeln. Auf dem unbewohnten Eiland wohnen exotische Lebewesen, die sich über Jahrhunderte hinweg dem rauen Leben auf den vulkanischen Inseln angepasst haben. Auf einer Wanderung begegnen Ihnen Landleguane, Pelikane und  Klippenkrabben, welche sich dank ihrer feuerroten Farbe von dem vulkanischen Gestein kontrastreich abheben. Gönnen Sie sich eine erfrischende Abkühlung beim Schnorcheln, wo Sie die Unterwasserwelt gemeinsam mit den Seelöwen erkunden. Danach ist der Moment des Abschieds von diesem Naturparadies gekommen, deren Spitzname "Die verzauberten Inseln" nun keiner Erklärung mehr bedarf. Sie werden zum Flughafen San Cristóbals gebracht und können den anschließenden Rückflug zum Festland nutzen, um all die neuen Eindrücke zu verarbeiten. F/-/- 

F: Frühstück / M: Mittagessen / A: Abendessen

Termine, Preise & Leistungen

Preise 2014 pro Person

Kabinentyp  5 Tage  8 Tage  11 Tage  12 Tage  15 Tage 
Standard 2.185 EUR 3.496 EUR 4.796 EUR 5.235 EUR 6.535 EUR
Einzelzimmerzuschlag: 90%

Im Preis inbegriffen:

15-tägige Kreuzfahrt an Bord der Archipel I, Unterkunft an Bord in Doppelkabinen mit Privatbad, Transfers auf Galápagos, alle aufgeführten Mahlzeiten, zweisprachiger Naturführer auf Galápagos (i.d.R. englisch-spanischsprachig), Transitkarte 10,- USD pro Person.

Nicht im Preis inbegriffen:

Flug Festland – Galápagos, Galápagos – Festland, Nationalparkgebühr 100,- USD pro Person (zahlbar vor Ort), Getränke, Schnorchelausrüstung, Einzelkabinenzuschlag, Trinkgelder, persönliche Ausgaben, Reiseversicherungspaket.       

Hinweis: Der Verlauf der Kreuzfahrt kann kurzfristig aus Sicherheitsgründen vom Kapitän oder durch geänderte Nationalparkbestimmungen durch die Nationalparkverwaltung geändert werden. Dabei stehen immer die Sicherheit und das Interesse der Passagiere im Vordergrund.


Kontakt

Deutschlandbüro: TerraVista
Am Marktplatz 11
28844 Weyhe
Tel: 042 03 - 43 70 880
Email: info@terravista-erlebnisreisen.de