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Galapagos-Reisen

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Galapagos Von Insel zu Insel

Was können Sie auf Galapagos sehen?

Isla San Cristobal:
Interpretation Zentrum:
Dieses wurde in Zusammenarbeit mit dem Spanischen Wissenschaftszentrum gebaut. Es bietet einen sehr guten Überblick von den Galapagos Inseln, seinem Land- und Wasserleben, Fauna und Flora. Es ist im Randbereich der kleinen Stadt Puerto Baquerizo Moreno, die die Hauptstadt der Provinz von Galapagos ist.

Cerro Tijeretas (Fregattvogelfelsen):
Der Weg zu dem Felsen dauert 1 Stunde. Einmal dort angekommen, haben die Besucher einen spektakulären Blick auf die weissen Strände auf der einen Seite und auf der anderen Seite die Dächer von Puerto Baquerizo. Der Felsen wird häufig von den Fregattvögeln aufgesucht, daher auch der Name. Hier können Sie Prachtfregattvögel sowie Bindenfregattvögel in der gleichen Kolonie sehen. Dies ist der perfekte Ort um sie zu vergleichen und die Unterschiede verstellen zu können. Unterhalb von Tijeretas können Sie ebenfalls gut schnorcheln, da es hier kaum Strömungen gibt. Also ideal für Anfänger. Sie können hier Stachelrochen, Doktorfische und Gaukler sehen.

Hochland von San Cristobal:
Im Hochland gibt es 3 Besucherstandorte:
El Junco: Diese Lagune im Hochland von San Cristobal wird nur von Regenwasser gespeist und hat einen Durchmesser von 270 m. Es ist möglich eine Wanderung um den See zu machen, die ca. 30-45 Minuten dauert und dabei Vögel wie Fregattvögel, Reiher und Bahama Enten sowie die typische Flora dieser Region zu beobachten.
Galapaguera Cerro Colorado:Diese Aufzuchtsstation für die endemischen Art der Riesenschildkröten von San Cristobal. Hier gibt es eine Aufzuchtsstation, ein Interpretationszentrum und Wege die durch das Gelände führen. Auf dem Weg durch die Station können Sie die Schildkröten entdecken.
Puerto Chino: Um zu diesem Strand zu gelangen müssen Sie vom Parkplatz ca. 20 Minuten zu Fuss über einen Weg aus Lavagestein zurück legen. Hier können Sie sich am weissen Sandstrand ausruhen und die Meeresvögel beim Fischen beobachten.

La Loberia:
Dieser Stand liegt 10 Minuten vom Flughafen entfernt und besteht aus Koralen, die inzwischen so fein sind, dass sie zu Sand geworden sind. Hier befinden sich häufig Seelöwen, daher stammt auch der Name des Strandes. Ebenfalls können Sie hier Fregattvögel und verschiedene Finkenarten sehen. 

Isla Lobos: 
Diese sehr kleine Insel ist ca. 1 Stunde vor Puerto Baquerizo Moreno gelegen und wird von San Cristobal nur durch einen schmalen Streifen ruhigen Wassers getrennt. Am felsigen Ufer nisten Blaufusstölpel und Seelöwen ruhen sich hier aus. Hier herrscht eine ruhige und ursprüngliche Atmosphäre.

Isla Española (Hood)*:
Bahia Gardner:
Befindet sich an der Nordostküste von Hood und bietet einen perfekten Strand zum Relaxen, Schwimmen und zum Beobachten von Seelöwen. Beim Herumlaufen sollten Sie immer vorsichtig sein, da Meeresschildkröten hier ihre Eier ablegen. Bitte zerstören Sie keine Nester. 

