Unsere Erlebnisreise zu den Huaoranis

Erlebnisreise zu den Huaoranis

Meine Mann und ich waren schon einmal in Ecuador und auch im Regenwald. Während unseres damaligen Aufenthaltes erzählten uns andere Reisende von einer Erlebnisreise zu dem Stamm der Huaroanis im Regenwald und wir waren von den Erzählungen und deren Erlebnissen so beeindruckt, dass wir beschlossen ebenfalls diese Reise zu unternehmen.
Die ersten Tage unsere Ecuador Reise verbrachten wir noch im Andenhochland, aber auch hier kamen wir schon viel enger in Kontakt mit den Einheimischen als während unseres vorherigen Urlaubs in Südamerika. Wir besuchten den Markt in Latacunga und kamen, mit Hilfe unseres Reiseleiters (unser Spanisch ist leider nicht so gut), mit vielen Verkäufern ins Gespräch und erfuhren so eine ganze Menge über deren Alltag und Leben in Ecuador. Auch in Baños lernten wir viele Einheimische kennen und einer zeigte und erklärte uns wie Melcocha hergestellt wird, für das Baños so bekannt ist. Melcocha ist eine Süßigkeit aus Zuckerrohrsirup, deren Herstellung man an jeder Ecke der Stadt beobachten kann.
Von Baños aus ging es dann in den Regenwald von Ecuador und die Erlebnisreise begann. Vier Tage verbrachten wir im Regenwald und mit den Mitglieder des Huaorani-Stammes. Es war ein wirklich lehrreiches Erlebnis. Wir erfuhren sehr viel über das Leben des Stammes in und mit der Natur. So unternahmen wir einen Ausflug mit einem Stammesmitglied in den tiefen Regenwald und lernten, dort zu überleben. Er zeigte uns welche Pflanzen man essen kann und welche als Medizin genutzt werden, wie man auf die Jagd geht und er wies uns immer wieder auf die vielen Lebewesen des Dschungels hin. Es ist so beeindruckend wie viel die Huaoranis über ihre Umgebung wissen. Während einer Fahrt im traditionellen Einbaum über den Fluss haben wir uns schon fast wie Mitglieder des Stammes gefühlt, wenn da nicht unsere westliche Kleidung gewesen wäre. Die Huaoranis haben uns sehr herzlich aufgenommen und wir hatten eine unvergessliche Zeit.
Diese Erlebnisreise war einfach mal etwas ganz anderes und wir haben einen viel tieferen Einblick in das Leben der Einheimischen bekommen als wir es von unseren anderen Reisen behaupten können.

U. Sommerfeld

 

