Motorsegler Samba


15-tägige Kreuzfahrt Dienstag – Dienstag

 
Motorsegler Samba Motorsegler Samba Motorsegler Samba

Reisebeschreibung

Die M/S Samba Galápagos bringt ein klein wenig europäisches Flair auf die Galápagos-Inseln. Sie wurde im klassischen holländischen Stil erbaut - robust, stattlich und trotzdem elegant. Der hohe Bug bietet neben zusätzlicher Sicherheit und Stabilität eine ausgezeichnete Fläche um sich mit einem Buch zurückzu ziehen, ein Sonnenbad zu nehmen oder den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Die maximale Gästeanzahl ist 14 auf der Cachalote,wodurch eine hohe Flexibilität gegeben ist. Die Mannschaftsmitglieder sind alle auf Galápagos aufgewachsen, freuen sich darauf ihren Gäste ihre Heimat zu zeigen und machen auch gerne mal den ein oder anderen Extrakilometer um die Kreuzfahrt absolut perfekt zu machen.

Unterkunft

Kapazität 14 Passagiere in 7 Kabinen 
Kabinen 6 Kabinen mit jeweils 2 Einzeletagenbetten und eine Kabine mit einem Doppelbett
Ausstattung_

Klimaanlage, private Badezimmer (warmes Wasser)

Technische Merkmale und Besonderheiten 

Länge 23,7 Meter
Knoten  8,5
Besatzung_ 6+1 mehrsprachiger Naturführer
Sprachen Englisch, Spanisch
Decks 3

Ausstattung

Essbereich, TV + DVDs im Aufenthaltsraum, Mini-Bibliothek, kleine Bar, Stereoanlage

Übersicht:

Dienstag Ankunft Baltra  Insel Santa Cruz, Las Bachas
Mittwoch Insel Genovesa – Darwin Bucht – Prince Philip’s Steps
Donnerstag Insel Marchena – Punta Mejia – Schwarzer Strand
Freitag Insel Isabela – Punta Albemarle – Punta Vicente Roca
Samstag Insel Fernandina – Punta Espinoza / Insel Isabela – Urbina Bucht
Sonntag Isabela - Elizabeth Bucht - Punta Moreno
Montag Floreana - Asilo de la Paz - Cerro Alleri -  La Loberia
Dienstag Santa Cruz - Hochland - Charles Darwin Station
Mittwoch Floreana - Punta Cormorant & Champion Rock - Post Office Bay & Baronesa Aussichtspunkt
Donnerstag_ Española - Punta Suarez - Gardner Bucht
Freitag San Cristobal - Isla Lobos & Kicker Rock - Punta Pitt
Samstag Santa Fe - Barrington - Plazas Süd & Punta Carrion
Sonntag Santiago - Sullivan Bucht - Bartolomé
Montag Santiago - James Bucht - Rabida
Dienstag Nord Seymour – Rückflug zum Festland

Reiseverlauf

Dienstag: Ankunft Insel Baltra / Insel Santa Cruz – Charles Darwin Station

Am heutigen Morgen fliegen Sie auf die Galápagos-Inseln zur Flughafeninsel Baltra. Am Flughafen angekommen, werden Sie um die Eintrittsgebühr zum Nationalpark gebeten, danach empfängt Sie ein Mitglied der Crew, um Sie an Bord Ihres Kreuzfahrtschiffes zu geleiten. Die Kreuzfahrt beginnt mit dem Wichtigsten: Einem herzlichen Willkommen, einer detaillierten Sicherheitseinweisung und einem guten Mittagessen. Am Nachmittag geht es an die Nordküste der Insel Santa Cruz zum Strand Las Bachas, einem Nistplatz für Meeresschildkröten. Wenn diese ihre kleinen Stummelbeine durch den weißen Sand ziehen, wird jedem Beobachter klar, dass sie im Wasser besser aufgehoben sind – beim Schnorcheln werden sie Ihnen weitaus eleganter erscheinen. Im Mai und Juni schlüpfen kleine Schildkröten, doch der Weg ins Meer ist gefährlich, denn Feinde wie der Kanadareiher warten auf die ungeschützten Babies mit ihren weichen Panzern. Ein kleiner Pfad führt hinter die Dünen zu einer von Flamingos und Bahama Enten bevölkerten Lagune. -/M/A