Punta Suarez:
Diese felsige Stelle befindet sich im Westen der Insel und eine ca. 2-stündige Wanderung bringt Sie zu diesem Besucherpunkt. Punta Suarez beherbergt die beeindruckenste und vielfältigste Seevögelkolonie auf Galapagos. Am südlichen Ufer ragen hohe Klippen aus dem Meer, die einen fantastischen Blick auf die herumfliegenden Vögel und das Blasloch, aus dem das Wasser bis in eine Höhe von 10-20 m in die Luft schiesst, ermöglichen.

Isla Floreana:
Post Office Bay*:
Historisch gesehen ist dies der Ort eines hölzernen Fasses, dass hier im 18. Jahrhundert von Walfängern abgestellt wurde. Seitdem wurde es von Seeleuten und Touristen als Postamt benutzt. Die Idee ist Briefe und Postkarten so auszuliefern. Abgesehen von der Poststation, war es auch die Anlegestelle für die ersten Siedler.

Punta Cormorant*:
An diesem Ort befindet sich eine der wahrscheinlich grössten Flamingolagunen von ganz Galapagos. Sie liegt zwischen 2 Tuffsteinkegeln, die der Region einen spezielle Atmosphähre geben. Hier gibt es auch mehrere Arten von Küstenvögeln, die neben den Flamingos gesehen werden können. Auch sehr interessant sind die beiden Strände: der “Grüne Strand” (benannt nach der hohen Anzahl der Olivinkristalle im Sand) und der “Mehlsandstrand”, der aus Korallen besteht.

Corona del Diablo & Champions:
Corona del Diablo (Teufelskrone) ist ein einandergebrochenen Vulkankegel, in dem man schnorcheln gehen kann. Hier können Sie zwischen Riffhaien, Seesternen, Meeresschildkröten, Seelöwen und zahlreichen tropischen Zierfischen einhertauchen. Ebenso kann man bei der kleinen Insel Champions, in der Nähe der Teufelskrone bei geringerer Strömung schnorcheln gehen. 

Asilo de la Paz:
Dies ist ein 450 m hoher Hügel im Hochland von Floreana. Nach einer ca. 45-minütigen Fahrt von Puerto Velasco Ibarra (Dorf und Hafen von Floreana) erreicht man den Parkplatz und von hier aus können Sie diesen Hügel erkunden, wo Sie Piratenhöhlen finden werden, die einzige Süsswasserquelle der Insel sowie die erste Finca der Familie Wittmer. Ebenfalls gibt es hier ein Gehege für Schildkröten von verschiedenen Inseln. Der Schwierigkeitsgrad dieser Wanderung ist Mittel bis Schwer. 

Cerro Alieri:
Nach einer ca. 15-minütigen Fahrt von Puerto Velasco Ibarra, werden Sie eine ca. 2-stündige Wanderung  zum Berg Alieri unternehmen. Auf dem Weg können Sie über die hiesige Fauna lernen. Bitte beachten Sie, dass hier teilweise viel Regen fällt und somit der Weg recht schlammig sein kann. 

La Loberia:
Die Wanderung zu diesem Strand dauert ca. 45 Minuten und führt über Lavagestein. An diesem Strand finden Sie Seelöwen und Meeresechsen vor. Teilweise können Sie auch Meeresschildkröten oder Rochen sehen. Hier ist es möglich zu schnorcheln.  

Isla Santa Cruz:
Charles Darwin Interpretationszentrum:
Obwohl die meisten Besucher nach Galapagos kommen, um die natürlichen Wunder zu beobachten, ist es auch interessant zu lernen, wie der Schutz und Erhaltung der Inseln durchgeführt wird. Einige der Hauptattraktionen sind das Nationalpark Informationszentrum, die Van Staelen Ausstellungshalle, die Aufzuchtsstation für kleine Schildkröten, der berühmte Lonesome George (Riesenschildkröte von Pinta) sowie erwachsene Galapagos Schildkröten, die auf dem Gelände leben.