Island Hopping auf Isabela

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Schon vor ein paar Monaten unternahmen meine Familie und ich eine Reise auf die Galapagos Inseln. Wir hatten uns für ein Island Hopping auf der Galapagos Insel Isabella entschieden. Mit einer kleinen Propellermaschine flogen auf die Insel Baltra. Schon beim Anflug auf die Inselgruppe, konnten wir viele Details der Galapagos Inseln erkennen und die Freude auf unser Island Hopping stieg ins Unermessliche. Während der nächsten Tage erkundeten wir die Insel Isabela und auch die Höhepunkte von Santa Cruz lernten wir kennen. Vulkan Sierra Negra und Chico - IsabelaAm ersten Tag unseres Island Hoppings besuchten wir das Centro Crianza, die Schildkröten -aufzuchtstation in Puerto Villamil. Man merkt erst wenn man wirklich nah an die Schildkröten kommt, wie groß die sind – wirklich beeindruckend. Aber auch die kleinen, noch sehr jungen Tiere sind putzig und unser Guide war super. Sehr anschaulich und verständlich hat er uns alles erklärt. Die ersten Tiere in freier Wildbahn haben wir an der Laguna de Villamil gesehen. Die Lagune wird wirklich nicht ohne Grund Flamingosee genannt, so viele wie wir dort beobachten konnten.Weiter ging die Tierbeobachtung während der Bootsfahrt nach Las Tintoreras, die kleine vorgelagerte Lavainsel. Vom Boot aus konnten wir Pelikane und Pinguine sehen. Auf Tintoreras konnten wir dann eine Seelöwenkolonie sehen. Schon toll wie nah die Tiere einen an sich heranlassen. Ich hatte zwar schon davon gelesen, aber so richtig glauben konnte ich das Cabo Rosa - Isabela eigentlich nicht. Der Höhepunkt auf Tintoreras war aber die Meerechsenkolonie. Diese Tiere wirken einfach so unecht und bizarr. Dieser Tag war ein super Einstieg in die folgenden des Island Hoppings. Am nächsten Tag unternahmen wir einen Ausflug zu den Vulkanen Sierra Negra und Chico.
Der Vulkan Sierra Negra ist wirklich beeindruckend, wenn man mal überlegt dass der Krater einen Durchmesser von 90 km² hat – Wahnsinn! Vom Kraterrand des Vulkans Chico hatten wir anschließend einen tollen Blick über die ganze Insel und auf das Meer, dessen Unterwasserwelt wir am Tag danach erkundeten. Die Unterwasserwelt der Galapagos Inseln ist einfach einmalig und ein absoluter Höhepunkt unseres Island Hoppings. Ich kann schon sehr gut nach vollziehen, dass die Inseln zu einem der besten Tauchreviere gehören. Wir schnorchelten Seite an Seite mit Meeresschildkröten und sahen sogar Mantarochen.
Weiter ging es nach Santa Cruz, wo wir die paradiesische Tortuga Bay, die Charles Darwin Station und das Hochland sowie die Zwillingskrater Los Gemelos kennenlernten. Die Tortuga Bay ist einfach ein Paradies und wir konnten uns hier sehr gut entspannen.Tortuga Bay  Santa CruzDer Besuch der Charles Darwin Station war total interessant. Wir erfuhren viele Details über die Galapagos Inseln, die Arbeit der Forscher und Naturschützer und lernten natürlich auch den Einsamen George kennen. Die Wanderung im Hochland durch die verschiedenen Vegetationszonen von Santa Cruz war auch toll. Besonders der Lavatunnel, den wir erkundet haben, war ein Erlebnis.

Abschließend können wir sagen, dass diese Reise super war und wir hoffen alle, dass wir noch einmal nach Galapagos kommen können um auch die anderen Inseln kennen zu lernen.
Vielen Dank für eine schöne Zeit!

 

