Surfen auf dem Vulkan Cerro Negro in Nicaragua

Nicaragua grenzt im Norden an Honduras und im Süden an Costa Rica. Im Westen befindet sich der Pazifik und im Osten das Karibische Meer. Auch wenn bisher noch nicht allzu viele Urlauber nach Nicaragua reisen, muss sich das zentralamerikanische Land an Sehenswürdigkeiten und angebotenen Aktivitäten vor seinem Nachbarn Costa Rica nicht verstecken. Neuerdings bietet Nicaragua sogar etwas ganz außergewöhnliches an, genau das Richtige für all diejenigen, die nach einem Adrenalinkick suchen – Vulkansurfen.  Ja, Sie haben richtig gelesen, Vulkansurfen. Es handelt sich hierbei um eine neue Extremsportart die am Cerro Negro, einem 728 Meter hohen aktiven Vulkan nahe der Stadt León, ausgeübt wird. Der Cerro Negro entstand im April 1850 und ist somit der jüngste Vulkan Zentralamerikas. Seitdem ist er mehr als zwölf Mal ausgebrochen, das letzte Mal im Jahr 1999. Gräbt man mit seinem Fuß etwas in der Asche, fühlt man tatsächlich die Hitze im Inneren des Giganten.

 Surfen auf dem Vulkan Cerro Negro in Nicaragua

Photo Credit: CC Stefan Krasowski

Will man das Vulkansurfen ausprobieren, erklimmt man die rund 700 Meter zunächst zu Fuß mit seinem Surfbrett unter dem Arm, um sich danach die grobkörnige, vulkanische Asche hinunterzustürzen. Es gibt zwei verschieden Möglichkeiten zu „surfen“. Bevorzugt man die sichere Methode entscheidet man sich für einen Holzschlitten, auf dem man sitzend den Abhang hinunterfährt. Bei der zweiten Möglichkeit schnallt man sich eine Art Snowboard unter die Füße und man fährt im stehen hinunter. 550 Meter geht es in 20 Sekunden oder je nach Schnelligkeit, die bis zu 80 Stundenkilometer erreichen kann, in bis zu 8 Minuten hinunter. Auch wenn laut erfahrenden Vulkansurfern, bis auf ein paar Kratzer durch die mit Kies vermischte Vulkanasche, keine größeren Risiken bestehen, wird man von einem Guide begleitet und mit der entsprechenden Sicherheitsausrüstung ausgestattet, einem Helm und sämtlichen Schützern für die empfindliche Stellen des Körpers wie Ellenbogen und Knie. Die Abfahrt ist schnell, staubig und garantiert eine einmalige Erfahrung.

Die Idee des Vulkansurfings stammt von einem Australier, der 2005 das Surfen auf dem Vulkan zu testen begann. Ob er die großen Wellen seiner Heimat vermisste oder einfach nur der Meinung  war, was auf Schnee und Sand funktioniert, funktioniert auch auf Asche… man weiß es nicht. Sicher ist, dass heute schon rund 9.000 Surfer das extreme Abenteuer ausprobiert haben. 

Hat euch der Artikel gefallen, dann besucht uns doch mal bei FacebookGoogle+ und Twitter. Hier findet ihr noch mehr Infos zu interessanten Reisezielen in Lateinamerika.


Galapagos Reisen

Dschungel Reisen

Anden Reisen

Küsten Reisen

Südamerika Reisen


Kontakt

Deutschlandbüro: TerraVista
Am Marktplatz 11
28844 Weyhe
Tel: 042 03 - 43 70 880
Email: info@terravista-erlebnisreisen.de