Insel Isabela

Punta Moreno:

Punta Moreno ist eine zerklüfte Lavabucht, in der sich kleine Lagunen befinden, in denen häufig Flamingos gesichtet werden. Ebenfalls findet man hier Brackvögel und Bahama-Enten. Vegetation findet man fast nur bei den Lagunen. Der Weg ist ca. 2,1 km lang. In Punta Moreno können Sie einen wunderbaren Blick über drei Vulkane haben: Sierra Negra, Cerro Azul und La Cumbre von Fernandina.

Bahia Elizabeth:

Halten Sie bei Ihrem Besuch an der Elisabeth Bucht, einer Mangrovenbucht mit kleinen vorgelagerten Inseln, Ausschau nach Manta-Rochen und Pinguinen, die hier ebenso wie Meeresschildkröten auf Ihrer Futtersuche vorbeiziehen. Die Mangrovenwälder sind darüber hinaus Heimat für verschiedene Seevögel und Reiher.

Galapagos-Isabela-Bahia Elizabeth

Urbina Bay:

Der Besucherstandort Bahia Urbina befindet sich am Fuße des Alcedo Vulkans, wo auch der ca. 3,2 km lange Wanderweg beginnt. Der Weg führt Sie durch Lavagestein, Korallen und Bimsstein. Dieses Gestein wurde während eines Ausbruchs des Vulkans um 4 m nach oben gedrückt, teilweise war es Bestandteil eines Riffs. Die Küste hat sich um fast einen Kilometer verlängert. Bei Urbina Bay können Sie auch Landleguane sehen. In der Bucht können Sie auch Pinsellangusten und die Grünen Langusten sehen.

Caleta Tagus:

Die Tagus Cove ist auf der Westseite von dem Vulkan Darwin auf Isabela gelegen. Der Wanderweg ist ca. 1,8 km lang. Zu Beginn dieses Weges gibt es eine kleine Höhle, in der Sie die Inschriften von den Piraten- und Walfängerschiffen finden werden. Einige von diesen stammen sogar noch aus dem 18. Jahrhundert. Der Name der Bucht stammt von dem britischen Kriegsschiff, das hier 1814 nach Schildkröten gesucht hat um diese als Fleischgrundlage für die Besatzung mit zu nehmen. Der steile Pfad führt Sie dann weiter durch trockene Balsambaumwälder und Kakteen zu einem extrem salzhaltigen, grünen Kratersee, der Darwin Lagune. Von hier können Sie auch die Lavafelder vom Vulkan Darwin sehen.
Auf der Fahrt mit dem Panga zu der Landungsstelle kann man häufig Pinguine und die flugunfähigen Kormorane sehen.

 

Galapagos-Isabela-Urbina Bay

Punta Albemarle:

Albemarle ist der frühere Name von Isabela und dieser Besucherstandort befindet sich ganz im Norden der Insel. Der Besuchsbereich ist in zwei Teile gegliedert: Der eine besteht aus Mangroven und ist mit dem Panga auf dem Wasserweg zu besuchen, der andere ist eine Radarbasis der Amerikaner während des 2. Weltkrieges. Die Meeresechsen, die hier gefunden werden können, sind die Grössten von Galápagos.

Sierra Negra & Vulkan Chico:

Um zu diesen beiden Vulkanen zu gelangen, müssen Sie von Puerto Villamil ca. 1 Stunde mit einem Bus/Geländewagen in das Hochland der Insel fahren. Von hier gibt es 2 Wege, einen zum Wandern, den anderen zum Reiten (nicht zu empfehlen). Vom Parkplatz brauchen Sie zu Fuß ca. 1 Stunde bis zum Kraterrand. Der aktive Vulkan Sierra Negra mit einer Höhe von 1.200 m und einem Kraterdurchmesser von 9x10 Kilometern ist der zweitgrößte aktive Vulkankegel der Welt. Am Kraterrand entlang wandern Sie zum Parasitärvulkan Chico, der das letzte Mal 1979 ausgebrochen ist. Dort können Sie die fantastische Aussicht auf Isabela und den Pazifik genießen.

Tintoreras:

Las Tintoreras ist eine kleine Lavainsel, die vor dem Hafen von Puerto Villamil gelegen ist. Mit dem Boot dauert es ca. 10 Minuten um zum Landungssteg zu gelangen. Auf der Insel angekommen wandern Sie durch bizarre Lavaformationen und kommen mit großen Meerechsen-Kolonien in Berührung. Am Sandstrand der Insel räkeln sich die Seelöwen faul in der Sonne oder im Schatten der Mangroven. Die Bucht der Insel ist außerdem ein beliebter Ort zum Ausruhen für Weißspitzenhaie.

Galapagos-Isabela-Tintoreras

Schildkrötenaufzuchtsstation:

Auch Puerto Villamil hat eine Aufzuchtsstation für Riesenschildkröten (Centro de Crianza). Hier befinden sich die verschiedenen Arten dieser Insel, die vom Aussterben bedroht sind oder waren. Sie werden sowohl ältere Exemplare als auch gerade erst ein paar Monate alte Riesenschildkröten sehen. Zu der Station kann man einen ca. 30-minütigen Spaziergang unternehmen.

Mauer der Tränen:

In den 50er Jahren sollten Gefangene der Strafkolonie „Alemania“ auf Isabela ein riesiges Gefängnis errichten. War die Insel für die Tierwelt ein Paradies, stellte sich bald heraus, dass die Lebensbedingungen für Gefangene und Wärter unerträglich waren, und eine große Revolte im Jahre 1959 bedeutete die Schließung des Lagers. Die 200 m lange und 8 m hohe „Mauer der Tränen“, die von den Gefangenen errichtet werden musste, zeugt noch heute von dem Versuch dieses Paradies zu erobern.

Concha de Perla:

Liegt in der Nähe des Hafens und ist eine kleine Bucht, die mit Felsen vom Meer abgegrenzt ist ohne den Zufluss zu unterbrechen. Der kurze Weg führt durch einen Mangrovenwald und bei Concha de Perla können Sie die bunte Unterwasserwelt dieser Bucht erkunden.

zurück zur Übersicht der Galápagos-Inseln


Kontakt

Deutschlandbüro: TerraVista
Am Marktplatz 11
28844 Weyhe
Tel: 042 03 - 43 70 880
Email: info@terravista-erlebnisreisen.de