Mittwoch: Insel Genovesa – Darwin Bucht – Prince Philip´s Steps

Die Insel Genovesa liegt abgeschieden von den anderen Hauptinseln im Norden des Archipels und hat sich als "Vogelinsel" einen Namen gemacht. Zunächst gelangen Sie durch einen schmalen Eingang in die von Klippen umgebene Darwin Bucht, das grüne Wasser in der Bucht zeugt von einem hohen Planktongehalt, der Fische und Seevögel anzieht. Fregattvögel bevölkern den Himmel in hohen Zahlen und Sturmschwalben jagen in den küstennahen Gewässern nach kleineren Fischen. In der Bucht können Sie beim Schnorcheln mit etwas Glück friedlichen Hammerhaien und Schwarzpunktrochen begegnen. Am Nachmittag erkunden Sie die Prince Philip`s Steps, eine in vulkanisches Gestein eingelassene Treppe, die zu einem vegetationsreichen Plateau führt, Heimat nistender Masken- und Blaufußtölpel, Bahama-Enten, Lava- und Gabelschwanzmöwen und anderer Vogelarten. Die tagaktive Galápagos-Ohreule sonnt sich gerne auf den Felsen – ohne Notiz von den Touristen zu nehmen, lieber behält sie kleine Reptilien und Darwinfinken im Auge. F/M/A

Donnerstag: Insel Marchena – Punta Mejia – Schwarzer Strand

Heute kommen Sie an der Insel Marchena an und etwas wird Ihnen auffallen: Sie sind die einzigen Besucher dieses Eilandes, denn der Galápagos National Park eröffnet nur dem Motorsegler Samba die Möglichkeit, die zauberhafte Küstenlinie von Marchena zum Schnorcheln zu nutzen. Während Sie Taucherbrille und Flossen anlegen, sind die einzigen Geräusche das leise Rauschen des Meeres und die unverwechselbaren Rufe der zahlreichen Seelöwen. In dem ruhigen, tiefblauen Wasser von Punta Mejia können Sie neben der Vielfalt an Fischen auch Rochen und die ungefährlichen Weißspitzenhaie beobachten, mit ein bisschen Glück gleitet eine Meeresschildkröte an Ihnen vorbei. Am Nachmittag geht es weiter Richtung Süd-Westen. Halten Sie auf dem Weg Ausschau nach großen Tümmlern und Walen, der Cromwell Strom versorgt die Säugetiere mit vielen Nährstoffen, weshalb sie hier häufig zu beobachten sind. Am Playa Negra angekommen, unternehmen Sie einen weiteren Schnorchelausflug. Achten Sie auf die Meeresechsen in der nahegelegenen Lavagrotte, sie suchen diesen Ort oft auf, um ungestört nach Futter zu suchen und ihre Beute noch unter Wasser zu verspeisen. F/M/A

Freitag: Insel Isabela – Punta Albemarle – Punta Vicente Roca

Die ehemalige Radarstation der US-Marine zählt heute zu einem der besten Plätze, um Meeresechsen zu beobachten, die sich hier vor allem durch ihre Größe auszeichnen. Die Reptilien schlängeln flink durch das Wasser und tauchen plötzlich ab, um sich an grünen Algen satt zu fressen - ein einmaliges Schauspiel, zumal es weltweit die einzigen Echsen sind, die sich so erfolgreich an ein Leben am Wasser angepasst haben: Sie können über eine Stunde zur Nahrungsaufnahme unter Wasser verbringen. Auch flugunfähige Kormorane lassen sich hier oft sehen, wenn sie mit ihren kleinen Stummelflügeln wackelnd ins Wasser laufen, um dort nach kleineren Fischen zu jagen. Die Insel Isabela ist eine der jüngsten des Galápagos Archipels. Durch Verschiebung der tektonischen Platten wandert der komplette Archipel in Richtung Osten ab und lässt zerklüftete Felsspitzen wie den Punta Vicente Roca entstehen. Sie gehen hier nicht an Land, sondern nutzen die Bucht zu einem Schnorchelausflug. Achten Sie auf Galápagos-Pinguine, die sich im kalten Humboldtstrom im Westen Isabelas besonders wohlfühlen. Es sind die einzigen Pinguine weltweit, die in der nördlichen Hemisphäre brüten. F/M/A