Die Stände von Bachas*:
Diese 2 kleinen Strände liegen an der Nordseite von Santa Cruz. Der Sand besteht aus verrotteten Korallen, die ihn weiss, weich und zu einem bevorzugten Nistplatz von Meeresschildkröten machen. Hinter einem von den Stränden liegt eine kleine Lagune, wo Sie ab und an die Möglichkeit haben, Flamingos und andere Küstenvögel u.a. den Schwarznacken-Stelzenvogel und den Regenbrachvogel zu sehen. An dem anderen Strand befinden sich 2 alte Schlepper, die hier im 2. Weltkrieg zurück gelassen wurden, als die USA Baltra als einen strategischen Verteidigungspunkt des Panamakanals benutzt hat. (Das Metal ist rostig und scharf, also ist es kein guter Platz zum Schwimmen).

Hochland von Santa Cruz:
Der Weg in das Hochland beginnt in Bellavista und führt durch eine landwirtschaftlichgenutzte Zone, die sich ganz in der Nähe der Grenze des Nationalparks befindet. Ein ständiger Wechsel verschiedener Landschaftsstriche, von der Miconia Zone in eine Farn und Riedgras Vegetation, bieten eine reizvolle Kombination für das Auge. Bei guten Wetter bietet diese Region einen interessanten Anblick von Hügeln und erloschenen Vulkankegeln, die das ganze Jahr über von einer grünen Haube bedeckt sind. Hier können die Lavatunnel besucht , Riesenschildkröten in freier Wildbahn beobachtet oder eine Wandeurng bei den Zwillingskratern (Los Gemelos) unternommen werden.

Tortuga Bay (Schildkrötenbucht):
Der Weg zur Schildkrötenbucht eignet sich besonders gut um Vögel zu beobachten. Hier ist es einfach verschiedene Finkenarten zu entdecken, wenn sie den Weg entlang hüpfen. Den Sonnenuntergang von hier zu erleben ist fantastisch. Die westliche Bucht bietet einen guten Platz zum Schwimmen. Der weisse Sandstrand wird als einer der Schönsten des Archipels angesehen. Der Name Tortuga Bay stammt von den Meeresschildkröten, die hier ihre Eier ablegen. Die Wanderung zum Strand dauert ca. 1 Stunde.

Cerro Dragon*:
Cerro Dragon befindet sich an der nordwestlichen Seite von Santa Cruz. Ein nur 1,6 km Weg führt Sie durch 3 verschiedene Vegetationszonen. Ebenfalls ist es einer der wenigen Orte auf Galapagos, wo Landleguane gesehen werden können.

Strand Garrapatero:
Dieser Strand liegt ca. 19 km von Puerto Ayora entfernt. Vom Parkplatz sind es noch knapp 900 m zu Fuss bis der Strand erreicht wird. Es ist ein 1,5 km langer weisser Sandstrand und ca. 100 m vom Strand entfernt befindet sich ein kleiner See, wo Sie Flamingos und Bahamaenten

Las Grietas:
Las Grietas ist eine Schlucht, wo Sie schnorcheln oder schwimmen gehen können. Um hierher zu gelangen, müssen Sie von Puerto Ayora aus ein Wassertaxi nehmen, dass Sie auf die andere Seite des Hafens bringt. Von hier beginnt der Weg zu Las Grietas und Sie benötigen ca. 45 Minuten. Auf dem Weg werden Sie mehrer Salzseen passieren, wo Sie verschiedene Vogelarten sehen können. Das Wasser in Las Grietas besteht aus 2 Schichten. Oben befindet sich Süsswasser vom Regen und unten befindet sich das Salzwasser, das aus dem Meer hierhin fliesst. Dies heisst Brackwasser, das in Puerto Ayora als Leitungswasser benutzt wird. 

