Auf den Spuren der Maya in Guatemala

Wird sich die Prophezeiung der Maya bewahrheiten und am 21. Dezember 2012 die Welt untergehen oder wurden die antiken Schriften einfach nur falsch interpretiert? Wir wissen es nicht, aber wie wäre es in der Zwischenzeit mit einer Entdeckungstour zu den größten Mayaruinen Lateinamerikas namens „Tikal“ im Norden Guatemalas?

Photo Credit: CC Dennis Jarvis, Tikal, Tempel I 

Der gleichnamige Nationalpark wurden 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und ist heute Guatemalas größter touristischer Anziehungspunkt. Im Gegensatz zu anderen Mayastätten, wie Copán, Chichén Itza oder Uxmal, befinden sich die Ruinen von Tikal tief im Dschungel des Departamentos Petén. Es lohnt sich schon in den frühen Morgenstunden auf eine der Pyramiden zu steigen, denn an diesem geheimnisvollen Ort ist der Sonnenaufgang etwas ganz Besonderes. Die glühend rote Sonne steigt über dem Regenwald von Petén auf und im Hintergrund hören Sie den Lärm der Brüllaffen und Papageien. Sie befinden sich im Zentrum Tikals auf dem „Großen Platz“ (Gran Plaza), der von dem „Tempel des Großen Jaguars“  (Tempel I) und dem „Tempel der Masken“ (Tempel II) in Ost-West sowie von der Nord- und der Zentralakropolis in Nord-Süd-Richtung eingerahmt wird. Der zentrale Bereich der Mayastadt erstreckt sich insgesamt über 16 Quadratkilometer und umfasst mehr als 4.000 Strukturen.

Der Große Platz begann vor 2.000 Jahren Gestalt anzunehmen. Im Jahre 250 n. Chr. war Tikal zu einem bekannten religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum geworden und es lebten rund 100.000 Menschen in der 30 km² großen Stadt. Um 900 n. Chr. begann der mysteriöse Niedergang des Imperiums der Mayakultur im Tiefland. Danach vergingen viele hundert Jahre ohne, dass auch nur irgendjemand Kenntnis von der faszinierenden Mayastadt nahm. 1848 wurde eine Expedition der guatemaltekischen Regierung durchgeführt, um die Ruinen zu besuchen. Die wissenschaftliche Erkundung der Ruinen begann jedoch erst 1881 mit der Ankunft des englischen Archäologen Alfred P Maudslay. Seit den 1980er Jahren existiert eine geteerte Straße, die die Provinzhauptstadt Flores mit der Mayastätte verbindet.

Nördlich des Tempels II befindet sich das höchste Bauwerk von Tikal, der Tempel IV, welcher sich 65 Meter über den Dschungel erhebt. Laut Forschung erließ der Herrscher Yax Kin (734 n. Chr.) diesen Tempel errichten, um sich hier bestatten zu lassen. Sie steigen die Treppen hinauf und genießen einen atemberaubenden Blick über die Baumkronen des Regenwaldes. Auch die zwei Museen der Mayastadt sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Die zahlreichen Fotografien der Ruinen aus  Zeiten der Entdeckung, Ende des 19. Jahrhunderts, im Museum Lítico sind sehr beeindruckend. Im Museum Tikal gibt es Fundstücke wie Knochen, Muscheln, Stelen und Keramiken zu sehen.

Länderinfo:

Guatemala hat eine Gesamtfläche von 108.890 km² und ist somit etwas größer als England. Die Einwohnerzahl beträgt 15 Millionen, wobei 40 Prozent der Gesamtbevölkerung indigener Abstammung sind, meist aus der Völkergruppe der Maya. Hauptstadt des mittelamerikanischen Landes ist Guatemala-Stadt und es wird Spanisch und Maya gesprochen. In der Trockenzeit von Oktober bis Mai herrscht das beste Reisewetter. Die bewegende Geschichte, die zauberhaften grünen Landschaften und traumhafte Sandstrände am Pazifik und an der Karibikküste machen Guatemala zu einem magischen Ort.

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