Die Unabhängigkeit von Guayaquil

Die historischen Ereignisse von 1820

Die Kämpfe um die Unabhängigkeit im heutigen Ecuador begannen früh, im Jahre 1809. 1822 wurden die Spanier aber erst besiegt und Ecuador wurde ein Teil von Großkolumbien, bestehend aus dem heutigen Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien.

Guayaquil wurde in der Kolonialzeit zu einer bedeutenden Hafenstadt. Produkte wie Holz, Kakao und Erdnüsse wurden von der Küstenregion exportiert und Produkte aus Spanien oder anderen Kolonien importiert. Ihre geografische Lage - Guayaquil liegt in der Provinz Guayas, an der Südwestküste Ecuadors - ist sehr bedeutend, da sie auf halber Strecke zwischen Lima und Mittelamerika liegt und ebenso über ein reiches Flusssystem im Inland verfügt.

Kurz nach Mitternacht am 9. Oktober 1820 übernahm eine Gruppe von Patrioten, den Militärposten der „Granaderos“. Die spanischen Behörden, vor allem der Kommandant und der Gouverneur, wurden festgenommen. Das alles wurde fast ohne Blutvergießen erreicht, da die königstreuen Wachen von der Zivilbevölkerung und 1.500 Soldaten eines Reserve-Grenadier-Bataillons schnell überwältigt wurden.

Im Morgengrauen feierten die Bürger von Guayaquil den Sieg der Revolution. Das Gesetz der Unabhängigkeit von Guayaquil  wurde noch am selben Tag unterzeichnet. Die Stadt wurde somit zur freien Provinz, die von Jose Joaquin de Olmedo als Jefe Civil regiert wurde.

Zur freien Provinz Guayaquil gehörten die Küstenregion Ecuadors und Gebiete, die heute zu Nordperu und Südkolumbien gehören. Der Unabhängigkeitstag ist heute noch ein bedeutender Feiertag und wird jedes Jahr von allen Ecuadorianern gefeiert.

 

Simon Bolivar der Befreier

Die beiden „Befreier“ Simon Bolivar (der aus dem Norden kam) und Jose de San Martin (der aus dem Süden kam) trafen 1822 in Guayaquil  zusammen, um ein Kompromiss über enge staatliche Beziehungen zwischen den von ihnen erklärten Republiken zu unterzeichnen. Das schöne Monument La Rotonda in Guayaquil zeigt die beiden „Befreier“ wie sie sich die Hände schütteln.

Guayaquil, dass eigentlich Santiago de Guayaquil heißt, ist heute die größte Stadt Ecuadors. Guayaquil ist die Hauptstadt der Provinz Guayas und in dem Großraum der Stadt leben mehr als 3. Millionen Menschen. Sie ist heute noch die bedeutendste Hafenstadt  und ein wichtiger Wirtschaft- und Industriezweig Ecuadors.




Hat Ihnen der Artikel gefallen, dann besuchen Sie uns doch mal bei FacebookGoogle+ und Twitter. Hier finden Sie noch mehr Infos zu interessanten Reisezielen in Lateinamerika.


Galapagos Reisen

Dschungel Reisen

Anden Reisen

Küsten Reisen

Südamerika Reisen


Kontakt

Deutschlandbüro: TerraVista
Am Marktplatz 11
28844 Weyhe
Tel: 042 03 - 43 70 880
Email: info@terravista-erlebnisreisen.de