Samstag: Insel Fernandina – Punta Espinoza / Insel Isabela – Urbina Bucht

Fernandina ist mit gerade einmal ca. 700.000 Jahren die jüngste aller Inseln und weist die höchste vulkanische Aktivität auf. Das liegt daran, dass sich unter der Insel der sogenannte "Hot Spot" befindet, der vor Millionen von Jahren die Galápagos-Inseln gebildet hat. Inmitten einer mit Kakteen und Mangroven bewachsenen Lavalandschaft liegt der Besucherstandort Punta Espinoza. Dort leben flugunfähige Kormorane und Seelöwen, zudem sonnen sich Hunderte von Meeresechsen auf den schwarzen Lavafelsen. Beim Schnorcheln werden Sie vielleicht den ansässigen Pinguinen nahekommen, die pfeilschnell durch das Wasser flitzen. Am Nachmittag geht es zurück auf die Insel Isabela, der Besucherstandort Bahia Urbina überrascht mit einem ungewöhnlichen Phänomen: 1954 verursachte der Ausbruch des Vulkans Alcedo eine tiefgreifende Veränderung der 7 km langen Küstenlinie, sie wurde über 4 Meter hochgeschoben. Der Bereich ist inzwischen mit Manzanilla- und Muyuyobäumen bewachsen, dennoch kann man zwischen den Pflanzen immer noch Korallenriffe finden. Der seltene Mangrovenfink und der flugunfähige Kormoran, auch als Galápagosscharbe bekannt, sind hier heimisch. F/M/A 

Sonntag: Insel Isabela – Elizabeth Bucht – Punta Moreno

Heute geht es zur der von Mangroven umrahmten Elizabeth Bucht, mit dem motorisierten Beiboot fahren Sie nahe an das Mangrovenwäldchen heran, um einen Eindruck von diesem seltenen Ökosystem zu erhalten. Galápagosfalken und Reiher halten sich hier gerne auf und beim Schnorcheln können Sie Rochen und Schwärme von Gold- und Stachelmakrelen beobachten. Auch die für die Inseln obligatorischen Meeresschildkröten ziehen in der Bucht manchmal ihre Runden. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug zur Punta Moreno, einer zerklüfteten jungen Lavabucht. Während Sie über die erkalteten Lavaformationen laufen, treffen Sie auf grüne Flächen und Lagunen, die sich inmitten der Lavalandschaft befinden. Einzelne Kakteen wachsen aus der Lava empor und sorgen für Abwechslung. Neben Meeresechsen und Lavaechsen finden sich in den Lagunen oft Flamingos und Brackvögel bei der Futtersuche - zusammen mit den Vulkanen Sierra Negra und Cerro Azul im Hintergrund ein idyllisches Bild. F/M/A

Montag: Insel Floreana – Asilo de la Paz – La Loberia

Die Insel Floreana im Süden bringt die spannendste Siedlungsgeschichte mit sich. Die Wittmers landeten 1923 an der Küste und lebten zu Beginn in einer verlassenen Piratenhöhle - die Sie heute besichtigen werden. Eine Wanderung führt Sie danach hinauf auf den 450 Meter hohen Berg Asilo de la Paz. Tamarinden, Pflaumen und Zitronen kennzeichnen die Umgebung, erfolgreiche Versuche der Wittmers, der fremden und kargen Natur Herr zu werden. In der Scalesia-Waldlandschaft hat der nur auf dieser Insel vorkommende mittlere Baumfink einen ausgezeichneten Brutplatz gefunden. Eine 45-minütige Wanderung führt Sie anschließend über schwarze Lavasteine zu der hiesigen Seelöwenkolonie "La Loberia". Beobachten Sie auf leisen Sohlen wie unbefangen die Seelöwen in dem weißen Sand herumtollen und neugierig an Sie heran robben - die Verspieltheit und Zutraulichkeit wird Ihnen bestimmt ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubern. Im Anschluss steuern Sie Ihr letztes Ziel für heute an, die Insel Santa Cruz. Von der Hafenstadt Puerto Ayora aus geht es mit dem Bus ins Hochland. Während der Fahrt verändert sich die Vegetation spürbar, das Klima wird feucht und tropisch, erste Kaffee- und Obstplantagen säumen die Straßen. F/M/A

