Wer hätte gedacht, dass eine Fernsehshow einmal der Anreiz zu einer Urlaubsreise ist? So ist es jetzt Herrn Kopsik aus Österreich ergangen. Erfahren Sie in dem Interview, wie die deutsche Supertalent-Show 2011 für Herrn Kopsik mit einer Reise nach Ecuador endete.
Was hat dazu geführt, dass Sie eine Reise nach Ecuador gebucht haben?
Der ecuadorianische Teilnehmer der Fernsehshow „Das Supertalent 2011“, Leo Rojas, hat mich zu dieser Reise nach Ecuador inspiriert.
Haben Sie die Show von Anfang an geschaut?
Nein, ich bin durch Zufall darauf gestoßen. Als ich begann die Show zu gucken, liefen schon die Bühnenshows und der Auftritt von Leo Rojas mit seiner Panflöte hat mich so fasziniert, dass ich auch die weiteren Shows verfolgt habe.
Haben Sie von Anfang an gehofft, dass Leo Rojas gewinnt?
Ich habe nicht nur gehofft, das er das neue Supertalent wird, ich habe es gewusst. Es war einfach einmal etwas ganz Anderes, Neues. Er hatte so eine besondere Ausstrahlung wie er in der indigenen Tracht mit seiner Panflöte auf der Bühne performte.
Wie haben Sie das Finale erlebt?
Ich habe ordentlich mitgefiebert und die Daumen für Leo Rojas gedrückt. Viel ergreifender war aber für mich das Halbfinale als die Mutter von Leo, vom Sender aus Ecuador eingeflogen, ihren Sohn überraschte. Da kamen sogar mir die Tränen.
Was hat Sie an Leo Rojas, dem Panflötenspieler, so bewegt?
Alles. Ich liebe die südamerikanische Musik der Anden. In Polen habe ich einmal eine Gruppe Straßenmusiker aus Ecuador spielen sehen und seit dem bin ich begeisterter Fan dieser Musik. Aber nicht nur die Musik, sondern auch das Gesamtbild der Indios, ihre Trachten, beeindrucken mich.
Haben Sie schon vor der Supertalent-Show an eine Reise nach Ecuador gedacht?
Ehrlich gesagt nein. Der ursprüngliche Plan von meiner Frau und mir war ein Urlaub in Nepal. Erst durch die Supertalent-Show kam die Idee nach Ecuador zu reisen.
Haben Sie vorher überhaupt schon einmal von Ecuador gehört?
Ich wusste wo Ecuador liegt, aber viel weiter ging mein Wissen über das Land nicht. Südamerika hatte mich bis jetzt auf Grund der Nachrichten über die hohe Kriminalität, Drogen und Entführungen eher abgeschreckt.
Aber im Laufe der Supertalentshow fing ich an, mich über Ecuador zu informieren und habe viel im Internet recherchiert. Ich stellte fest, dass Ecuador eines der Länder Südamerikas ist, welche fast bedenkenlos bereist werden können. Ihre Kollegin, Frau Möllmann, hat mir dann noch die letzten Zweifel genommen und mich von der Schönheit des Landes und der Notwendigkeit einer Reise nach Ecuador überzeugt.
Kennen Sie andere Länder in Südamerika?
Nein. Bisher haben meine Frau und ich vorwiegend Reisen in den asiatischen Raum unternommen. Die einzige Reise, welche in die ungefähre Richtung führte, war ein Urlaub in Jamaica.
Was erwarten Sie von Ihrer Reise nach Ecuador? Was für Vorstellungen haben Sie von dem Land?
Meine Vorstellungen von dem Land beschränken sich auf das, welches ich auf Bildern und in Filmen gesehen habe. Indios in der typischen Kluft südamerikanischer Cowboys, die durch die Anden reiten, Menschen, die auch im Alltag ihre Tracht tragen, kleine ursprüngliche Dörfer, die sich an die Berge schmiegen.
Von unserer Reise nach Ecuador erhoffe ich mir, einen Einblick in die Kultur und Traditionen der Ecuadorianer zu bekommen, speziell der indigenen Bevölkerung. Ich möchte die Menschen und ihren Alltag kennen lernen. Aber auch die abwechslungsreiche Landschaft Ecuadors reizt mich.
Was fasziniert Sie an der indianischen Kultur?
Meine Begeisterung für die indianische Kultur erwächst aus meiner Liebe zu Karl May. Meine Frau interessiert sich sehr für die Inkas. Es ist einfach so etwas ganz anderes, besonderes, was sich in Europa schwer finden lässt.
Was werden Sie in Ecuador unternehmen?
Wir werden eine Rundreise machen und dabei soviel wie möglich von dem kleinen Land sehen. Auf dem Programm stehen ein paar Tage durch die Andenlandschaft mit Otavalo, der Heimat Leo Rojas, eine Tour im Dschungel, hier sind wir zu Gast im Casa Suizo und zum Schluss machen wir ein Island Hopping auf den Galapagos Inseln.
Dann Herr Kopsik, wünschen wir Ihnen eine tolle Reise in Ecuador, bedanken uns bei Ihnen, dass Sie sich die Zeit für das Interview genommen haben und bei Leo Rojas, dass er ein Stück Ecuador nach Deutschland brachte.


