Isla Bartolome*:
Ist eine kleine unfruchtbare Insel, die sich in der Sullivan Bucht vor der Insel Santiago (James) befindet. Die Insel hat 2 Besucherpunkte: An einem Punkt ist es möglich auf den Gipfel der Insel zu klettern, von wo Sie die Vulkanlandschaft und die Tuffsteinkegel sehen können. Die mondähnliche Landschaft bietet ein spektakulares Fotomotiv. An dem anderen Standort können Sie schwimmen und schnorcheln, mit etwas Glück können Sie sogar Pinguine beim Fischen beobachten. Durch die Landenge Richtung Süden gelangen Sie zu einem anderen Strand, wo allerdings schwimmen verboten ist. An diesem Strand sind Stachelrochen und Haie häufig zu finden.

Isla Santiago*:
Puerto Egas:
Ganz im Westen der Insel befinden sich die schwarzen Sandstrände von Puerto Egas. Noch in den Sechziger Jahren, wurde diese Region von der Salzminen Industrie genutzt. Während einer Wanderung zu den Salzkratern kann die hier heimische Vogelwelt wie Finken, Tauben und Falken bewundert werden.

Sullivan Bay:
Im Südosten der Insel besteht bei Sullivan Bay die einzigartige Möglichkeit einen über 100 Jahre alten Lava Strom zu bewundern. Eine karge Vulkanlandschaft ziert diesen Teil der Insel, der dominiert wird von schwarzem Lavagestein. Dabei ist es interessant zu sehen, wie erstes “grünes” Leben sich seinen Weg durch die Lavalandschaft bahnt. Der Weg ist ca. 1,5 km lang und die Wanderzeit beträgt ca. 1,5 Stunden.

Sombrero Chino*:
Die kleine Insel vor der Küste von Santiago, hat buchstäblich die Form eines chinesischen Huts und ist ein interessanter Besucherpunkt um die geologischen Formationen kennen zulernen. Hier gibt es viele Lavatunnel und man erkennt die verschiedenen Lavaströme, die auf einem 700 m langen Weg betrachtet werden können.  

Isla Rabida*:
Die kleine Vulkaninsel Rabida liegt südlich von Santiago. Hier unternehmen Sie einen Ausflug zum dunkelroten Strand. Ein kleiner Pfad (ca. 1,1 km lang) führt zu einer kleinen, bei Flamingos sehr beliebten Lagune. Auf dem Weg dorthin kommen Sie an vielen nistenden Pelikanen und anderen Seevögeln vorbei. Der Strand gilt zudem als einer der schönsten Schnorchelplätze auf Galapagos und wird aufgrund seines Fischreichtums auch von vielen Seelöwen aufgesucht.

North Seymour*:
Die Insel ist vor allem wegen ihrer vielen Prachtfregattvögel und deren intensiven Balzritualen bekannt und wird neben anderen Fregattvogelarten auch noch von Blaufußtölpeln, endemischen schwarzen Meeresechsen und im Uferbereich von Klippenkrabben, gelben Landleguanen und Seelöwen bewohnt. Es ist auch eine kürzere Wanderung möglich.

Plazas Sur*:
Plazas Islands sind zwei kleine Inseln, die sich in unmittelbarer Nähe von Santa Cruz befinden. Es kann aber nur noch Plazas Sur besucht werden. Die besondere Vegetation zieht nicht nur Besucher an, sondern auch jede Menge Landleguane die hier in Massen beobachtet werden können. Ebenfalls gibt es hier eine Mischung aus Landleguanen und Meeresechsen, die grau bis schwarz sind, den Kopf der Landleguane haben und das Gesicht und den Schwanz von den Meeresechsen. Auf Plazas Sur befindet sich auch eine grosse Seelöwenkolonie. 

Santa Fe*:
Santa Fe ist eine von kleinen Palo Santo Bäumen und bis zu 6m hohen Opuntia Kakteen bewachsenen Felseninsel, die vor allem von großen gelben Landleguanen (endemisch, nicht einfach zu finden), dem Galapagos-Bussard sowie einigen Blaufußtölpeln und Pelikanen bewohnt ist. Beim Schnorcheln in der herrlichen blau-grünen Bucht, können Sie die vielen Bewohner der Unterwasserwelt der Insel beobachten, neben unzähligen tropischen Fischen auch Rochen, Meeresschildkröten und verspielte Seelöwen.