Dienstag: Insel Santa Cruz – Hochland - Charles Darwin Station

Von der Hafenstadt Puerto Ayora aus geht es mit dem Bus ins Hochland der Insel Santa Cruz. Während der Fahrt verändert sich die Vegetation spürbar, das Klima wird feucht und tropisch, erste  Kaffee- und Obstplantagen säumen die Straßen. Die Scalesia-Zone zwischen 250 und 600 Höhenmetern unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht viel vom ecuadorianischen Urwald, doch die endemischen Baumarten widerlegen den Eindruck schnell. Nachmittags besuchen Sie die Charles Darwin Station, hier erforschen Wissenschaftler von der ganzen Welt die vielfältigen Schildkrötenunterarten der Galápagos Inseln. Eines der Höhepunkte des Forschungszentrums ist die Aufzuchtstation, wo Babyschildkröten einen Trainingsparcours über Steine, Äste und sandige Treppen absolvieren, um für die kommenden Jahre in der Wildnis gewappnet zu sein.  

Mittwoch: Insel Floreana – Punta Cormorant – Insel Champions – Post Office Bucht

Heute entdecken Sie den schwarzen Strand Punta Cormorant, der dank funkelnder Olivin-Kristallen unter Sonneneinstrahlung grünlich schimmert. Eine kurze Wanderung führt Sie zu einer großen Salzwasserlagune und schon von weitem sehen Sie die dünnen Beine der rosafarbenen Flamingos, die langsam durch das Wasser waten, um mit ihren gebogenen Schnäbeln einige Schalentiere aus dem Wasser zu picken. Im Anschluß erleben Sie die vielfältige  Unterwasserwelt um die kleine, unscheinbare Insel Champions. An der mit schwarzen Korallen und gelben Becherkorallen bedeckten Gesteinswand entdecken Sie pazifische Seepferdchen und bunt schillernde tropische Fische. Am Nachmittag geht es weiter zur Post Office Bucht, die ihren Namen einem hölzernen Fass verdankt, das seit dem 18. Jahrhundert als inoffizieller Briefkasten verwendet wird. Walfänger ließen ihre Briefe an Daheimgebliebene hier und hofften, das ein Seemann sie mitnimmt und ausliefert. Heute ist die Handlung unter Touristen sehr beliebt und vielleicht finden Sie dort eine Karte, die Sie in Deutschland ausliefern können. F/M/A

Donnerstag: Insel Española – Punta Suarez - Gardner Bay

Ein Rundweg führt Sie quer über die südlichste und älteste Insel des Archipels vorbei an Nazca- und Blaufußtölpelkolonien. Eine Kerbe in den steil abfallenden Klippen am westlichsten Punkt der Insel sorgt für ein Naturschauspiel: Das Hueco Soplador (das "Blasloch"). Hier schießt durch den Druck der anbrandenden Wellen eine ca. 10 bis 20 m hohe Wasserfontäne in die Höhe und zieht danach wie ein feiner Sprühregen über das Ufer. Zwischen März und Dezember können zudem Galápagos-Albatrosse gesichtet werden, die mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,40 m beeindrucken. Am Nachmittag bietet Ihnen der lange weiße Sandstrand der Gardner Bucht einen paradiesischen Eindruck, er besteht vorwiegend aus Muschelstaub und wird von einer friedlichen Seelöwenkolonie bevölkert. Die Bucht wird von einigen Felsen geziert, an denen sich rote Klippenkrabben und schwarze Meeresechsen sammeln. Ab und zu niesen die Echsen vernehmlich, um überflüssiges Salzwasser durch ihre Nasenlöcher auszustoßen. Auch die endemische Hood-Spottdrossel und verschiedene Darwinfinken sind auf Española allgegenwärtig. F/M/A