Höhepunkte des Amazonas – eine einmalige Ecuador Reise

Der Traum meiner Frau war es immer eine Flusskreuzfahrt zu machen und ich wollte schon immer den Amazonas kennen lernen. Also warum nicht einfach verbinden? Wir entschieden uns für eine Ecuador Reise bei der wir mit dem Flusskreuzfahrtschiff Manatee zu den Höhepunkten des Amazonas fuhren. Und diese Entscheidung war absolut richtig!
Unsere Ecuador Reise begann schon einzigartig. Mit dem Kanu fuhren wir über  den Fluss zu dem Flusskreuzfahrtschiff Manatee. Während der Kanufahrt konnten wir die tolle Natur des Amazonas becuador-reise-manateeewundern. Aber diese Eindrücke wurden während eines Ausflugs im Yasuni Nationalpark noch übertroffen. Am Cocaya Fluss haben wir soviele wunderschöne Blumen gesehen, meine Frau die begeisterte Hobbygärtnerin ist, fühlte sich wie im Paradies. Auch Affen einmal live zu sehen war Wahnsinn. Die Höhepunkte waren aber die rosa Flussdelphine, die wir in einer Lagune beobachten konnten und die schwarzen Kaimane im Limoncocha Bioreservat. Rosa Delfine zu sehen war schon etwas besonderes, leider haben wir sie nie ganz gesehen. Die schwarzen Kaimane zu beobachten war aufregend, einzigartig und unvergesslich. Es wäre wirklich eine Katastrophe wenn dieses Paradies den Ölfirmen zum Opfer fallen würde.
Toll an dieser Ecuador Reise war ebenfalls, dass wir auch Kontakt zu den yasuni-nationalparkEinheimischen hatten. Im Regenwald besuchten wir eine Gemeinde der Kichwa und haben dort den Alltag der hier lebenden Kichwa-Indianer kennen gelernt. Es ist wirklich beeindruckend wieviel Sie über Ihre Umgebung, die verschiedenen Pflanzen und Tiere, wissen. Auch die Kinder waren überhaupt nicht scheu, so dass wir auch mit den Kindern reden konnten (was mit Hilfe von Händen und Füßen auch sehr gut funktioniert hat).
Eine weiteres tolles Erlebnis unserer Ecuador Reise bei dem wir den Alltag der Ecuadorianer näher kennen lernten war nach schon nach unserer Flusskreuzfahrt mit der Manatee (die viel zu schnell zu Ende ging!). Nach unserem Ausflug im Cotopaxi Nationalpark besuchten wir einen Markt in dem kleinen Ort Pujili. Wir kauften frisches leckeres Obst und kamen dadurch  ins Gespräch mit den Verkäufern. Aber auch einfach nur das bunte Treiben zu beobachten hat schon Spaß gemacht.
ecuador-yasuniZum Abschluss unserer Ecuador Reise erwartete uns dann noch ein weiterer Höhepunkt. Die Fahrt mit dem Andenzug entlang der Teufelsnase. Die Fahrt,  zum einen durch wunderschöne Natur, die es die Fahrt schon absolut wert macht, und zum anderen entlang der Teufelsnase, ist absolut zu empfehlen. Entlang der Teufelsnase kam schon ein wenig Bauchkribbeln auf.
Meine Frau und ich hatten eine tolle Zeit in Ecuador und können diese Ecuador Reise zu den Höhepunkten des Amazonas allen empfehlen, die auch gerne einmal eine Flusskreuzfahrt eine etwas andere Flusskreuzfahrt unternehmen wollen.

 

Galapagos Kreuzfahrt – mit der Treasure of Galapagos das bezaubernde Archipel entdecken

Galapagos Kreuzfahrt - Seeloewe

Im Dezember erfüllten mein Mann und ich uns den Traum einer Galapagos Kreuzfahrt. Wir entschieden uns für eine achtägige Kreuzfahrt mit der Treasure of Galapagos und die Entscheidung war absolut richtig. Die Treasure of Galapagos ist ein ganz neues Schiff der ersten Klasse und wir haben uns sehr wohl gefühlt während unserer Galapagos Kreuzfahrt. Wir hatten eine wunderschöne Kabine mit Balkon, welches besonders toll war. So hatten wir unsere Ruhe und konnten trotzdem die frische Meeresluft geniessen, wenn uns danach war. Auch das Essen war sehr gut und die Crew sehr nett. Unser Naturführer war einfach einmalig. Er hat uns mit seiner Begeisterung für die Galapagos Inseln sofort angesteckt!

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Die Cuyabeno Lodge – vier einzigartige Tage im Cuyabeno Wildreservat

Während unserer Ecuador Rundreise verbrachten wir vier Tage im Cuyabeno Wildreservat mitten im Dschungel von Ecuador. Die Cuyabeno Lodge liegt versteckt an der Laguna Grande des Cuyabeno Wildreservats und ist nur mit dem Kanu erreichbar. Ecuador Dschungel - Cuyabeno

Von Quito ging es am Samstagmittag mit dem Flugzeug nach Lago Agrio, der größten Stadt im ecuadorianischen Amazonasbecken und ca. 20 Kilometer entfernt von der Grenze zu Kolumbien. In Lago Agrio wurden wir von einem Reiseleiter der Cuyabeno Lodge, die eine der ersten Ökolodges im Cuyabeno Wildreservat war, empfangen und mit einem Kleinbus fuhren wir zum ca. zwei Stunden entfernten Eingang des Cuyabeno Wildreservats am gleichnamigen Fluss. Nach dem wir uns erstmal dünnere Klamotten angezogen haben, da es hier doch sehr viel heißer ist als in Quito, stiegen wir in motorisierte Kanus um und fuhren weitere zwei Stunden über den Cuyabeno Fluss in die Laguna Grande. Unterwegs hatten wir schon das große Glück Affen beobachten zu können.

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