Isla Isabela:
Punta Moreno*:
Punta Moreno ist eine zerklüfte, junge Lavabucht, in der sich kleine Lagunen befinden, wo häufig Flamingos gesichtet werden. Ebenfalls findet man hier Brackvögel und Bahama-Enten. Vegetation findet man fast nur bei den Lagunen. Der Weg ist ca. 2,1 km lang. In Punta Moreno können Sie einen wunderbaren Blick über drei Vulkane haben: Sierra Negra, Cerro Azul und La Cumbre von Fernandina. 

Bahia Elizabeth*:
Halten Sie bei Ihrem Besuch an der Elisabeth Bucht, einer Mangrovenbucht mit kleinen vorgelagerten Inseln, Ausschau nach Manta-Rochen und Pinguinen, die hier ebenso wie auch Meeresschildkröten auf Ihrer Futtersuche vorbeiziehen. Die Mangrovenwälder sind darüber hinaus Heimat verschiedener Seevögel und Reiher.

Urbina Bay*:
An der Landungstelle, dem Besucherstandort Bahia Urbina, wurden als Folge eines starken Ausbruches des Vulkans Alcedo im Jahre 1954 plötzlich grosse Abschnitte der Küste um rund 4 m hochgedrückt. Diese sind inzwischen mit Manzanilla- und Muyuyobäumen bewachsen und beheimaten Finken und auch Landleguane. Der Weg ist ca. 3,2 km lang und führt durch Lavagestein, Korallen und Bimsstein.

Caleta Tagus*:
Tagus Cove war über Jahrhunderte hinweg beliebter Ankerplatz von Piraten und Walfängern. In der tiefblauen Bucht sind Pinguine und flugunfähige Kormorane beheimatet. Ein steiler Pfad durch trockene Balsambaumwälder und Kakteen führt zu einem extrem salzhaltigen, grünen Kratersee (Laguna Darwin). Bei einer kleinen Wanderung entdecken Sie die landschaftliche Einmaligkeit und Schönheit dieser Insel (Weglänge ca. 1,8 km). Ebenfalls passieren Sie eine Höhle, wo sich die Piraten und Walfänger im 18. Jahrhundert aufgehalten haben. 

Punta Albemarle*:
Albemarle ist der frühere Name von Isabela und dieser Besucherstandort befindet sich ganz im Norden der Insel. Der Besuchsbereich ist in zwei Teile gegliedert: Der eine besteht aus Mangroven und ist mit dem Panga auf dem Wasserweg zu besuchen, der andere eine Radarbasis der Amerikaner während des 2. Weltkrieges. Die Meeresechsen, die hier gefunden werden können, sind die Grössten von Galapagos.

Sierra Negra & Vulkan Chico:
Um zu diesen beiden Vulkanen zu gelangen, müssen Sie von Puerto Villamil ca. 1 Stunde mit einem Bus/Geländewagen in das Hochland der Insel fahren. Von hier gibt es 2 Wege, einen zum Wandern, den anderen zum Reiten (nicht zu empfehlen). Vom Parkplatz brauchen Sie zu Fuss ca. 1 Stunde bis zum Kraterrand. Der aktive Vulkan Sierra Negra mit einer Höhe von 1.200 m und einem Kraterdurchmesser von 9x10 Kilometern ist der zweitgrößte aktive Vulkankegel der Welt. Am Kraterrand entlang wandern Sie zum Parasitärvulkan Chico, der das letzte Mal 1979 ausgebrochen ist. Dort können Sie die fantastische Aussicht auf Isabela und den Pazifik geniessen.