Freitag: Insel San Cristóbal – Insel Lobos – Leon Dormido – Punta Pitt

Der heutige Tag bringt Sie zu der "Seelöweninsel" Isla Lobos. Auf dem unbewohnten Eiland wohnen exotische Lebewesen, Ihnen begegnen auf einer Wanderung Landleguane, Pelikane und Klippenkrabben, die sich dank ihrer feuerroten Farbe von dem vulkanischen Gestein kontrastreich abheben. Gönnen Sie sich eine erfrischende Abkühlung beim Schnorcheln, wo Sie die Unterwasserwelt gemeinsam mit den Seelöwen erkunden. Im motorisierten Beiboot unternehmen Sie danach einen Schnorchelausflug zu "Leon Dormido", einem gewaltigen, in die Höhe ragenden Tuffgestein. In der Spalte zwischen beiden Felsen entsteht eine Strömung, die jeden Schnorchler sicher durch die Felsen hindurch führt. Lassen Sie sich einfach treiben und richten Sie Ihren Blick nach unten: Seesterne bevölkern die Steine unter Wasser, manchmal verweilen Hammerhaie am Grund. Am Nachmittag versetzt Sie eine Gruppe erodierter Vulkankegel am Aussichtspunkt Punta Pitt in eine andere Zeit, als Lavaflüsse und Magmagestein die Galápagos-Inseln formten und eine lebensfeindliche Umgebung schafften. Die endemische Vegetation ist jedoch Zeuge, wie die Natur selbst die entlegensten Flecken der Erde für sich einnimmt. Neben der Insel Genovesa ist dies die einzige Möglichkeit, Rotfußtölpel zu entdecken. F/M/A

Samstag: Insel Santa Fe / Insel Plaza Sur

Ein Opuntien-Wäldchen ziert die felsige Insel Santa Fe und Palo-Santo-Bäumchen säumen Ihren Wanderweg. Wenn Sie am Sandstrand ankommen, landen Sie inmitten einer Seelöwenkolonie, verspielte Jungtiere und faulenzende Mütter liegen hier Flosse an Flosse. Beim Schnorcheln in der blau-grünen Bucht werden Sie vor allem von Jungtieren auf der Suche nach neuen Spielpartnern beobachtet. Eine Besonderheit der Insel sind die endemischen Landleguane, die eine kupfer-gelbliche Farbschattierung aufweisen. Die mitunter recht dickbäuchigen Tiere warten unter den Kakteen auf herabfallende saftige Früchte und lassen sich dabei nicht aus der Ruhe bringen. Am Nachmittag entdecken Sie die Insel Plaza Sur, die sich sichelförmig aus dem blauen Meer erhebt. Die mit grünem Seegras bewachsenen, schwarzen Lavafelsen geben ein perfektes Pendant zu den roten Sesuvium-Mattengeflechten ab, die sich wie ein Teppich über den Boden erstrecken. Neben gelb-braunen Landleguanen fühlen sich hier Gabelschwanzmöwen, Fregattvögel, Tropikvögel, Nazcatölpel und Sturmtaucher wohl. F/M/A

Sonntag: Insel Santiago – Sullivan Bucht / Insel Bartolome

Im Osten der Insel Santiago erreichen Sie den weißen Korallenstrand der Sullivan Bucht. Obwohl dieser Strand Ihr volles Augenmerk verdient hätte, wird Sie ein anderer Höhepunkt überraschen: Die erkaltete Lavadecke Santiagos. Vor knapp 100 Jahren flossen hier Lavaströme quer über die Insel und hinterließen unterschiedliche Bodenformen: geflochtene und fadenziehende Lavafelder wechseln sich mit scharfkantig gezackten Formationen ab. Spüren Sie die warmen Steine der schwarzen, unwirklichen Lavalandschaft unter Ihren Händen und versetzen Sie sich zurück in die Entstehungszeit, als hier Vulkane wüteten und letztendlich ein Paradies schufen. Am Nachmittag fahren Sie ein Stück Richtung Süden. Die Insel Bartolomé wurde bei den "World Travel Awards 2012" als schönster Strand Südamerikas nominiert. Dabei spielte nicht nur der weiße Sandstrand eine Rolle, sondern auch der prägnante Fels "Pinnacle Rock", der vor allem Fotografen begeistert. Ebenso sehenswert sind die schwarzen Lavafelder mit den hin- und herflitzenden Lavaechsen, den Millionen Jahre alten Tuffformen und der Ausblick vom Gipfel der Insel. Wenn Sie schnorcheln gehen, können Sie auf Pinguine und Meeresschildkröten treffen. F/M/A

