Mit dem Ferrocarriles Ecuador nach Machachi und Besuch der Hacienda La Alegria in den Anden

ferrocarriles Ecuador


Letztes Wochendende verbrachten Jenny und ich zwei Tage auf der wunderschönen Hacienda La Alegria in der Nähe von Quito.
Samstag morgen um 8.15 Uhr fuhr unser Ferrocarriles Ecuador am Bahnhof Chimbacalle im Süden von Quito Richtung Machachi los. Es ging durch die wunderschönen Anden und unterwegs hatten wir immer wieder tolle Ausblicke. Der Weg aus Quito raus ist zwar nicht der schönste Weg, aber während der Fahrt erfuhren wir viel Interessantes über die Gebäude an denen wir vorbei fuhren, wie zum Beispiel über das erste Gefängnis von Quito. In Latacunga machten wir einen Zwischenhalt. Latacunga liegt in den Anden von Ecuador und ist die Hauptstadt der Andenprovinz Cotopaxi. Der Großteil der Bewohner von Latacunga gehört den Kichwa-Indianern an.


Weiter ging unsere Fahrt mit dem Ferrocarriles Ecuador und wir näherten uns durch die Anden Ecuadors dem Bahnhof der kleinen Stadt Machachi. Da es sich bei der Fahrt mit dem Ferrocarriles Ecuador um einen Famtrip handelte, wurden wir in Machachi von den verschiedenen Besitzern der Ecuador Haciendas begrüßt und nach einer kleinen Stärkung kamen wir in den Genuss einer Vorführung einer Folklore Gruppe.
Anschließend fuhren wir zu der Hacienda La Alegria. Die Hacienda La Alegria der Familie Espinosa liegt eine Stunde südlich von Quito mittem im Herzen der berühmten Straße der Vulkane. Die wunderschöne Hacienda ist eingebettet in die Anden Ecuadors und bietet tolle Ausblicke in die Landschaft. Vor allem von unserem Zimmer hatten wir einen atemberaubenden Panoramablick. ecuador ferrocarriles

Unser Zimmer für unser Wochenende war eines der neu renovierten Zimmer. Es war sehr geräumig und wir haben uns sofort sehr wohl gefühlt. Aber auch die älteren Zimmer, die etwas rustikaler gehalten sind, haben absolut ihren Charme und bieten ebenfalls den tollen Blick auf die Anden. Nach einem ausgiebigen Mittagessen mit der Familie, die total nett und herzlich ist, führte uns Gabriel, der Besitzer der Hacienda La Alegria, über das Anwesen. Die Hacienda La Alegria hat sich auf Reitausflüge spezialisiert, denn Pferde spielen in der Familien Geschichte schon immer eine große Rolle, und das macht sich sofort auf der Hacienda bemerkbar. Ein weiteres Standbein der Familie ist die Milchproduktion. Da durfte auf unserem Rundgang die Melkstation natürlich nicht fehlen und ein toller Höhepunkt war die Geburt eines Kalbs. Wir hatten wirklich riesiges Glück und waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Nach diesem einmaligen Erlebnis erwartete uns bei einem herrlich, kühlen Bier eine Vorführung der zur Hacienda gehörenden Cowboys. Es ist schon beeindruckenden wie sie es schaffen mit einem Lasso einen kleinen Bullen einzufangen.


Anden HaciendaAnschließend unternahmen wir einen Ausflug in die Höhle der Hacienda. Hier wird der Käse, den die Familie selber in geringen Mengen produziert, gelagert. Der Käse schmeckt einfach super! Was mich etwas erstaunte, da der ecuadorianische Käse nicht gerade für seinen Geschmack berühmt ist.
Vor dem Abendessen spielte noch eine ecuadorianische Band traditonelle Musik und dann verabschiedeten sich die anderen Teilnehmer des Famtrips und fuhren wieder mit dem Ferrocarriles Ecuador nach Quito. Jenny und ich blieben auf der Hacienda La Alegria und genossen den Abend vor dem Kamin. Mit uns waren noch ein amerikanisches Paar und ein junger Rucksackreisender zu Gast auf der Hacienda und es war ein netter Abend mit einem guten Wein.
Am nächsten Morgen unternahm ich mit den beiden Amerikanern Bob und Melanie einen Ausritt. Jenny, die an einer Pferdeallergie leidet, konnte leider nicht mit. Nachdem ich mich im Paddock der Hacienda mit dem Pferd bekannt gemacht habe, ging es los. Gabriel besitzt die verschiedensten Typen von Pferden, so dass für jeden das Richtige dabei ist. Ob für den Anfänger oder den Fortgeschrittenen und richtigen Könner. Unser Weg führte uns über eine alte Kopfsteinstraße, die noch aus Incazeiten stammt und vorbei an vielen kleinen Bauernhöfen. Der Weg war wirklich wunderschön und die Pferde total entspannt, sogar wenn die Hunde bellend aus den Einfahrten gesprungen kamen, ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Und das war so ungefähr alle 500 Meter der Fall! Wir ritten ca. zwei Stunden durch die Anden. Unser Reitweg dient auch zur Vorbereitung der Gäste, die längere Reitausflüge, zum Beispiel zum Cotopaxi, machen. Hier wird dann geschaut, ob der Reiter und das Pferd zusammen passen und wie fortgeschritten der Reiter ist oder ob er eher noch Anfänger ist.
Völlig begeistert von dem tollen Ausritt kehrten wir zur Hacienda zurück. Nach einem leckeren Mittagessen und einer heißen Dusche mussten Jenny und ich uns leider schon wieder von der Familie Espinosa verabschieden.
Am nächsten Tag hatte ich zwar einen ordentlichen Muskelkater von dem Ausritt, aber es war ein wunderschönes Wochenende auf der Hacienda La Alegria und die Fahrt mit dem Ferrocarriles Ecuador ein tolles Erlebnis!


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