Tintoreras:
Las Tintoreras ist eine kleine Lavainsel, die vor dem Hafen von Puerto Villamil gelegen ist. Mit dem Boot dauert es ca. 10 Minuten um zum Landungssteg zu gelangen. Auf der Insel angekommen wandern Sie durch bizarre Lavaformationen und kommen mit grossen Iguana-Kolonien in Berührung. Am Sandstrand der Insel räkeln sich die Seelöwen faul in der Sonne oder im Schatten der Mangroven. Die Bucht der Insel ist ausserdem ein beliebter Ort zum Ausruhen für Weissspitzenhaie.

Schildkrötenaufzuchtsstation:
Auch Puerto Villamil hat eine Aufzuchtsstation für Riesenschildkröten (Centro de Crianza). Hier befinden sich die verschiedenen Arten dieser Insel, die vom Aussterben bedroht sind oder waren. Sie werden sowohl ältere Exemplare als auch gerade erst ein paar Monate alte Riesenschildkröten sehen. Zu der Station kann man eine ca. 30-minütigen Spaziergang unternehmen. 

Mauer der Tränen:
In den 50er Jahren sollten Gefangene der Strafkolonie „Alemania“ auf Isabela ein riesiges Gefängnis errichten. War die Insel für die Tierwelt ein Paradies, stellte sich bald heraus, dass die Lebensbedingungen für Gefangene und Wärter unerträglich waren, und eine große Revolte im Jahre 1959 bedeutete die Schließung des Lagers. Die 200 m langen und 8 m hohen „Mauer der Tränen“, die von den Gefangenen errichtet werden müsste, zeugt noch heute von dem Versuch dieses Paradies zu erobern.

Concha de Perla:
Liegt in der Nähe des Hafens und ist eine kleine Bucht, die mit Felsen vom Meer abgerenzt ohne den Zufluss zu unterbrechen. Der kurze Weg führt durch einen Mangrovenwald und bei Concha de Perla können Sie die bunte Unterwasserwelt dieser Bucht erkunden.

Isla Fernandina*:
Fernandina ist die jüngste und drittgrößte Insel von Galapagos mit dem Vulkan La Cumbre und zahlreichen Lavafeldern, die noch von der letzten Eruption aus dem Jahr 2005 stammen. Der einzige Besucherpunkt der Insel ist Punta Espinoza, der das Zuhause für eine grosse Meeresechsenkolonie ist sowie für den einzigartigen flugunfähigen Kormorant, die Galapagos-Pinguine, den Galapagos-Adler und die Galapagos-Schlange. Hier können Sie auch den Lavakaktus sehen, welcher auf frischer Lava wächst und mit wenig Wasser auskommt. 

Isla Genovesa*:
Darwin Bay:
Der Weg, der bei Darwin Bay zurück gelegt wird ist ca. 1,5 km lang und führt zum Teil über Korallensand und zum anderen über Lavagestein. Hier befinden sich die Nistplätze von Fregattvögeln, Nazcatölpeln, Gabelschwanzmöwen und Rotfusstölpel. 

El Barranco oder Prince Philipe Steps:
Sie gehen an einer Kraterwand an Land, wo sich die Prince Philip`s Steps, eine in die Wand gehauene Treppe, befindet. Diese führt hinauf zu einem weiten Plateau, wo sich die Nistplätze von Rot- und Blaufußtölpeln, Maskentölpeln, Bindenfregattvögeln, Rotschnabel-Tropicvögeln, Bahamaenten, Lava- und Gabelschwanzmöwen befinden. Während des Rundgangs durchqueren Sie auch ein kleines Balsambaum- Wäldchen, in welchem Sie nach der Sumpfohreule Ausschau halten sollten. Die Wanderung dauert ca. 2 Stunden und die Länge des Weges beträgt ca. 1,5 km.

 

* nur per Kreuzfahrt zugänglich!  

 

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