Montag: Insel Rabida / Insel Santiago – James Bucht/Puerto Egas

Am Vormittag fahren Sie zur Insel Rabida, dessen Sand durch die Minerale der Vulkanschlacke rot-braun gefärbt ist. Neben Palo Santo Bäumen gedeihen hier Opuntien, Salzbüsche und schwarze Mangroven, was an der nahe gelegenen Salzwasserlagune liegt. Die rosafarbenen Tupfer in der Lagune entpuppen sich beim genauen Betrachten als Galápagos-Flamingos. Am Strand werden ab und zu rote Seesterne angschwemmt, hinter den Dünen finden sich Braune Pelikane. Am Nachmittag werden Sie auf der Westseite der Insel Santiago am schwarzen Strand bei Puerto Egas landen. Von hier aus wandern Sie einen etwa 2 km langen Küstenbereich entlang, der von Seelöwen, Klippenkrabben, Lava-Eidechsen, Galápagos-Bussarden und Lava-Reihern bewohnt wird. Ziel ist eine zerklüftete Lavaküste mit Naturpools, in denen Seelöwen und Reiher zu beobachten sind. Die Insel ist zudem einer der wenigen Orte, an denen sich Galápagos-Pelzrobben aufhalten, wenn auch nicht in großer Zahl. F/M/A

Dienstag: Insel Nord Seymour / Rückflug zum Festland

Nördlich der Insel Baltra gelegen besichtigen Sie heute ein Lavaplateau submarinischen Ursprungs, die Insel Nord Seymour. Am Landungssteg werden Sie von faulen Seelöwen begrüßt, welche sich langsam im Schatten der Balsambäume bewegen. Auf Ihrer Wanderung entlang der steinigen Küste und dem mit Büschen bewachsenen Landesinneren begegnen Sie mit Sicherheit einigen Landleguanen, Fregattvögeln oder Blaufußtölpeln. Die unbeholfene, watschelnde Gangart hat Letztgenanntem zu seinem Namen verholfen. Dannach geht es zurück nach zum Flughafen von Baltra. Hier besteigen Sie Ihr Flugzeug nach Quito - werfen Sie einen letzten Blick auf die verzauberten Inseln im Pazifischen Ozean und denken Sie noch einmal zurück an all die zahmen, wilden Tiere und all die neuen Eindrücke der letzten Tage, bevor Sie dieses Paradies verlassen. F/-/-

F: Frühstück / M: Mittagessen / A: Abendessen

Termine, Preise & Leistungen

Preise 2014 pro Person

Kabinentyp 8 Tage  15 Tage 
Standard 2.570 EUR 4.845 EUR
Einzelzimmerzuschlag: 40%
Kinder (unter 12 Jahren) bekommen 30% Rabatt.

Im Preis inbegriffen:

15-tägige Kreuzfahrt an Bord der Samba, Unterkunft an Bord in Doppelkabinen mit Privatbad, Transfers auf Galápagos, alle aufgeführten Mahlzeiten, zweisprachiger Naturführer auf Galápagos (i.d.R. englisch-spanischsprachig), Transitkarte 10,- USD pro Person.

Nicht im Preis inbegriffen:

Flug Festland – Galápagos - Festland, Galápagos Nationalparkgebühr 100,- USD pro Person (zahlbar vor Ort), Getränke, Schnorchelausrüstung, Einzelkabinenzuschlag, Trinkgelder, persönliche Ausgaben, Reiseversicherungspaket.          

Hinweis: Der Verlauf der Kreuzfahrt kann kurzfristig aus Sicherheitsgründen vom Kapitän oder durch geänderte Nationalparkbestimmungen durch die Nationalparkverwaltung geändert werden. Dabei stehen immer die Sicherheit und das Interesse der Passagiere im Vordergrund.


Kontakt

Deutschlandbüro: TerraVista
Am Marktplatz 11
28844 Weyhe
Tel: 042 03 - 43 70 880
Email: info@terravista-erlebnisreisen.de